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Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
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- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Vzpomínky na Krakonoš

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Tenschino Yona
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BeitragThema: Vzpomínky na Krakonoš   Sa Nov 12, 2011 7:54 am

.: :.

Es war eine schöne Gegend in die sie da geritten waren. Ein Bächlein schlängelte sich durch Felsen in einem tiefen Bachbett, mal unter Büschen und Sträuchern hindurch, mal zwischen hoch aufragenden Bäumen, die, so schien es, das Bächlein wie eine schützende Mauer umgaben, die Wurzeln halb im Freien über dem Wasser, mit den Wipfeln hoch oben, sodass der Bach im diffusen Wechsel zwischen Licht und Schatten noch mystischer und zauberhafter aussah. Das Bächlein plätscherte fröhlich vor sich hin und würde weiter den Berg hinunter in die Oder und schließlich in die Ostsee münden. Raimund von Bertsdorf betrachtete den Bach noch eine Weile, ehe er seine Sachen zusammenpackte.
„Ich komme ja schon!“
„Beeil dich Bertsdorf, der Herzog ist schon ungeduldig, weiter oben gibt’s ein See, den kannst du dir dann in aller Ruhe anschauen du Poet! Jetzt schwing die Hufen, oder Herzog Johann holt die Rute raus, du kennst ihn ja, sein Ururgroßvater hat mal mit eine Askanierin gevögelt und jetzt denkt er er könne sich hier aufführen wie der Kurfürst höchstpersönlich.“
„Bin ja schon da, reg dich ab Hartau.“
„Na gut, dann kanns ja losgehen, auf geht’s ihr faulen Hunde, der Wagen muss heut Abend da oben sein und ich will kein Gejammer hören, je eher ihr oben sein, desto schneller seit ihr wieder unten!“
Mit einem Seufzen schaltete Raimund auf seinen Reitmodus um, was im Prinzip hieß, dass er seine Gedanken weit abschweifen ließ, was allerdings schlecht funktionierte, solange Heinrich von Hartau die Knechte zur Schnecke machte und das in einer Lautstärke, dass selbst der Kurfürst in Prag es hören musste. Vermutlich würde dieser auch nicht unbedingt erfreut sein, wenn er Herzog Johann von Zittau, ein direkter Untergebener der Markgrafen in Meißen, in seinem Land herum reisen sähe, da sie sich aber mitten im Riesengebirge befanden und der Böhme in Prag war standen die Chance höher, dass der berühmte Rübezahl sie zu fassen bekam als irgend ein Adeliger. Der Grund warum sie hier waren war zweifellos nicht Rübezahl, oder der Herr der Berge, wie dieser den Legenden zu Folge lieber genannt wurde, sondern eine Wassernixe, die Wünsche erfüllen konnte. Der junge Herzog Johann hatte eine ziemlich breite Palette an Wünschen, weshalb er den Seegeist wohl einige Zeit auf Trab halten würde, sofern sie es überhaupt bis dahin schafften, oder es diesen Geist überhaupt gab, denn die Geschichte hatte ein Pilger in einem Gasthaus in Zittau zum besten gegeben im Austausch für einen Seidel des berühmten Zittauer Bieres, da zufälligerweise der leicht einfältige Cousin des Herzogs anwesend war erfuhr dieser von der Geschichte und stellte eine Truppe zusammen, mit der er diese Nixe aufspüren wollte. Sie waren mit zwanzig Mann los gezogen, sechs Ritter, sechs Knappen, acht Knechte. Letztere mussten die Wagen fahren. Von den zwanzig waren zwar noch alle Ritter und Knappen übrig, aber die Knechte hatten sich irgendwann zum Großteil nach Hirschberg in Schlesien aufgemacht, als ihre Herren gerade schliefen, was diese nicht so gut fanden, weshalb sie mit den übrig gebliebenen Knechten, drei an der Zahl nicht gerade zimperlich umgingen, allen voran Hartau, dem alle Knechte abgehauen waren, Raimund konnte sich gut vorstellen warum. Er selbst hatte keine Knechte mitgenommen, ihm war auch der Wassergeist ziemlich egal, er suchte nur nach Material für Gedichte und Erzählungen, da er zur Zeit einen kreativen Ausfall hatte. Da sich Erfahrungsberichte grundsätzlich nicht auf Kreativität stützten hatte er gehofft ein kleines Abenteuer zu erleben, bisher vergeblich, sodass er insgeheim hoffte doch auf den legendären Rübezahl zu stoßen, solange er es überleben würde versteht sich.

Nach zwei Stunden Ritt war schließlich ein klarer Bergsee in Sicht, dessen Oberfläche blau schimmerte, an einer Seite stürzte ein Wasserfall tosend auf die Wasserfläche und weiter hinten im Tal sah man ein weiteres, kleineres Bächlein, dass sich ebenfalls den Weg bis zu dem See bahnte. Am Ufer des Sees stand eine kleine Hütte, aus deren Kamin sich kleine Rauchschwaden in den Himmel schlängelten. Vor der Hütte saß ein älterer, aber sehr kräftiger Mann mit einem rauschenden Vollbart, der gemütlich an einer Pfeife zog und sich nicht im geringsten von den Bewaffneten und noch weniger von den Wappen beeindrucken ließ. Der Wagen wurde auf einem ebenen Gelände abgestellt, Hartau prügelte noch einen der Knechte windelweich, um den anderen klar zu machen, dass sie lieber keine Dummheiten machten, dann ritten die sechs Ritter auf den Mann zu, die Knappen folgten ihnen, ohne dass man sie wirklich wahr nahm. Raimund nahm allerdings wahr, dass der Mann ihn mit einem merkwürdig durchdringenden Blick ansah, während er alle anderen kaum beachtete.
„Wir sind gekommen, um mit dem Wassergeist sprechen zu können.“ Herzog Johann war kein sehr geduldiger Mensch, weshalb er sich die Vorstellung meist sparte und direkt zum geschäftlichen überging, meistens wollte er irgendetwas, so auch jetzt. Dabei spielte er meistens mit der, nicht nur bei seinem Pferd gefürchteten, Reitgerte und pflegte einen Tobsuchtsanfall zu bekommen, wenn ihm nicht binnen weniger Sekunden geantwortet wurde, positiv natürlich, alles andere führte ebenfalls zu einem Tobsuchtsanfall. Dem Alten schien das ziemlich egal zu sein, er zog genüsslich an seiner Pfeife und blies Rauchwolken in die Luft, die die absonderlichsten Figuren bildeten. Währenddessen schaute er Raimund weiter unverwand an.
„Die Herrin des Sees ist in der Tat ein Wassergeist, aber wie würde es euch gefallen mit 'Mensch' angeredet zu werden? Man redet Leute nicht mit der Bezeichnung der Rasse an, nichtmal mit Hunden tut man das, genauso wenig wie man sie mit den Spitznamen anredet, die das einfache Volk ihnen gibt, sonst würden viele Grafen und Fürsten, zu Recht wohlgemerkt, einen geilen Bock im Namen tragen.“
„Nun alter Mann, würdet ihr uns nun bitte sagen, wie wir die 'Herrin des Sees' beschwören können?“ Herzog Johann war puterrot angelaufen, deshalb hatte sein Bruder Manfred das Sprechen übernommen, aber der Alte war weder von dem roten Gesicht des Herzogs, noch von dem bereits etwas schärferen Ton Manfreds beeindruckt, er nahm einen langen Zug aus der Pfeife, bließ demonstrativ Ringe in die Luft und deutete mit der Pfeife auf den Wasserfall. Raimund hätte schwören können, dass sich die Rauchringe zu einem gewissen Muster verbunden hatten, doch das Bild war nur kurz bestehen geblieben, ehe die Ringe zerflossen und sich auflösten. Allerdings hatte sich auf einmal der Wasserfall geteilt! Als ob das Wasser schon immer so fließen würde schoss es jetzt zu beiden Seiten einer bemoosten Felsnase vorbei. Während bei allen die Münder offen standen und jeder vermutlich einen Eid abgelegt hätte, dass diese Felsnase vorher noch nicht da war sagte der Mann nur emotionslos und mit einem hörbaren tschechischem Akzent: „Ihr hört wohl zu viel schlechte Erzählungen, Nixen leben meist außerhalb ihrer Seen, da sie, wie Menschen, Luft zum atmen brauchen, das Wassergeister aus dem See steigen kommt nur dann vor, wenn sie darin schwimmen, ein Schwert haben sie dann allerdings selten dabei, falls ihr darauf gehofft hattet. Wenn ihr sie sprechen wollt, dann geht in die Höhle, aber überlegt es euch gut.“
Herzog Johann wollte, die Hand schon am Schwertgriff, etwas erwidern, doch er beließ es bei einem grimmigen Blick und ein paar lästerlichen Flüchen und marschierte schnurstracks auf den Wasserfall zu. Raimund hatte keinen Zweifel, dass er diese Herrin notfalls zwingen würde seine Wünsche zu erfüllen, man sagt in Zittau gäbe es keinen Foltermeister, der dem Herzog ebenbürtig wäre, zuzutrauen war es ihm allemal. Als Raimund abgestiegen war rief der alte Mann ihm zu: „Herr von Bertsdorf, bliebt hier bei mir, dort in der Höhle werdet ihr die Geschichte nicht finden die ihr sucht, zumindest keine die aufgeschrieben werden kann, setzt euch stattdessen zu mir und raucht eine Pfeife, ich werde euch etwas erzählen.“ In der Tat hatte der Mann eine zweite, fertig gestopfte Pfeife in der Hand, die er ihm auffordernd hinhielt. Raimund wollte zwar ohnehin nicht wirklich in diese Höhle, doch die Aussicht mit dem alten Mann allein zu bleiben bereitete ihm irgendwie Unbehagen. Allerdings würde sowieso jemand auf die Knechte und Knappen aufpassen müssen, warum also nicht er? „Geht ohne mich, ich bleibe hier und behalte meine Wünsche für mich.“
Die Ritterschaft lachte schallend während sie zum Wasserfall marschierten, „Nun gut Bertsdorf, aber beschwer dich nicht wenn wir mit Karren voll Gold und in jedem Arm zwei prächtige Weiber wieder herauskommen und alles was du hast um dich zu vergnügen der alte Greis oder dein Pferd ist.“, „Hartau, du weißt doch ganz genau, dass unser Freund Bertsdorf ein Dichter ist, er bekommt die Freuden, die dir nur eine Frau bereiten kann, allein durch das Ansehen der Natur und bei guten Gesprächen!“ lästerte auch Gunther von Ragdendorf. Raimund ignorierte die beiden und setzte sich zu dem Mann auf die Bank vor der Hütte. Die Knechte und Knappen lagen etwas abseits in einem kleinen Tannenwäldchen im Schatten und dösten bereits, als der Mann, nachdem beide einige Zeit schweigend geraucht hatten, zu erzählen begann: „Weißt du, es gab früher viele Orte wie diesen, jeder Wald, jeder Berg, jeder See hatte einen eigenen Geist, einen Schutzherren, der alle Lebewesen in seinem Reich beschützte, die einzigen die über ihnen standen waren die Götter, manche besonders mächtigen Geister standen auch zwischen den Göttern und normalen Geistern, allgemein gab es eine fast unzählbare Menge Geister, manche sahen aus wie Vögel, andere wie Bäume, manche menschenähnlich, Elfen, Albae, Gnome und Nixen, manche waren pure Energie, doch mit dem neuen Gott aus dem Süden begannen die Geister zu verschwinden. Denn jeder weiß das dieser neuer Gott keine Konkurrenz duldet, 'Ich bin der Herr dein Gott, du sollst keine anderen Götter neben mir haben.', so heißt es doch bereits im ersten der zehn Gebote. Die Vogel- und Tiergeister wurden gejagt, die Baumgeister gefällt, die schwachen Geister traf es zuerst und die starken dachten zu Anfang, dass es so bleiben würde und man sie nicht antasten konnte, da sie zu mächtig waren. Doch die Christen und ihr Gott haben Wege gefunden auch diese zu töten, denn du musst wissen, auch ein Elf, oder eine Nixe sind nicht unverwundbar und so wurden die Geister zu Rächern statt Beschützern, Dämonen wurden sie nun vom Volk genannt, aber was hatten sie für eine Wahl? Kämpfen oder Sterben, wer würde sich da gegen den Kampf entscheiden? Die Missionare, oder einfach habgierige Menschen töteten immer mehr Geister und langsam schieden sie fast vollständig aus der Welt, ihrem Schutz durch die alten Götter beraubt, die keine Macht mehr hatten. Herzog Johann ist einer dieser habgierigen Menschen, er wird die Herrin des Sees töten, weil sie nicht tun kann was er will. Niemand, nicht einmal die Götter, können Wünsche erfüllen, denn niemand mit dem Menschen sprechen können ist allmächtig. Mit ihr wird ein weiterer Teil der Geisterwelt sterben. Merk dir diese Geschichte, in der Hütte liegt ein Buch mit Geschichten über solche Geister, veröffentliche sie, oder lass dich davon inspirieren, ich kenne sie auswendig, es ist sozusagen mein Geschenk an dich, weil du nichts wolltest, weil du kein habgieriger Mensch bist. “ Raimund saß eine Weile schweigend da und schaute den Wolken zu, wie sie über die nahen Berggipfel zogen, als er sich umdrehte um dem alten Mann zu antworten war dieser plötzlich verschwunden. Er stutzte und sah sich um, dort wo gerade noch die Knappen und Knechte lagen standen kleine Tannen und Felsbrocken, die vorher noch nicht dort lagen, von Knechten und Knappen war jedoch keine Spur zu sehen, der Wasserfall fiel ungehindert wie ein breiter Vorhang an der Felswand hinab, von der Felsnase fehlte ebenfalls jede Spur. Er stand auf und sah sich nun leicht panisch um, die Pferde waren auch verschwunden bis auf eines, das friedlich auf einer Wiese graste. Er erkannte, dass es sein eigenes Pferd war und war etwas erleichtert, immerhin würde er wieder von hier fortkommen, allerdings würde man wissen wollen was mit dem Herzog passiert war. Er eilte zu dem Wasserfall um nach seinen Gefährten zu sehen, das Wasser spritzte nach allen Seiten, als er mit großen Schritten hindurchlief. Wie er sich jedoch durch den Wasserfall gekämpft hatte stand Raimund vor einer glatten Felswand, die Höhle, die vorher noch so gut sichtbar gewesen war war verschwunden, einfach weg, genauso wie die Felsnase. Er stutzte und zweifelte langsam an seinem Verstand. Zurück am Ufer bemerkte er, dass die Bank zwar immer noch vor einer Hütte stand, diese jedoch verfallen und mit Spinnweben verhangen war. Er ging noch einmal zu Bank und auf ihr, genau dort wo der Alte gesessen hatte lag eine Pfeife, Raimund hatte seine aber noch in der Hand, er hatte also nicht geträumt. Nun wandte er sich dem alten Gemäuer zu, wenn dort wirklich ein Buch war, dann war das der ultimative Beweis, dass er nicht verrückt war. Als er hinein ging wirbelte eine große Staubwolke auf und fette Spinnen verzogen sich schnell in die dunklen Ecken des Gebäudes. Der Boden war aus Stein, doch überall zog sich eine dicke Staubschicht über alle Gegenstände und ebenen Flächen. Das Haus war klein und spärlich eingerichtet, in einer Ecke stand ein zerfallenes Bett, dann gab es den noch stehenden Kamin mit der Feuerstelle, die Mitte des Raumes wurde von einem Tisch und zwei Stühlen eingenommen. Auf dem morschen, bereits halb zerfallenen Tisch in der Mitte des Raumes lag jedoch ein Buch, das mit seinem samtenem Einband und völlig unversehrt, ohne ein einziges Körnchen Staub nicht so recht in das Bild passen wollte. Raimund ging langsam zum Tisch und schlug das Buch auf.
Auf der ersten Seite stand :
Vzpomínky na Krakonoš.

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BeitragThema: Re: Vzpomínky na Krakonoš   Fr Dez 16, 2011 10:33 am

Nun, da der Wettbewerb vorbei und meine Zeit gerade etwas weniger knapp ist, will ich natürlich noch meinen Senf zur Geschichte abgeben.
Ich finde die Geschichte sehr gut erzählt, der Anfang könnte zu lang und die vielen Einzelheiten übertrieben sein, wären sie nicht so amüsant. Dein Schreibstil gefällt mir sehr gut, leicht und liebevoll mit einem Blick fürs Detail. Besonders kurzweilig machen es die kurzen Einschübe wie z.B.
[...]was allerdings schlecht funktionierte, solange Heinrich von Hartau die Knechte zur Schnecke machte und das in einer Lautstärke, dass selbst der Kurfürst in Prag es hören musste.
Der junge Herzog Johann hatte eine ziemlich breite Palette an Wünschen, weshalb er den Seegeist wohl einige Zeit auf Trab halten würde.
Dabei spielte er meistens mit der, nicht nur bei seinem Pferd gefürchteten, Reitgerte.

Manchmal sind die Sätze durch die vielen Teilsätze und Ergänzungen etwas zu lang geraten, was mir jedoch nur in extremen Fällen etwas ausmacht. (Ich tendiere selbst dazu Wink)

Leider sagen mir die Ortsbezeichnungen überhaupt nichts, ebenso wenig wie Rübezahl, von dem ich gerade mal weiss, dass er existiert. (Was ich von den Ortschaften nicht behaupten kann.)

Was ich mich frage, ist, ob es diesen Wassergeist wirklich gibt, was ich eher nicht glaube. Ansonsten hätte der alte Mann (von dem ich mal annehme, dass es sich um Rübezahl handelt) die Ritter wohl kaum zu ihr geführt, weshalb ich das ganze als Falle für habgierige Menschen interpretiere. Rübezahl soll ja zu guten Menschen freundlich sein, zumindest laut Wikipedia. Doch dann ist es ungerecht, dass auch die Knechte und Knappen in Felsen und Tannen verwandelt werden und sterben, irgendwie total fies. Wobei, Rübezahl soll ja launisch sein. Bevor ich endlich die Übersetzung des letzten Wortes fand, vermutete ich, dass es sich beim alten Mann um die Nixe selbst handelt, welche die aufdringlichen Menschen verschwinden lässt.

Einziger Knackpunkt: Die letzten drei Worte. Das Tschechische klingt zwar cool, verstehen tut es aber wohl keiner. Anderorts mag das keine Rolle spielen, hier scheint mir die Bedeutung aber sehr wichtig für das Verständnis zu sein. So schaltete ich erst nach einer mühsam zusammengesuchten Übersetzung.
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