Amanohara


 
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Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Osttor von Saneyd

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Mei
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BeitragThema: Osttor von Saneyd   Sa Dez 14, 2013 12:00 am


Das Osttor von Saneyd ist das Größte, da dort direkt die Handelsstraße nach Lenadur anschließt. Das Torhaus ist aus massiven Steinblöcken und wer in die Stadt möchte muss unter zwei Fallgittern und Kesseln für siedendes Wasser oder Pech hindurch, sowie ein massives, beschlagenes Eichentor passieren. Rechts und links an das Tor schließen sich zwischen 3,5 und 5 Meter hohe Mauern an, die ständig erweitert werden. Circa alle 100 Meter sieht man einen hölzernen Wachturm hervorstehen, die meisten davon sind aber unbesetzt.
Das Tor wird selbstverständlich gut bewacht und nach Einbruch der Dunkelheit wird das Eichentor geschlossen und jedem bleibt der Zugang verwehrt, bis die Sonne wieder aufgeht. Vor den Mauern gibt es deshalb einige Gasthäuser, die Reisenden bis zum Morgengrauen Unterschlupf gewähren, sowie das Büro des Zöllners, Ställe, eine Postreiterei und ein kleiner Platz an dem man Söldner findet, um seine Karawanen zu beschützen.


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Daewyn
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BeitragThema: Re: Osttor von Saneyd   Mo Dez 16, 2013 10:39 pm

cf: Dorf Eneswe
Die Sonne war bereits auf den Horizont gesunken und stand tief über den Baumwipfeln des Majora-Waldes, als sie die Stadt Saneyd vor sich auftauchen sahen. Die Handelsstrasse vor ihren Füssen führte über ein kleines Flüsschen und in gerader Linie auf die Stadt zu. Zu ihrer Rechten erstreckte sich fruchtbares Hügelland, auf dem in kleinen Ansammlungen Bauernhöfe gehäuft standen. Zwischen ihnen und der Stadt lagen ebenfalls einige Häuser an der Strasse, von denen einige wohl Gasthäuser für Reisende waren. Andere dagegen wirkten so heruntergekommen, dass sie wohl eher das unterste Armenviertel darstellten, das nicht mehr innerhalb der Mauern geduldet wurde.
Zu ihrer Linken erstreckte sich in einigen hundert Schritt Entfernung der grosse Majora-Wald. Er bedeckte nicht nur das ganze südliche Land von Saneyd, sondern streckte seine Ausläufer Richtung Stadt. Doch Saneyd widerstand diesem Anspruch und die Bäume mussten vor einem mindestens fünfzig Schritt breiten Graben weichen, der die Stadt im Süden und Südwesten gegen den uralten Wald abgrenzte. Eine einzelne Steinbrücke mit mehreren Pfeilern führte über den Graben und geleitete eine schmale Strasse in den Wald, wo sie zu unbekannten Orten verschwand. Hinter der Stadt breitete sich der Wald wieder ungehindert aus und erstreckte sich auch gegen Norden, soweit der Horizont reichte.
Die Stadt selbst thronte auf mehreren Hügeln, war von zwei Mauern umgeben und erstrahlte rot-golden im letzten Schein der Abendsonne.
Unwillkürlich hatte Daewyn bei diesem Anblick inne gehalten. Sie fühlte sich, als wäre sie um 20 Jahre zurückversetzt worden. Die Stadt sah nicht anders aus als damals, als sie mit Ael eben genau diese Strasse gegen Osten geeilt war, mit spärlichem Gepäck und der Furcht vor Hundegebell oder Hufgeklapper eines Verfolgers. Genau hier auf der Brücke hatte sie damals kurz Halt gemacht und mit gemischten Gefühlen einen Blick zurück auf die Stadt gemacht. Es war ihr letzter gewesen bis heute.
Ihre Stute schüttelte den Kopf gegen die zurückhaltenden Zügel und weckte Daewyn damit aus ihrem Tagtraum. Zur gleichen Zeit ertönte ein dumpfes Horn, das die Diebin zwar zwanzig Jahre nicht mehr gehört hatte, jedoch sofort wiedererkannte.
„Schnell“, rief sie ihren Begleitern zu und versetzte ihr Pferd unsanft in Galopp. „Gleich schliessen sie die Tore!“ Ein weiterer Hornstoss ertönte und versetzte Daewyn wieder halb in eine andere Zeit zurück, während sie tief über den Hals ihres Pferdes gebeugt auf die Stadt zu raste.
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Beoris
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BeitragThema: Re: Osttor von Saneyd   Do Dez 26, 2013 6:28 am

Staunend betrachtete er die Stadt. Ihm war bewusst, dass es eine der großen Städte des Landes war, er kam selbst aus einer solchen und hatte auch schon andere gesehen. Dennoch beeindruckte sie ihn. Der Vergleich mit seiner Heimat lag nahe. Große Mauern, die vor den Räubern in den Wäldern Schutz boten. Ein Kahlschlag vor den Mauern, um Gegnern keinen Schutz zu bieten. Doch hier hatte man das Gefühl, dass sie sich damit eher davor schützten mussten, dass der Wald die Stadt verschluckte. Vielleicht kam es ihm auch nur so vor, nachdem er so tief in diesen riesigen Wald vorgedrungen war. Doch bevor er sich noch weitere Gedanken machen konnte, ertönte ein lauter Hornstoß aus der Stadt. Daewyn gab ihrem Pferd die Sporen und rief ihnen zu, dass dies das Signal war die Tore zu schließen. Auch er beschleunigte sein Pferd. Wie viel Zeit lag zwischen dem Hornstoß und der tatsächlichen Schließung der Tore? Gab es mehrere Signale? Schon hatten sie die ersten Brettergebilde erreicht, in denen die Ärmsten der Stadt lebten. Ein Stückchen weiter sah er eine kleine Holzpallisade. Sie schien ihm jedoch mehr gegen das Gesindel zu sein, denn gegen Feinde. Innerhalb dieser Pallisade lagen einige Gasthäuser, bevor sich ein breiter Graben bis zu den mächtigen Steinmauern erstreckte. Als sie die Brücke betreten hatten, verlangsamte er sein Pferd. Sie war zwar breit und hatte ein hohes Geländer, jedoch wollte er nicht in vollem Galopp auf das Tor zujagen. Die Wachen sahen gelangweilt zu ihnen auf. Sie schienen kurz vor Schließung der Tore keine Lust mehr auf langwierige Kontrollen zu haben. Nachdem sie offensichtlich keinen Karren mit Waren mit sich führten, schienen sie auch keine weiteren Kontrollen oder Zölle für nötig zu halten. Mit einem stummen Nicken grüßte sie ein Mann mit einer kurzen weißen Feder am Helm, bevor er sich abwandte und in das Wachhäuschen, das zwischen den Toren und dem Fallgatter in der Mauer gelegen war, zurückkehrte. Sie waren in der Stadt. Er blickte zu seinen Begleitern.
"Ich kenne mich hier nicht aus. Wo sollen wir hin?"
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Mei
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BeitragThema: Re: Osttor von Saneyd   So Dez 29, 2013 2:06 am

Als er vor einigen Monaten die Stadt eher fluchtartig verlassen hatte war ihm die Vorstadt noch wesentlich kleiner vorgekommen. Überall schossen nun Bretterbuden aus dem Boden und mit ihnen offenbar auch die Kriminalität, auf einem Platz erkannte er er einen gut besetzten Galgen und vor dem Tor hingen drei Käfige, mit den inzwischen toten Delinquenten in ihnen, sowie einer beträchtlichen Anzahl Krähen. Ihm wurde leicht unwohl bei dem Gedanken, dass er, wäre er weniger vorsichtig gewesen, schon vor langer Zeit in einem dieser Käfige geendet hätte. In diesem Moment ertönte das Horn, dass die Schließung der Tore ankündigte, Daewyn kannte sich offensichtlich aus und gab ihrem Pferd die Sporen. Glücklicherweise kamen sie rechtzeitig und die Wachen waren die selben faulen, nutzlosen Gestalten wie damals. Kein Wunder bei der schlechten Bezahlung. Sie kannten ihn offenbar nicht, vor einigen Monaten hatte man ihn bis in den Majora-Wald verfolgt, wegen einer unangenehmen Geschichte mit einem der Stadträte. Aber die Zeit schien sein Verbündeter zu sein, man erkannte ihn nicht und die Steckbriefe mit seinem Konterfei wurden offenbar schon lange durch Neue ersetzt.
"Noch ein wenig die Hauptstraße entlang, dann biegen wir rechts in das Viertel der Heiler, wundert euch nicht, dass dort wenig los ist, nur wer sterbenskrank ist verirrt sich dort hin, die meisten haben zu viel Angst vor böser Magie. Folgt mir am besten einfach und schaut niemandem in die Augen. Wir müssten dann bald bei meinem Haus sein."
Sie ritten noch ein wenig die Straße entlang, als sie in eine schmalere Seitengasse abbogen wurde es prompt dunkler, zum einen, weil die Sonne hinter dem Horizont verschwand, zum anderen weil das letzte Licht durch vorstehende Dachfirste, die weit über die Straße ragte verdeckt wurde. Tatsächlich war das Heilerviertel das mit der geringsten Kriminalität. Vermutlich verursachten die uralten Folianten, eingelegte Frösche, Ziegenköpfe, Spinnen und Fledermäuse, die merkwürdig schimmernden Lösungen und die diversen Werkzeuge in den Schaufenstern genügend Furcht, so dass sich kein Räuber hierher wagte und wer konnte es ihnen verübeln, wenn er an seinen letzten Arztbesuch zurückdachte? Man musste bald absteigen, um mit dem Kopf nicht an die vorstehende Stockwerke, Ladenschilder, Wäscheleinen und anderes zu stoßen, die sich über die zusehends enger werdende Straße reckten.
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Daewyn
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BeitragThema: Re: Osttor von Saneyd   So Dez 29, 2013 5:12 am

Sie hatten das Tor rechtzeitig erreicht und konnten die Stadt noch betreten. Am Tor wurden sie nur flüchtig begutachtet, entweder lag das an Boeris, denn Wachen legten sich nur ungerne mit Adeligen an, da konnte man sich schliesslich leicht die Finger verbrennen. Oder die Wachen hatten so spät am Abend keine grosse Lust mehr, Reisende zu durchsuchen. Daewyn bezweifelte, dass Mei und sie ansonsten so einfach in die Stadt gekommen wären. Wer sie richtig anschaute, musste einfach eine Ahnung bekommen, dass sie ihre Münzen nicht auf ganz ehrliche Weise verdienten. Was auch der Grund war, wieso sie sich lieber in eine Menschenmenge mischte, eben damit niemand sie richtig anschaute.
Aber hier nun ritten sie unaufgehalten unter den zwei Torbogen hindurch und in die Stadt. Ein letzter Hornstoss ertönte und die Wachen machten sich daran, die Torflügel zu schliessen. Erst jetzt fiel Daewyn ein, dass sie eigentlich ja gar nicht hätte wissen dürfen, was das Horn zu bedeuten hatte. Denn dies sollte offiziell ihr erster Aufenthalt in Saneyd sein. Bis jetzt hatte noch keiner ihrer Begleiter etwas gesagt, aber sicherlich würde jemand – und sie hätte fast darauf gewettet, dass Mei da seine Nase genüsslich hineinstecken würde – früher oder später auf diese Ungereimtheit kommen. Also musste sie sich bis dann eine gute Ausrede einfallen lassen.
Wie hatte ihr das auch passieren können! Daewyn musste sich eingestehen, dass sie nicht auf die Wirkung gefasst gewesen war, die diese Stadt auf sie haben würde. Doch sie nahm sich vor, sich künftig besser im Griff zu haben, von nun an würde sie ein kompletter Neuling in dieser Stadt sein.
Staunend folgte sie Mei, der die Führung übernahm und sie zu ihrem Haus bringen wollte. Gelegentlich tauchten Bilder aus ihrer Kindheit vor ihrem inneren Auge auf, aber sie konnte sie erfolgreich unterdrücken und starrte nur teilnahmslos auf die halbvertrauten Fassaden. Bald erging es ihr jedoch besser, denn Mei führte sie in ein Viertel, dass sie als Kind selten bis gar nie betreten hatte. Sie verzog leicht den Mund beim Anblick der Ausstellungsobjekte auf den Fensterbänken vor den Läden. Ja, diese kuriosen Sachen reichten völlig, um ein kleines Mädchen fernzuhalten. Selbst heute fand sie die Dinger einfach nur eklig.
Meis Anweisungen zu befolgen fiel ihr nicht schwer, sie wusste, wie man sich unsichtbar machte – auch wenn das zu Pferd in einer Seitengasse nicht ganz leicht fiel.
„Ist es noch weit?“, erkundigte sie sich bei Mei. Sie brachte ihre Stute zum Stehen und liess sich aus dem Sattel gleiten, nachdem sie sich ungefähr zum 12. Mal den Kopf an einer dieser Holzschilder angestossen hatte. Augenblicklich bereute sie dies, da ihre Stiefel sofort im Schlamm versanken. Seufzend packte sie die Zügel ihres Pferdes und stapfte weiter die schmale Gasse entlang.
Hast du eigentlich Platz für drei Pferde?“, fragte sie ihn, denn bis jetzt waren sie nur an schmalen kleinen Häusern vorbeigekommen, die übrigens diesen Titel kaum verdienten.
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Beoris
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BeitragThema: Re: Osttor von Saneyd   Mo Dez 30, 2013 7:27 am

Mei übernahm in der Stadt die Führung. Sowohl er als auch Daewyn folgten ihm und sahen sich die dunkler werdenden Straßen der Stadt an. Die Architektur gefiel ihm sehr gut, sie erinnerte ihn an seine Heimat, auch wenn es vermutlich ebensoviele Unterschiede wie Gemeinsamkeiten gab. Mei hatte ihnen den Rat gegeben niemandem in die Augen zu sehen. Das schien ihm sehr seltsam. Er war es gewohnt stolz und aufrecht durch die Welt zu wandeln und wenn ihn jemand anstarrte, dann sah er zurück. Es wäre ihm nie in den Sinn gekommen die Augen zu senken. Doch offenbar wollte Mei nicht für Aufsehen sorgen. Da reiste er mit der falschen Begleitung. Er selbst war keine alltägliche Erscheinung, umso stärker trat seine Andersartigkeit jedoch in der Gegenwart von Mei und Daewyn hervor. Allerdings tat er, wie ihm geheißen. Es lag auch keine echte Herausforderung darin, die meisten Menschen schienen sich schon in ihren Häusern oder den Kneipen aufzuhalten. Dennoch bogen sie recht schnell in eine enge Seitengasse ein, die Mei als Heilerviertel bezeichnete. Den Gegenständen in den Schaufenstern nach zu schließen waren darunter wohl auch viele Scharlatane. Zumindest wusste er nicht, wozu ein Heiler einen Schrumpfkopf benötigte. Auch Daewyn sah sich angewidert um. Auf Meis Hinweis stieg auch er vom Pferd. Der Boden war äußerst schmutzig und ein wenig angeekelt bewegte er sich weiter.

tbc: Meis Haus


Zuletzt von Beoris am Fr Jan 03, 2014 10:36 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mei
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BeitragThema: Re: Osttor von Saneyd   Mo Dez 30, 2013 9:44 am

Auf Daewyns Frage hin musste er lachen, tatsächlich hatte er daran gar nicht gedacht. "Berechtigte Frage und die Antwort ist Nein, mein Haus ist genauso klein, schäbig und schmal wie alle anderen hier. Bisher habe ich die Stadt nie hoch zu Ross betreten, geschweige denn dieses Viertel. Aber nahe meines Hauses verläuft eine der größeren Straßen und das Heilertor ist nicht weit, dort gibt es Ställe, der Junge meines Untermieters kann sie dort für uns unterbringen."
Die Straße war genau so schmutzig wie immer und man konnte die fetten Ratten in den dunklen Ecken kaum mehr zählen. Argwöhnische Alte blickten sie an, sagten aber kein Wort, Kranke husteten sich in Stuben im Obergeschoss die letzte Lebenskraft aus dem Leib, schwarze Katzen kämpften mancherorts mit den fetten Ratten mit ungewissem Ausgang, alles war wie er es verlassen hatte. Die Gildenkämpfe haben offensichtlich keine Auswirkungen gehabt, außer vermutlich viel Geld in die Taschen der Heiler strömen lassen. Er fragte sich, was wohl der Sohn des Stadtrats sagen würde, wenn er ihn hier sehen würde, ihr letztes Treffen war über dem noch warmen Körper seines Vaters gewesen und er hatte dem Jungen eine unschöne Wunde am Oberschenkel beigebracht und ihm wohl auch mit den Kiefer gebrochen, hatte sich zumindest so angefühlt. Die anschließende Verfolgungsjagd war mehr als knifflig gewesen und seine Rückkehr war nicht ganz ohne Risiko. Der Sohn des Statthalters war schon damals fast so einflussreich wie sein Vater, das würde sich nicht geändert haben und vermutlich wäre es besser ihn auch zu töten, aber das konnte warten, er hatte Gäste.
Nach einiger Zeit standen sie vor einem Haus, dass allen anderen glich, die daneben standen; schmal wie ein Ochsenkarren, weit über die Straße ragend und genauso schmutzig wie alles andere in diesem Viertel. Im Erdgeschoss brannte Licht, er war gespannt, wie sein Untermieter reagieren würde, ihre letzte Begegnung war nun doch einige Zeit her.
"Wir sind da. Ich vermiete das Haus an einen Kräuterhändler und seine Familie unter, kostenlos, dafür halten sie das Haus in Schuss, während ich weg bin. Mit etwas Glück haben sie noch Essen und der ältere Junge wird unsere Pferde versorgen. Als ich das letzte Mal hier war waren es noch zwei Jungen, aber das ändert sich relativ schnell bei den beiden, ich glaube die Frau, Lissy, war schwanger als ich hier weg bin. Ihr Mann heißt übrigens Loth, die Namen der Kinder kann ich mir nie merken, die meisten sterben auch ziemlich früh, drei bisher."

tbc: Meis Haus
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