Amanohara


 
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Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Hauptstrassen von Saneyd

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BeitragThema: Hauptstrassen von Saneyd   So Apr 20, 2014 9:48 am

Saneyd grosse Hauptstrassen schlängeln sich um die fünf Hügel und bilden so ein Muster aus Kreisen und Kreuzungen, dass entfernt an ein Spinnennetz erinnern könnte, mit dem grössten Hügel ungefähr in der Mitte der Stadt. Die meisten Strassenabschnitte, die ein Fremder hier zur Gesicht bekommen sollte, waren gut gepflastert und in Stand gehalten. Doch in den südlichen und südwestlichen Bereichen werden die Strassenrinnen seltener geleert und zwischen den Radrinnen häuft sich der Mist.
Verbunden werden die Hauptstrassen durch ein wirres Geflecht von breiteren und schmaleren Nebenstrassen oder Treppen, welche die Hügel hinauf und hinunter führen. In den flacheren Bereichen zwischen den Hügeln wurden die Strassen zu drei Plätzen erweitert: dem Marktplatz im Norden, dem Rechtsplatz und dem grossen Vorplatz von Branwens Tempel. Auf dem ersten steht ein grosser Brunnen, dem zweiten ein Podest mit Galgen und auf dem dritten ein verwitterter Steinsockel, auf dem wohl vor langer Zeit einmal eine Statue gestanden haben könnte, jetzt aber nur noch als Efeubewuchs und Taubennistplatz diente.

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BeitragThema: Re: Hauptstrassen von Saneyd   So Apr 20, 2014 9:58 am

cf: Meis Haus

Innerlich seufzend betrachtete Daewyn die matschige Seitenstrasse und ihre Stiefel, die sich anscheinend richtig angefreundet hatten. Sie selbst würde wohl noch eine Weile benötigen, bis sie sich mit dem Matsch abfinden konnte. Zumindest war wenig Scheisse darin, worüber sie vermutlich glücklich sein konnte.
Daewyn wartete, bis die Männer auch aus der Hütte traten, und stapfte dann die Gasse hinunter Richtung Hauptstrasse, vorbei an den skurrilen Schrumpfköpfen und zweifelhaften Elixieren. Als sie endlich auf die mehr oder weniger saubere Hauptstrasse gelangte, wartete sie auf ihre Begleiter, um sich Meis Führung anzuschliessen. Zwar hätte sie sich vermutlich auf den grossen Hauptstrassen immer noch zurechtgefunden, aber sie wollte ja ein unkundige Person sein. Also konzentrierte sie sich weniger auf den Weg und mehr auf die Personen. Vielleicht trafen sie noch auf einen der erwähnten Taschendiebe, die Mei erwähnt hatte. Das konnte doch amüsant werden.

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Mei
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BeitragThema: Re: Hauptstrassen von Saneyd   Mo Apr 28, 2014 4:49 am

Sie stapften durch die ungepflasterten Straßen des Heilerviertels, übrigens das einzige Viertel, dass kein Pflaster hatte. Lange hieß es von der Stadtregierung, dass dort bald gebaut werden würde, aber es kam nichts, was dazu führte, dass die Heiler ihren Teil der STadtmauer auch nicht mehr instandhielten und er irgendwann einstürzte und zwei Bäcker dabei unter sich begrub, woraufhin sich die Bäcker beschwerten. Der Bürgermeister löste es salomonisch indem er die Stadtmauer erweiterte und alles den Bäckern überantwortete, dafür durften diese etwas höhere Preise verlangen, wenn Knappheit herrschte und die sogenannte Bäckertaufe wurde abgeschafft. Die Heiler mussten danach keine Stadtmauer mehr instandhalten, aber Pflasterstraßen bekamen sie auch nicht.
Aber auch das Heilerviertel ist irgendwann vorbei und tatsächlich landete der Matsch von der Stiefelsohle nach einiger Zeit auf einer Pflasterstraße und bald darauf auf einer noch breiteren Pflasterstraße, wo Karren an einem vorbeirumpelten und sich die Wachen um die Sänfte eines Stadtrats versuchten Luft zu machen. Etwas weiter preschte ein Ritter mit Gefolge ohne Rücksicht auf Verluste durch die Menge, sie waren auf einer der Hauptstraßen angelangt. Er drückte sich über die Straße auf die andere Seite, immer darauf achtend, dass er seine Begleiter nicht verlor und schlängelte sich hinter den Straßenständen, liegen gebliebenen Wagen und anderen Dingen etwas abseits vom großen Fluss in Richtung Tempel.
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Beoris
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BeitragThema: Re: Hauptstrassen von Saneyd   Do Mai 15, 2014 8:56 am

Er folgte Daewyn und Mei durch die Gassen. Anfangs war er noch darauf bedacht seine Stiefel möglichst sauber zu halten, doch gab er dieses Vorhaben schnell auf. Es gab schlicht keine sauberen Flecken, die Straße schien nur aus Schlamm, Unrat und Exkrementen zu bestehen. Er begnügte sich damit zu versuchen, nicht ganz so tief einzusinken, so dass er wenigstens nicht seine ganzen Stiefel würde putzen mussen. Zudem atmete er durch den Mund. Der Gestank war für Städte nicht unüblich, doch im Heilerviertel war er besonders stark und in seiner Heimatstadt lebte er im Reichenviertel, wo die Luft deutlich angenehmer war. Nach einiger Zeit spürte er festeren Untergrund, auch wenn der Boden schmutzig blieb und plötzlich waren sie auf einer der wichtigeren Straßen. Er versuchte seine Schuhsohlen im Gehen am Straßenpflaster sauber zu streifen. Er wollte im Tempel nicht als stinkender, schmutziger Adeliger ohne Pferd auftreten. Sein Rang öffnete so manche Tür, doch dazu musste er gepflegt aussehen. Es half nicht allzu viel, doch zumindest der gröbste Dreck lies sich entfernen und in seiner glänzenden Rüstung war er vermutlich noch immer eine beeindruckende Erscheinung. Zumindest hielten die Leute respektvollen Abstand und sahen ihn staunend an. Zumindest wünschte er sich, dass ihr Abstandhalten durch Respekt und nicht etwa einen leicht unangenehmen Geruch bedingt war. Daewyn schien sich unterdess die Menschen in Straßen anzusehen, während Mei voran ging und immer wieder Blicke über die Schultern warf, ob sie denn auch folgten. Nach einer Weile sah er den Tempel, wie er sich in beeindruckender Größe über den Häusern erhob und immer näher rückte.
"Beeindruckendes Gebäude. Stimmt es denn, dass er noch von Elfen erbaut wurde?"


Zuletzt von Beoris am Mo Jun 16, 2014 3:46 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Daewyn
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BeitragThema: Re: Hauptstrassen von Saneyd   So Mai 18, 2014 5:30 am

Auf der Hauptstrasse herrschte buntes Treiben. Mei schlängelte sich gekonnt durch die Menge und Daewyn folgte ihm ebenso. Sie wurde kaum beachtet, ganz im Gegensatz zu Beoris, der wieder seien Rüstung angelegt hatte und die Leute daher vor ihm zurückwichen. Ob er überhaupt jemals ohne Rüstung aus dem Haus ging? Ihr jedenfalls konnte es Recht sein, so achtete kaum jemand auf sie. Daewyn bemühte sich, noch etwas mehr Abstand zum auffälligen Ritter zu gewinnen, und bereits nach kurzen hatte sie bereits eine Geldbörse in der Tasche. Der reiche Händler musste sich erst von seinem Glotzen erholen und dann würde es wahrscheinlich auch noch etwas dauern, bis er das Fehlen seiner einten Geldbörse bemerkte. Zufrieden ging die Diebin weiter, als ihr ein Junge ins Auge fiel, der aufmerksam einen gut gekleideten Bürger beobachtete, der sich gerade mit einer Kurtisane unterhielt. Daewyn konnte sehen, wie der Junge berechnend die Ausbuchtung unter der vornehmen Kleidung begutachtete, unter der wahrscheinlich die Geldbörse des Mannes steckte. Da es gerade ungefähr in ihrer Richtung lag, schwenkte sie zu dem nichts ahnenden Opfer hinüber. Im dichten Gedränge fiel es nicht auf, als sie sich kurz an ihm vorbeidrängte und dabei mit einer Fingerklinge die Geldbörse befreite.
Lächelnd schlenderte sie zu dem Jungen hinüber, der sie zugleich staunend und enttäuscht anschaute. Tippte ihm kokett auf die Schulter, bevor sie weiterging und die Geldbörse beiläufig einem beschäftigten Träger in die Tasche schob, wobei sie darauf achtete, dass der Junge es auch mitbekam. Lächelnd und mit sich selbst sehr zufrieden schloss sie sich wieder Mei und Beoris an.
Schon bald tauchte vor ihnen zwei grosse Kuppeln auf, die sie so nicht in Erinnerung hatte. Das Gebäude sah alt aus und doch war sie sich ziemlich sicher, dass sie es noch nie gesehen hatte. Sie erreichten einen Platz, auf dem keine Marktstände mehr standen und das Treiben etwas lichter wurde.
„Ist dies die Bibliothek?“, fragte sie Mei.
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Mei
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BeitragThema: Re: Hauptstrassen von Saneyd   Mi Mai 21, 2014 2:29 am

Nach einiger Zeit hatten sie den Tempel erreicht, ein großes steinernes Gebäude mit zwei großen Kuppeln, die eine davon etwas niedriger und kleiner.
"Unter der kleineren Kuppel befindet sich die Bibliothek, aber die meisten Archive sind unterirdisch, dort ist hauptsächlich der Lesesaal. Unter der Großen befindet sich der eigentliche Tempel und im Anbau dahinter leben die Mönche und Nonnen."
Der Tempelplatz war relativ leer, da dort jegliche Art von Verkauf verboten war, nachdem einige religiöse Eiferer mal alle Stände niedergerissen, die Händler vom Platz vertrieben und damit für viel Furore gesorgt hatten. Ausnahmen bildetend Kerzengießer, Buchbinder und Liebeshäuser, wie sie hier genannt wurden, da sie eine direkte Verbindung zum religiösen und wissenschaftlichen Zweck des Tempels aufweisen, aber auch diese haben keine Straßenstände. Aufgrund dessen diente der Platz den meisten nur als Passage und das Gedränge war nicht gar so groß. Vor den Eingängen zu Tempel und Bibliothek gab es noch ein Carrée, das von Säulen und Statuen begrenzt wurde, dort hörte man allerlei Wanderpriester und auch Stadtschreier rufen, außerdem konnte man dort Anwälte finden.
Auf Beoris Frage antwortete er nur: "Es ist schwer zu sagen, das Gebäude ist auf jeden Fall prächtiger als alles andere in dieser Stadt und auch älter, manche sagen auch, dass die Statuen Elfen zeigen, aber ich finde sie sind zu abgenutzt um es genau zu erkennen."
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Beoris
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BeitragThema: Re: Hauptstrassen von Saneyd   Mo Jun 16, 2014 4:16 am

Während sie über den weitläufigen Platz auf den Tempel zuschritten, besah er sich äußerst genau die Statuen, die den Tempel schmückten. Sie zeigten vollkommen unterschiedliche Gestalten, von einem Ritter in schwerer Rüstung, über eine Gestalt in langem Gewand, der ein Buch in Händen hielt, bis hin zu einer sehr freizügig gekleideten Frau, die vermutlich eine Kurtisane darstellte. Er verstand Meis Aussage sofort. Die Statuen schienen schon einige Jahre auf dem Buckel zu haben, die viele der Einzelheiten von ihren Körpern radiert hatten. Insofern war es durchaus schwer zu sagen, ob sie nun Menschen zeigten, oder diesen nur sehr ähnlich sahen. Das eindeutigste Indiz wären wohl die Ohren gewesen, doch viele der Statuen trugen Kopfbedeckungen und oft war es auch nicht leicht zu sagen, ob nicht vielleicht auch das eine oder andere Detail der Statue abgebrochen war. Allerdings schienen ihm die Statuen so alt zu sein, dass er sich schwerlich vorstellen konnte, dass die Elfen zu diesem Zeitpunkt schon verschwunden waren. Schließlich gab hier weder raues Klima, noch harsche Winde. Zudem kümmerte man sich von Seiten des Tempels aus um sie und das offenbar gut. Sie zeigten kaum Spuren von Schmutz oder gar Bewuchs. Je näher sie dem Tempel kamen, desto mehr Statuen fielen ihm ins Auge. Einige von ihnen schienen gar nicht bekleidet und zudem in recht seltsamen Position umschlungen, andere zeigten Dinge wie einen Antrag und ein küssendes Paar. Offenbar war man hier jeglicher Form der Liebe aufgeschlossen. Ihm fiel auf, dass die unbekleideten Statuen in besonders gutem Zustand zu sein schienen. Leicht grinsend wandte er sich an Mei:
"Die Statuen sehen jedenfalls sehr alt aus. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie nach dem Verschwinden der Elfen entstanden sein sollen."
Inzwischen hatten sie die Treppen erreicht, die zum Tempel führten. Sie führte bis zur Spitze des Hügels, wo der eigentliche Tempel errichtet war. Rund um den Hügel erhoben sich verschiedene Ebenen, die ein wenig den Eindruck einer Stufenpyramide erweckten. Auf einer dieser Ebenen lag die Bibliothek, die sich bis in den Hügel hinein erstreckte. Er hatte Gerüchte gehört, dass sich im Inneren ein tiefer Treppenschacht befände, der vom Tempel an der Spitze bis hinab unter den Tempelplatz führte, wo das eigentliche Bücherlager liegen sollte. Er hatte das immer für eine lächerliche Vorstellung gehalten, doch als er den Tempel vor sich sah, nun in all seiner Pracht, mit seinen Verzierungen und den vielen verwinkelten Gebäuden, die den Eindruck einer kleinen Stadt erweckten, obwohl der Tempelberg gar nicht mal so riesig war, konnte er es zum ersten Mal glauben. Nicht ein einziges Buch hatte es geschafft diesen Anblick angemessen zu beschreiben und auch 1000 Worte schienen ihm kaum fähig dieses Bild annähernd zu beschreiben. Selbst die Bilder, die er gesehen hatten, erwiesen sich mehr als grobe schematische Darstellungen, denn wahrheitsgetreue Kopien. Es war wirklich kein Wunder, dass man dieses Bauwerk den Elfen zuschrieb.
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Daewyn
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BeitragThema: Re: Hauptstrassen von Saneyd   Mo Jun 16, 2014 7:09 am

Während sie über den Platz gingen, liess Daewyn nur beiläufig ihren Blick über die fast lebensgrossen Statuen schweifen, die auf dem Platz angeordnet waren, und den verwitterten, efeuüberwachsenen Steinbrocken in der Platzmitte. Die religiösen Eiferer, die weit über den Platz ihre Hymnen schrien, ignorierte sie einfach mal. Diese ganze Gottesanbetung ging ihr etwas zu weit. In Lenadur war man in dieser Beziehung erheblich bescheidener. Das einzige Zugeständnis an die Götter bestand dort aus einem Brunnen mit einer Statue des Wassergottes Sarton darauf, in den man eine Münze warf, bevor man in See stach.
Als sie die Stufen zum Tempel hinaufstiegen, fielen ihr zunehmend erotische Statuen ins Auge, besonders zwischen den Säulen standen etliche Abbildungen von Liebesszenen. Dies war zweifellos der Ort der Liebesgöttin.
Der Tempel war wirklich riesig. Wirklich klar wurde Daewyn das erst, als sie nun in den Schatten der hohen Säulen traten. Staunend berührte Daewyn den verwitterten Stein und legte den Kopf in den Nacken, um das Kapitell auf den Säulen und die Vordachverzierung zu betrachten.
Angesichts der Statuen war es kein Wunder, dass ihre Eltern sie nie zu diesem Ort mitgenommen hatten. Aber warum hatten sie ihr nie dieses beeindruckende Gebäude gezeigt? Angesichts eines solchen Monuments konnte man doch gar nicht anders, als stolz darauf zu sein. Und warum war sie bei ihren Streifzügen nie darauf gestossen? Lächelnd musste sie sich eingestehen, dass sie wahrscheinlich auf ihren ach so weitläufigen Ausflügen kaum einen Drittel der Stadt erkundet hatte. Als Kind war es ihr damals vorgekommen, als hätte sie die ganze Welt bereist.
Die Diebin drehte sich zu ihren Begleitern um, bemerkte dabei Beoris interessierten Blick, mit dem er die Statuen betrachtete, und verdrehte insgeheim die Augen. Typisch! Mei schien wenig beeindruckt zu sein, entweder hatte er seinen Gesichtsausdruck besser unter Kontrolle oder er war sich den Anblick bereits gewohnt.
„Gehen wir rein?“, erkundigte sich Daewyn, trat jedoch bereits zwischen die Säulen und ging auf das Portal zu, ohne eine Antwort abzuwarten.

tbc: Branwens Tempel
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