Amanohara


 
StartseiteStartseite  FAQFAQ  SuchenSuchen  AnmeldenAnmelden  LoginLogin  
Wichtige Links


.: Willkommen auf unserem Forum! :.
Wenn ihr ein bisschen rumstöbern
oder euch anmelden wollt,
schaut bitte bei den folgenden Links einmal
vorbei!

.:Regelwerk:.[x]
.:Storyline:.
[x]
.:Rassen:.
[x]
.:Gilden:. [x]
.:Schlüssel:. [x]

Das Team

.: Admin :.



.: Moderator :.

Zeit
Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

Teilen | 
 

 Mythologie Amanoharas

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
AutorNachricht
Tenschino Yona
~*Verschollener Monarch// Admin*~
~*Verschollener Monarch// Admin*~
avatar

Anzahl der Beiträge : 1797
Alter : 26
Ort : Schweiz
Anmeldedatum : 06.10.07

Charakterinfos
Beruf: Geist der Vergangenheit
Waffen: Sense und Schwert
Weitere Accounts: NSC, Daewyn

BeitragThema: Mythologie Amanoharas   Mo Dez 27, 2010 10:29 am


.: :.

Jedes Volk hat seine eigenen Rituale, seine eigenen Legenden und Mythen.
Das Volk von Amanohara ist davon überzeugt, dass einst 7 Götter in dieser Welt existierten und Einfluss auf die Geschehnisse in diesem Lang nahmen. Damit ihr die Götter kennt und wisst, wie sie entstanden sind, wurde ein Auszug aus einem alten Schriftstück herausgesucht, nachdem ihr euch richten könnt.

Herzlichen Dank an Beoris für die Verfassung der Grundlage der Mythologie!



Yorben Sahan schrieb:


Am Anfang waren nur Volvagia, mächtiger Herrscher über die Flammen, der die feurigen Tiefen im Inneren der Erde bewohnte, und Nasara, Mutter des gesamten oberirdischen Lebens und Herrin über die Erde. Niemals begegneten sie sich, denn viele tausend Meter trennten sie voneinander, doch entkam eines Tages einer der feurigen Untertanen Volvagias in das Reich Nasaras. Als er wieder in das Reich Volvagias zurückkehrte, erstattete er seinem Herrn Bericht und erzählte von der anderen Welt, die er gesehen hatte.

Darauf beschloss Volvagia, das Beschriebene einmal mit eigenen Augen anzusehen. Als er an die Erdoberfläche trat, ward er angesichts solch majestätischer Schönheit neidisch. Schon bald nach seiner Heimkehr genügte ihm sein eigenes Reich, in dem es nur Glut und Abscheulichkeit gab, nicht mehr. Er schlug ein großes Loch durch die Erde, den ersten und mächtigsten aller Vulkane, Hisen genannt, durch den er die Welt Nasaras betrat. Auf einer Welle heißer Lava ritten er und seine dämonischen Heerscharen in das Land und brachten viel Leid mit sich.
Während Volvagia gnadenlos das schöne Reich vernichtete und eroberte, weinte Nasara ob so viel Zerstörung und fasste den Plan ,sich vor Volvagia in den Staub zu werfen, um Gnade für ihre Welt zu erbitten, doch als sie Volvagia begegnete, überkam beide eine mächtige Liebe. Sofort befahl Volvagia seinem Heer, zurück in die Unterwelt zu gehen. Er selbst verblieb jedoch im Reich Nasaras und bald erwuchsen aus ihrer Liebe Nachkommen.

Da es die Nachkommen zweier so mächtiger Wesen waren, geboten sie selbst ebenfalls über große Macht. So ward Lanyra, die sich keinem Element so verbunden fühlte wie der Luft, geboren. Sie ritt mit den Winden einmal um die ganze Welt und als sie zurückkam, fand sie einen Bruder vor: Sarton, gleichsam Herr über die stürmischen Wogen des Ozeans, wie auch üer die ruhigen Bäche und reißenden Flüsse. Obwohl sie so unterschiedlich waren, ergriff auch von ihnen die Liebe Besitz und wer des Abends an die Küste geht, kann noch immer spüren, wie Lanyra auf ihren Winden zu ihrem Liebsten eilt.
Nach einiger Zeit also ward Rogbor, Gebieter über den Donner, geboren und zur selben Zeit kam auch Branwen, Verkörperung von Licht und Schönheit, auf die Welt, welches Volvagia und Nasara von allen Kindern das Liebste war.

Doch mit ihr kam auch das Unheil in die Welt, denn ein Dämon aus dem Reich Volvagias begehrte sie sehr und als er eines Tages die Zurückweisungen nicht mehr ertrug, lauerte er ihr auf und nahm ihr ihre Unschuld. Volvagia ward so zornig, dass der Hisen einen Tag lang ununterbrochen Lava ausspie und er sein unterirdisches Reich sich selbst überließ. Gemeinsam beschlossen die Götter einen Bann über den Hisen zu legen, sodass keiner der Bewohner von Volvagias ehemaligem Reich einen Weg in die Welt der Götter finden konnte, in der Hoffnung, das Böse möge ihre Welt nun verschonen. Doch ward Branwen von der unseligen Tat des Dämons ein Kind geboren, welches sie Dragnar nannte. Die Bosheit und Verschlagenheit seines Vaters lebten in Dragnar weiter und so beglückte ihn nichts so sehr wie Hass, Zwietracht und Krieg.

Volvagia, der sein altes Reich zu vermissen begann, schuf sich ein neues Volk, das ihn anbeten konnte. So kamen die Zwerge in die Welt, die wie kein anderes Volk unserer Welt das Innere der Erde und die Hitze der Esse schätzen. Volvagia siedelte die Zwerge am Hisen an, dem Eingang zu seinem ehemaligen Reich.
Nasara hatte freilich schon lange vor dem ersten Treffen mit Volvagia ein intelligentes Volk geschaffen. Wesen, die die Natur so sehr liebten, wie sie selbst, und in den nördlichen Wäldern lebten. Dies waren die Feen, das älteste Volk Amanoharas.
Nach Nasara und Volvagia brachte der ambitionierte Rogbor ebenfalls eine Rasse, die nur ihn allein anbeten sollte auf die Erde. Dies waren die Menschen, größer als die anderen existierenden Völker und einfallsreich. Schnell besiedelten sie die ganze Welt und bald wurde überall der Name Rogbors verehrt.
Sartons sterbliche Kinder entstanden nach dem menschlichen Vorbild, wenn sie auch für ein Leben in seinem Reich, dem Wasser geschaffen waren und nur kurz ohne dieses auskamen. So entstanden die Wassermenschen, die in den östlichen Meeren hausten.
Auch Lanyra nahm sich die Menschen zum Vorbild, doch schuf sie daraus eine erhabene Rasse, die sich auf majestätischen Schwingen hoch oben in die Lüfte erhoben und eine fliegende Stadt errichteten, so rein wie sie selbst.

Branwen jedoch liebte alle Völker gleich und wurde auch überall angebetet, denn lieben konnte ein jedes Volk. Und auch für ihren Sohn Dragnar gab es genug Anbeter, denn wie die Liebe war der Hass, besonders unter Menschen, allgegenwärtig.

So nahm alles seinen Lauf, die Götter wachten über ihre Geschöpfe und sahen zu, wie Königreiche entstanden und untergingen, bis schließlich ein Reich, so groß wie kein anderes es bisher gewesen war, entstand: Amanohara. Von Engeln geschaffen und von ihrer Stadt hoch oben im Himmel aus regiert, lebten seine Völker lange Jahre in Frieden. Doch begehrten die Menschen der Finstermark gegen die Herrschaft der Engel auf (siehe Kapitel „Legenden zur Entstehung der Finstermark“).

So gelangten die Dämonen zurück in die Welt und die Götter taten ihr Möglichstes um die Völker Amanoharas vor ihnen zu schützen. So wollten sie Körper und Seele ihrer Geschöpfe durch einen Zauber vor den Dämonen bewahren. Doch Dragnar, der das Chaos und die Gewalt, die nun im ganzen Land herrschten, genoss, verweigerte seine Hilfe. Branwen, die eine Welt, in der Liebe zunehmend weniger vorkam, nicht ertrug, schuf nun ihr eigenes Volk: die Elfen, eine reinherzige Version der Menschen. Der Unterstützung ihres Sohnes sicher wollte sie wenigstens ein Volk, das ungeachtet der Wirren und der Gefahr durch die Dämonen leben und lieben konnte, doch mit der Rückkehr der Dämonen in unsere Welt war auch der Vater Dragnars zurückgekehrt.

Listig und hinterhältig wie er war, stachelte seinen Sohn gegen seine eigene Mutter an. So blieben auch die Elfen anfällig gegen Dämonen, denn sie ward zutiefst erschüttert. Dragnar unterdessen schuf sich nach dem Vorbild der Elfen die Dunkelelfen. Finstere Wesen, deren Seele ebenso schwarz war wie die ihres Erschaffers. Aus Rache an Dragnar versagten ihnen die restlichen Götter ihren Schutz. Doch hatten sie nicht damit gerechnet, dass die Dunkelelfen ein so böses Naturell haben würden, dass die Verbindung mit einem Dämon sie nicht vernichtete, sondern im Gegenteil stärkte.

So kam das Leiden über die Welt, in dem wir heute leben. Die Götter aber vereinbarten, sich nie wieder in die Geschehnisse der Welt zu mischen, da sie sich für all das Unglück in der Welt verantwortlich fühlten. Sogar Dagnar brachten sie dazu, ihnen zuzustimmen. So also sehen die Götter zwar weinend, aber tatenlos auf die Welt hinab und bleiben stumm im Angesicht der hoffnungsfrohen Gebete ihrer Geschöpfe. Und so wird es auf ewig bleiben…

aus: „Yorben Sahan, Die Welt der Götter“, im Jahre 12 vor dem Fall Amanoharas


.: :.

_________________
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen http://amanohara.frei-forum.com
 
Mythologie Amanoharas
Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 1 von 1
 Ähnliche Themen
-
» Faye Destiniy [Fantasy/Mythologie ]
» Der Phönix
» Der Atlas der Völker
» Wesen der Unterwelt | Staffel 3 beginnt

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Amanohara :: Allgemeines :: Amanohara-
Gehe zu: