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Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Der Grünling

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NSC
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BeitragThema: Re: Der Grünling   Fr März 08, 2013 4:15 am

Beim Wort „Narbe“ zuckte sie leicht zusammen. Hatte er etwa… Ihr Lächeln wirkte etwas verkrampft, als sie erwiderte: „Sprichst du etwa aus Erfahrung?“ Sie drehte sich um und hob ihre Hose auf, die mittlerweile angetrocknet war. Dabei warf sie einen Kontrollblick auf ihre Handgelenke: die Schoner sassen an Ort und Stelle und verdeckten alle verdächtigen Spuren. Beim Baden hatte sie ihre Hände ständig unter Wasser gehalten und an Land ihrem Begleiter den Rücken zugekehrt. Wie also sollte er die Schnitte bemerkt haben? Wahrscheinlich waren ihm die Worte zufällig gekommen, oder sie beruhten auf einer früheren Begebenheit. Oder er meinte damit die Narbe an ihrem Hals, wobei er diese ja eigentlich schon bei ihrer ersten Begegnung bemerkt haben musste. Besonders jemandem mit seinem Beruf fiel eine Narbe an dieser Stelle doch sofort auf.
Nachdenklich schlüpfte sie in ihre Lederhose und zurrte sie an. Als sie sich wieder zu Mei umdrehte, zeigte ihre Miene wieder dieselbe Selbstsicherheit wie zuvor. „Als ob du durch einen kurzen Blick schon meine Makel kennen würdest“, erwiderte sie und griff nach ihren Stiefeln. Kurz wackelte sie mit ihren geraden (!) Zehen, bevor sie sie in ihre Lederbehälter stopfte.

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Mei
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BeitragThema: Re: Der Grünling   Fr März 08, 2013 7:33 am

Ihre Reaktion sagte alles aus, ihre Sicherheit geriet, wenn auch nur kurz ins Wanken, aber das genügte ihm. Auch wenn er selten freundschaftliche Beziehungen zu Menschen pflegte, so kannte er sich doch in Mienenspiel und Gestik gut aus, er beobachtete Menschen sehr genau, so fand er die Schwachstellen die sein Vorgehen weiter bestimmen würden.
"Mein Beruf erfordert das genaue beobachten, man gewinnt einen Blick für Details, das wirst du wohl am besten wissen und gerade Narben erzählen oft ihre eigene Geschichte." Sein Gesicht verlor jedes Feixen und wurde ernst; "Mich geht es nichts an warum du deine Narben hast, solange sie nur eine Erinnerung an vergangene Tage sind. Sind sie das?".
Das war sehr offen, vermutlich würde sie sich dadurch verletzt fühlen, wenn ja so tat es ihm Leid, aber er musste es wissen, hübscher Hintern hin oder her und er wusste keinen Weg bei so einem Thema auf ihre Gefühle in ausreichendem Maß Rücksicht nehmen zu können. Er sah ihr direkt in die Augen, was würde er darin lesen können?
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NSC
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BeitragThema: Re: Der Grünling   So März 10, 2013 6:30 am

Er hatte also doch die Narben an ihren Handgelenken gesehen. Schlimmer noch, er schien sogar die Ursache dafür zu kennen oder sie zumindest zu erahnen.
Das Lächeln verschwand und ihr Gesicht verwandelte sich in eine ausdruckslose Maske. Einerseits hatte er die Frage erstaunlich taktvoll gestellt, andererseits berührte er ein äusserst heikles Thema. Die Narben waren zwar bereits über zehn Jahre alt, aber es würde wohl auch in 100 Jahren noch schmerzen, darauf angesprochen zu werden. Und im Moment, in dem sie nicht wusste, was genau in Lenadur geschehen war, schmerzte es noch mehr. San, die Gilde – gab es sie noch? Hatten sie die Kämpfe in Lenadur heil überstanden oder gab es für sie einen weiteren Verlust zu beklagen? Doch wie die Lage auch immer stand, heute würde Daewyn damit umgehen können. Sie war nicht mehr das kleine Mädchen oder die sprunghafte Teenagerin ihrer Vergangenheit. Noch einmal würde sie nicht in eine solche Krise stürzen – hoffte sie zumindest.
Das Thema Selbstmord hatte sie abgehakt und hinter sich gelassen. Und sie hasste es, darauf angesprochen zu werden. (Aber wer mochte es schon, an seine Schwächen erinnert zu werden?) Also reagierte sie selbst auf Meis sehr zurückhaltende Frage äusserst kühl und abweisend.
„Was spielt das für eine Rolle?“, entgegnete sie schroff. „Selbst wenn es nicht so wäre, würde das keine Gefahr für EUCH darstellen.“ Sie schnappte sich ihre Jacke und drehte sich um. Mit dem Rücken zu den Assassinen fügte sie halblaut hinzu: „Jemand mit deinem Beruf sollte eigentlich das Alter von Wunden erkennen können." Damit entfernte sie sich und blieb erst unter den ersten Bäumen stehen. Am liebsten wäre sie sofort zum Nachtlager zurückgekehrt, aber bei ihrem Orientierungssinn wäre sie wahrscheinlich in die Irre gegangen und hätte sich letztendlich noch von Mei „retten“ lassen müssen. Und darauf konnte sie gerade definitiv verzichten. Also zog sie sich ihre Jacke über und flocht ihre Haare zu einem Zopf flocht, während sie darauf wartete, dass Boeris mit seiner Putzerei zu einem Ende kommen würde.

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Mei
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BeitragThema: Re: Der Grünling   Do März 14, 2013 8:07 am

Sie war abweisend, keine Überraschung, aber auch wenn sie wegging, das Thema würde nicht beendet sein, er hatte es sich in den Kopf gesetzt und nun tat er das auch. Mit schnellen Schritten lief er ihr nach, hielt aber ausreichend Abstand
"Keine Gefahr für mich? Solange wir zusammen reisen und zusammen kämpfen ist es mein Problem. Du warst sehr mutig im Kampf gegen die Bestie, du hast uns beiden das Leben gerettet, mir stellt sich die Frage warum? Tapferkeit oder Selbstzerstörung, ich will glauben es war Tapferkeit, aber diese Narben halten mich davon ab es zu tun."
Er sah sie lange schweigend an, sie war zornig auf ihn, verständlich, er war sehr offen bei einem Thema, das er nicht einmal wissen sollte, einem sehr emotionalen Thema. Sein Vater hatte zwar auch Selbstmord begangen, aber aus anderen Gründen, Gründen die ihn nicht zu einem weniger zuverlässigen Kampfpartner werden ließen. Sie wich seinem Blick aus, aber er sah sie einfach nur weiter an, dabei lehnte er sich demonstrativ gegen einen Baum, verschränkte die Arme und nahm dabei nicht einmal den Blick von ihr.
"Ist das Thema ums Eck? Mehr interessiert mich nicht, ich mach niemandem Vorwürfe für seine Vergangenheit, es zählt wer man im Augenblick ist."
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Beoris
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BeitragThema: Re: Der Grünling   Do März 14, 2013 8:37 am

Er beendete die Reinigung seiner Sachen. Er hatte das Gespräch zwischen Mei und Daewyn am Rande bemerkt und das Gefühl gehabt, dass es privat war, also hatte er weitergemacht, bis Daewyn wütend wegzulaufen schien. Mei verfolgte sie und stellte sie zur Rede. Was auch immer da vor sich ging, er fragte nicht. Wenn er fragte würde er keine Antwort erhalten und selbst wenn, eigentlich ging es ihn ja gar nichts an. Jedem das seine. Er ging nun wieder in glänzendem Harnisch auf die beiden zu, sehr gemächlich, sodass er nicht in das Gespräch platzte. Ohne auf ihre offensichtliche Meinungsverschiedenheit einzugehen fragte er: "Können wir dann? Wir haben die Ohren, also sollten wir uns auf den Weg machen. Es dürfte recht lange dauern, bis wir im Dorf ankommen. Insbesondere, wenn man Quans Verletzung bedenkt."
Dann gingen sie zurück zu dem Ort, an dem sie gelagert hatten. Der Alte saß dort und wartete. Als sie kamen stand er auf, sie packten ihre Sachen zusammen und machten sich auf den Rückweg in das Dorf. Er selbst dachte noch einmal an das Amulett, das Mei nun bei sich trug. Doch er kam einfach nicht darauf, was es dort zu suchen hatte.

tbc: Das Dorf Eneswe


Zuletzt von Beoris am Sa Apr 06, 2013 1:18 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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NSC
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BeitragThema: Re: Der Grünling   Sa März 23, 2013 11:50 pm

Mei liess nicht locker, sondern folgte ihr zum Waldrand, um sie erneut mit seinen Fragen zu löchern. Richtig provozierend lehnte er sich an einen Baum, in einer Haltung als hätte er das volle Recht zu erfahren, wonach er verlangte. Mittlerweile war Daewyn nicht nur ziemlich sauer, sondern wurde allmählich wirklich wütend. Wenn er glaubte, mit seiner Hartnäckigkeit doch noch eine befriedigende Antwort zu erhalten, lag er definitiv falsch. Denn sein ständiges Nachhacken machte sie nur noch bockiger. War er wirklich so stumpfsinnig, das nicht zu bemerken, oder ignorierte er es einfach?
Wütend fauchte sie ihn an: „Ich war es nicht, die sich der Bestie praktisch zum Frass vorgeworfen hat! Wenn du nach einem Selbstzerstörungswütigen suchst, solltest du vielleicht einmal in den Spiegel schauen!“ Damit drehte sie ihm erneut den Rücken zu und es würden auch die letzten Worte sein, die er zu diesem Thema erhalten hatte.
Boeris kam gemächlich auf sie zu. Er musste ihre Auseinandersetzung bemerkt haben, aber überging sie dankbarerweise. „Wir können“, erwiderte sie auf seine Aufforderung zum Gehen. Endlich!

Am Lager wartete bereits Quan auf sie, fertig bepackt und mit einem neuen, besser geeigneten Stock ausgestattet. Schweigend trat Daewyn zu ihrem Nachtlager und stopfte ihre Sachen ungewohnt unordentlich aber so schnell wie möglich in ihren Sack. Auch ihre notdürftige Verpflegung wanderte in die Tasche, der Appetit war ihr gerade völlig vergangen. Innert Kürze war sie reisefertig. Quan stand schweigend abseits und schaute ihnen beim Packen zu, drehte sich dann um und führte sie hinkend zum Dorf zurück. Daewyn folgte ihm ebenfalls schweigend und mit abweisendem Gesichtsausdruck, wobei sie sich Mühe gab, reichlich Abstand zu Mei einzuhalten und ihn ansonsten konsequent nicht zu beachten.

tbc: das Dorf Eneswe

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Mei
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BeitragThema: Re: Der Grünling   So März 31, 2013 2:26 am

Daewyn war leicht wütend geworden, was natürlich eine maßlose Untertreibung war, sie hatte losgekeift, dass ihm regelrecht der Schreck in die Glieder gefahren war. Eine so heftige Reaktion hatte er von der stillen Diebin nicht erwartet. Nun stapfte sie weg und Beoris schaute ihn fordernd an, er wollte los. "Ich komme, hoffentlich haben diese Dorfbewohner das Geld, das sie uns versprochen haben auch tatsächlich."

Ohne ein Wort zu wechseln kehrten sie zum Lagerplatz zurück, er packte seine Sache, Daewyn war immernoch in Rage. Er erklärte sich ihr Verhalten so, dass sie noch immer nicht ganz darüber hinweg war, er also eins ehr empfindliches Thema angeschnitten hatte. In zukünftigen Kämpfen würde er ein Auge auf sie werfen. Ohne große Hast zurrte er seine Ausrüstung zu Recht, befestigte sein Katana wieder auf dem Rücken wo es ihn beim Gehen nicht störte und schloss zu seinen Begleitern auf. Quan führte sie schnurstracks in Richtung Dorf.

tbc: Das Dorf Eneswe
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Der Grünling
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