Amanohara


 
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Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Der Dorfplatz

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Daewyn
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BeitragThema: Der Dorfplatz   Mi Dez 08, 2010 8:21 am

Auf dem Dorfplatz ist fast so viel los wie auf der Hauptstrasse von Lenadur.
Ein grosser Brunnen ziert die Mitte des gepflasterten Platzes, auf dem auch einige Minnesänger, Feuerspucker und ähnliche Gaukler zu finden sind.
Hier befinden sich auch Anschlagsblättern mit Plakaten die auf Feste aufmerksam machten, die Kopfgeldjägern neue Beute anbieteten und diverse andere Anzeigen.
Es gibt sogar ein zweites Brett, auf dem existierende Gilden sich vorstellen und potenzielle Mitglieder anwerben wollen.
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Daewyn
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Mi Dez 08, 2010 8:29 am

Daewyn, Mei und der klatschnasse Beoris mit seinem Pferd im Schlepptau liessen sich von der dahinfliessenden Menschemasse dahin treiben. Sie kamen an einem Dorfschreier vorbei, der gerade verkündete, dass die Taschenkrabbenernte dieses Jahr wohl nicht allzu gut ausfallen würde, da sich die Anzahl der Möwen vervielfacht hatte und der grossteil des Bestandes zu ihrer Beute wurde, bevor man es bemerkte.

Zielsicher schritt Daewyn vorbei. Fischige Neuigkeiten interessierten sie überhaupt nicht. Sie lief geradewegs zu den Anschlagsbrettern, wobei sie immer wieder ein paar Vorbeigehende dabei beobachtete, wie sie Beoris verwunderte Blicke zuwarfen, diese aber sofort abwandten, sobald er in ihre Richtung blickte.

Schon bald waren sie bei den Anschlagsbrettern angekommen und Daewyn machte sie auf die zweite Tafel aufmerksam. "Bittesehr. Das hier ist das Gildenverzeichnis." Kommentierte sie.
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Beoris
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Mi Dez 08, 2010 9:55 am

Beoris folgte Daewyn. Sie schien genau zu wissen, wie man durch die Menschenmassen gelangen konnte. Er versuchte es ihr nachzumachen, doch wichen sie alle vor ihm zurück, ehe er nahe genug an der Menge war, um unterzutauchen. Viele Blicke folgten ihm, doch er war es gewohnt, schließlich war das Zeit seines Lebens ein wichtiger Bestandteil von diesem gewesen. Mit geübtem Blick sah er in die Runde. Wo immer die Leute das Gefühl hatten, er könnte sie ansehen, senkten sie ihre Köpfe. Er seuftze traurig. Die Menschen waren dumm. Gerade in einer nich vom Adel regierten Stadt wie Lenadur hatte er mehr Mut erwartet. Nn jja, immerhin waren ihm Mei und Daewyn untergekommen. So gesehen hatten sich seine Vermutungen bewahrheitet.
Er trat an die Anschlagtafel.
"Das ist sie also... Ich danke vielmals. Und nun die Belohnung. Gibt es ein besonderes Wunschlokal? Oder reicht einfache Essen?"
Er lächelte freundlich, studirte mit einem Auge jedoch die Anschläge.
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Mei
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Mi Dez 08, 2010 10:24 am

der Dorfplatz war...voll und zwar zum bersten voll, die Menschen drängten sich dicht an dicht, nur teilweise gab es einigen Abstand zu Rednerbühnen, ansonsten gab es ein bermekenswertes Gedränge, welches sonst vermutlich nur auf der Hauptstrasse oder auf dem Markt zu beobachten war. Ein Paradies für Beutelschneider, Taschendiebe und andere Gauner...sowie Attentäter. Allerdings machte Mei sich über solche Dinge eher wneiger Sorgen, denn er hatte shcon fast Reflexe gegen Diebstahl entwickelt, die meistens ziemlich schmerzhaft für den Dieb ausgingen, meisten allein schon deshalb weil sie in eine der vielen versteckten Klingen unter seinem Mantel fassten. Diebe waren also nicht sein Problem.
Ungeachtet der Ausrufer die alles mögliche in die Gegend schrien, meistens wirtschaftliche Neuigkeiten, nicht weiter verwunderlich in der größten Hafenstadt Amanoharas.

Nachdem sie sich, unter massivem Ellenbogeneinsatz, durch die Menge vor den Anschlagtafeln geboxt hatten waren sie schlussendlich vor dem Gildenverzeichnis angekommen, was Daewyn ihnen mit einem Kommentar nochmal verdeutlichte, eine nette wenn auch unnötige Geste. Die Einladung zum Essen seitens Beoris war ja schon fast obligatorisch, er kommentierte es mit einem amüsierten udn leicht spöttischen Blick auf Beoris, ims elben Augenblick wandte er sich der Anschlagtafel zu.
Auf der Tafel war allerhand an Gilden zu sehen:
Die Händlergilde, die Söldnergilde, die Alchemistengilde, die Kräuterkundigengilde, die Adeligengilde, die Wirtsgilde, die Hurengilde (sie hieß offiziell "Gilde der freizügigen Gesellschafterinnen), sowie einige Gilden mit bestimmten politischen Zielen, wirtschaftliche Zusammenschlüsse und zum Schluss eine Auflistung der Zünfte, in denen quasi jedes Handwerk vertreten war.
Nach einer Weile hatte er sich durchgelesen, jedoch nichts gefunden was im entferntesten an eine Assassinengilde erinnert hätte, oder ihm wenigstens die von ihr erwarteten Vorzüge wirklich bot. Nicht dass er erwartet hätte eine Assassinengilde zu finden, am besten noch mit Mitgliederliste und genauer Adresse der Gildenhäuser, das war absurd. Er wusste eigentlich nicht so recht warum er überhaupt enttäuscht war.
"Es scheint nicht, als gebe es hier eine Gilde die meinem Charakter, beziehunsgweise meinem Beruf entspricht, wie sieht es bei dir aus Beoris? Und Daewyn, bist du eigentlich in einer Gilde, vielleicht kannst du uns ja Tipps geben?"
Ehrlich gesagt wusste er selbst nicht welche Art von Tipp er erwartete, aber Ratschläge einzuholen war selten falsch.
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Daewyn
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Mi Dez 08, 2010 12:01 pm

"Ah ja, die Einladung zum Essen hätte ich fast vergessen... Der Vorfall hat mich total abgelenkt." Was auch stimmte. Daewyn hatte ihren Hunger eigentlich schon vergessen gehabt, doch jetzt meldete sich dieses Gefühl umso stärker zurück. Naja, zuvor war ihr auch noch speiübel gewesen, was auch nicht gerade appetiterregend war. Doch jetzt, da sie sich beruhigt hatte, schien ihr der Gedanke an etwas essbares ganz angenehm zu sein.
"Was das Essen angeht, so bin ich sehr schnell zufrieden." Ich musste mich bereits mit Müll zufreiden geben, ich bin also nicht sonderlich wählerisch. "Ein bisschen Brot und Trockenfleisch reicht vollkommen. Ausserdem... wurdet ihr in einen Vorfall verwickelt und nur das Hinführen zu einer Tafel ist nicht gerade eine Tätigkeit, für die man Lohn erwarten würde. Es ist schade, dass es heutzutage nicht mehr üblich ist, Fremden zu helfen. Irgendwie... sind die Leute mehr auf ihre eigenen Probleme konztentriert." Aber wer war das schon nicht - Schliesslich herrschten in Amanohara schwierige Zeiten, die Politik war ungewiss und es fanden Machtkämpfe zwischen verschiedenster Gilden statt. Sogar Daewyn hatte sich aus eigennützigen Gründen ihnen angenommen, nicht unbedingt aus Nächstenliebe.
Mei hatte die Plakate während ihrer kleinen Unterhaltung überflogen und erkundigte sich nun bei Daewyn, ob sie in ihrer Gilde sei. Wie immer gab sie die folgende Antwort, die sogar die Wahrheit war: "Nun, ich gehörte der Händlergilde meiner Familie an... Allerdings sind das nicht gerade glückliche Erinnerungen. Ich bin früh ausgetreten. Aber naja, ich denke, es gibt durchaus Gilden, die mir zusprechen würden. Ich habe mich mit den vorhandenen Gilden in Lenadur nicht sonderlich befasst, vielleicht habe ich einfach eine übersehen." Die Diebesgilde erwähnte sie natürlich nicht direkt - Das dürfte sie auch gar nicht. Sie würde damit gegen ihre wichtigste Regel verstossen. Die geheimen, inoffiziellen Gilden wollte sie gar nicht erst ansprechen. Dieses Thema war immer voller Zwickmühlen.
Sie blickte zurück auf die Wand, die mit Plakaten vollgekleistert war. Auch sie fand nichts, das ihrer Vorstellung von Mei gerecht wurde. Vielleicht noch am ehesten etwas... Söldner-artiges? "Nun, am einfachsten ist es wohl, erst mal zu wissen, was man sich unter der Gilde vorstellt - Was man erwartet. So wie ich dich einschätze Mei, wirst du eine finden wollen, bei der du... deine Talente nutzen kannst? Und vielleicht auch eher auf dich alleine gestellt? Am einfachsten wäre hier wohl eine Gilde, die dir einfach Aufträge erteilt... Vielleicht etwas in Richtung der Söldner... Ach nein, das passt irgendwie auch nicht ganz." dachte sie laut.
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Mei
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Fr Dez 10, 2010 2:11 am

Mei hörte Daewyns Ausführungen eher halbherzig zu, er merkte an ihrer Stimme, dass die Geschichte mit der Händlergilde sowieso nur die halbe Wahrheit war, immerhin hatte ihm sein Meister beigebracht zu erkennen wenn einem selbst etwas verschwiegen wird, zumindest bei schelchten Lügnern...oder emotional aufgewühlten Personen. Daewyn konnte man wohl getrost zu Letzteren zählen, denn sie war ja ziemlich geschockt gewesen vom Blutbad, das sie angerichtet hatten und danach gab sie sich eindeutig offener, vielleicht sogar vertrauensseliger, dennoch hatte er ihre ziemlich meisterhaften Lügen von zu Beginn noch nicht vergessen.
Die letzte Aussage Daewyns hingegen spiegelte genau seinen Gedankengang wieder.
"Du kommst aus wohlhabendem Haus? Verzeiht, aber du machst nicht den Eindruck, doch wenn ihr Ausgetreten seid aus der Gilde, so gab es vermutlich ein Zerwürfnis. Das war bestimmt nicht leicht für dich, die Familie ist schließlich das Einzige was einem bleiben sollte, wenn alles um einen herum zusammenfällt."
Er sagte diese Worte nicht ohne einen leicht bitteren Unterton, denn er musste wieder an seine eigene Familie denken, die so nun nicht mehr existierte.
"Meine Talente?" er gab einen gespielten Lacher von sich, der etwas verunglückte "Nun ja, so kann man meine Fähigkeiten natürlich auch sehen, obwohl die meisten sie wohl eher anders beschreiben würden. Aber in der Tat, ich hatte mir auch schon eine Söldnergilde überlegt, aber das Problem am Söldnerdasein ist, dass man sich selbst jederzeit in einer Schlachtreihe wiederfinden kann und es gibt keinen schlechteren Ort zum Sterben, als zwischen hundert anderen Männern auf einem öden Feld, zumindest wenn man nur des Geldes wegen in dieser Schlacht steht. Nein, ich suche eher etwas...diskreteres, vielleicht hätte ja eine politische Gilde, oder eine der Händlergilden Verwendung für mich. Was ist mit dir Beoris, hast du eine Idee welche Gilde was für dich wäre?"
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Daewyn
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   So Dez 12, 2010 2:34 am

Meis Worte stachen mitten in Daewyns Herz. Ihr Gesicht erstarrte zu Eis und sie starrte ihn an. "Falsch. Ich konnte sie seit meiner Geburt nicht ausstehen. Sie zu verlassen war das Leichteste, was ich je getan habe." Daewyn sprach mit einer tiefen, aber vor Wut brodelnden Stimme, von der man eine schöne Gänsehaut bekommen könnte. Einer solchen Stimme wollte man nicht im Dunklen begegnen... Und die einzige Person, die sich dazumal um mich gekümmert hatte, wurde mir genommen. Würde dies auch mit San geschehen, so hätte ich gar keinen Halt mehr. Er mag nicht mein Vater sein - Aber er gibt mir dennoch den Halt, den ich mir von einem Vater wünschen würde. Aber eigentlich.... geht sie das gar nichts an! Warum erzähl ichs dann?

Ihr war gar nicht aufgefallen, dass auch Meis Stimme einen kleinen Zweifel an seiner eigenen Überzeugung seiner Aussage hegte. Der Inhalt war für Daewyn wesentlich wichtiger gewesen. Und angreifend. Sie konnte nicht einfach darüber hinweg gehen als wäre es nichts - dafür hatte sie dieser Satz zu sehr durchgeschüttelt.
Dass die beiden jetzt wohl sich einiges über sie zusammenreimen konnten, war ihr erst im Nachhinein bewusst und sie scholt sich deswegen. Ihre Geschichte ging die beiden nichts an - Wobei sie jetzt wahrscheinlich brennend dafür interessiert waren, wenn Daewyn Mei so theatralisch angestarrt hatte, dass einem die Nackenhaare aufstellten. Sie versuchte, sich ein wenig zu beruhigen.

"Entschuldige, ich habe mich vergessen.... Eine Politische Gilde? Nun... da gäbe es ja die Gilde der schwarzen Hand, die ist ja eigentlich aufgrund politischer Aspekte gegründet worden... Ich weiss aber nicht mehr welche und auch nicht, was ihre momentanen Ziele sind - Es ist aber eine der Altesten und wohl auch eine der grössten Gilden, die es gibt. Wie gesagt, ich habe mich nie gross dafür interessiert..." Sie blickte wieder auf die Tafel zurück um vom vorhin geschehenen abzulenken - Was ihr wahrscheinlich nicht sonderlich gelingen würde.
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Beoris
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   So Dez 12, 2010 5:24 am

Schweigend las er die Aushänge durch. Adeligengilde. Als ob er Mitglied in einem solchen Verein werden wollte. Kriegergilde. Ein Haufen Leute, der sich mit dem Tod anderer Menschen brüstete und wahrscheinlich auch noch übertrieb. Söldner. Als ob er sein Leben für Geld verkaufen würde. Diese Männer käpften nicht für Überzeugungen. Sein Blick fiel auf den Aushaung der "Bruderschaft der Schwerter". Das klang schon eher nach ihm. Schließlich hatte er sich voll und ganz auf das Schwert als Waffe spezialisiert und gehörte trotz seines noch recht jungen Alters unbestritten zu den besten Schwertkämpfern Tinaes. Wer der Beste war wusste keiner so genau, da sie nicht gegeneinander antraten. Er las mehr. Offenbar ging es in dieser Gilde wirklich nur darum, seine Fähigkeiten mit dem Schwert zu trainieren. Zumndest offiziel. Er wusste genausogut wie jeder andere Bürger dieses Landes, dass jede Gilde mindestens so viele geheime Ziele hatte wie es Pflanzen in den Wäldern gab. Das schien ihm aber zumindest interessant. Vielleicht wäre das ja auch etwas für Mei. Obwohl er sich vermutlich nicht auf den ehrlichen Kampf mit dem Schwert spezialisieren wollte. Waffen wir Armbrüste oder Bogen waren in seinem Beruf vermutlich hilfreicher. Nein, er würde bestimmt nicht den Schwertkämpfern beitreten.
Plötzlich fiel ihm wieder ein, dass auch Mei und Daewyn noch da waren und sich unterhielten.
"Ja, das Essen. Wir finden schon was. Etwas besseres als Brot und Trockenfleisch."
Er drehte sich mit einem Lächeln um und beantwortete dann Meis Frage:
"Ich finde diese Bruderschaft der Schwerter klingt interessant. Auch wenn ich viele andere Waffen führen kann, das Schwert hat immer die meiste Faszination für mich gehabt. Was wäre also passender?"
Aus den Augenwinkeln sah er zu Daewyn. Sei schien über irgendetwas aufgewühlt. Aber er hatte nicht mitbekommen worüber so alles geredet wurde. Er hatte nur noch den Teil mit der schwarzen Hand mitbekommen. Interessiert dachte er darüber nach. Das war wohl nichts für ihn, dennoch klang es interessant. Vielleicht tatsächlich eine Gilde für Mei? Es klang auch nicht gerade... ungefährlich. Schwarze Hand. Politische Gilde. Ihm kam sofort die Frage welche politischen Mittel sie benutzten. Vermutlich nicht nur gute Reden.
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   So Dez 12, 2010 5:57 am

Daewyns Antwort fiel überraschend heftig aus und er hatte tatsächlich ein schlechtes Gewissen deswegen.
"Es tut mir Leid, ich wollte dir nicht zu Nahe treten. Man sollte nicht von sich auf Andere schließen. Wie kann ich diesen Faux Pas wieder gut machen?" Er war wirklich geschockt, Daewyn hatte ihm fast Angst gemacht, aber er meinte hinter dieser Fassade das ganze Leid spüren zu können, welches ihr wiederfahren ist, das nahm ihn aus irgendeinem Grund ziemlich mit.
Um nichts falsches zu sagen drehte er sich noch ein Mal zum Gildenverzeichnis herum und las die Beschreibung der "Schwarzen Hand". Offenbar waren sie eine Gilde, welche an einer einheitlichen Herrschaft über Amanohara interessiert war. Ein Zentralstaat geführt von einem mächtigen Monarchen. Das entsprach ziemlich seinen Vorstellungen eines idealen Reiches. Zumal stand dort die "Schwarze Hand" würde als politische Gilde keine Voraussetzungen an ihre Mitglieder haben, jede Fähigkeit könne gebraucht werden.
Als er fertig war drehte er sich zu Beoris, diese Bruderschaft der Schwerter war bestimmt interessant und er war eigentlich auch ein Anhänger des Schwertkampfs, doch die "Schwarze Hand" schien irgendwie...passender. Der junge Adelige war schon etwas ungeduldig, denn er lies sich mit der Antwort Zeit.
"Diese Bruderschaft der Schwerter ist bestimmt eine Alternative, wobei Daewyn recht hat; die Schwarze Hand ist wohl eher etwas für mich. Stell dir mal vor du würdest mit deinem Schwert gegen Daewyn mit ihrem Katana antreten, sie hätte kaum eine Chance, da der schiere Impuls deiner Klinge ihr vermutlich die Waffe aus der Hand schlagen würde. Mir würde es nicht besser ergehen und in dieser Bruderschaft laufen bestimmt einige mit Schwertern dieser Größenordnung und größer herum, fürchte ich. Irgendetwas sagt mir, dass diese politische Gilde mehr Verwendung für mich hat, ehrlich gesagt ist es genau das wonach ich gesucht ahbe, zumindest was ihre politische Vorstellung angeht."
Inzwischen war er sich ziemlich sicher, dass er dort eintreten wollte, das ideologische Erbe seiner Jugend hatte die Oberhand gewonnen und diese Geschichte mit der Größe des Schwertes war mehr eine Ausrede, er hatte schon einige Gegner, die eine Bihänder trugen, getötet, aber man musste bei diesen Dinger tatsächlich höllisch aufpassen.
Mit einem letzten Blick auf das Gildenverzeichnis bemerkte er:
"Bei dieser vielzahl an politischen Gilden und Adelsfamilien wird sich ein Krieg vermutlich nicht lange verhindern lassen. Daewyn du kannst etwas von meinem Proviant haben wenn du willst, dass sollte den Hunger stillen bis Beoris was "Besseres" für dich gefunden hat."
Irgedwie mochte er Beoris und Daewyn schien zwar ein bisschen verschroben zu sein manchmal, aber auch in Ordnung, irgendwie konnte er sich nicht mit dem Gedanken abfinden, dass sie morgen vielleicht schon wieder getrennt sein würden.
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   So Dez 12, 2010 9:07 am

Sie seufzte erschöpft von den ganzen Emotionen, die in ihr hochgebrodelt waren und ihren Puls um einiges höher hatten schlagen lassen. Sie blickte zu Boden, als sie antwortete. "Ist... schon gut. Ich hätte nicht so harsch werden sollen. Du konntest nichts davon wissen, dich trifft keine Schuld." Sie verfiel wieder in ihren etwas monotonen Sprachstil.

Daewyn war doch aber dankbar, dass Mei ihren Hinweis wahrgenommen und das Thema gewechselt hatte. Vielleicht auch nur unbewusst, doch es genügte. Er hatte nicht nachgefragt und das rechnete Daewyn ihm hoch an. Er schien jemand zu sein, der sehr gut erkannte, wann man nicht weiter nachgrübeln sollte. Sie beobachtete Mei beim durchlesen des Aushanges der Schwarzen Hand. Dieser schien wirklich interessiert zu sein.
Beoris wiederum verlautete, dass er sich wohl für die Bruderschaft der Schwerter interessierte. Solch ein theatralischer Name passt irgendwie zu ihm.. Daewyn musste doch tatsächlich schmunzeln über die Übereinstimmung. Sie hatte bisher allerdings fast nichts über diese Bruderschaft gehört. Nun ja, das war eigentlich nicht ganz richtig... Hatte San nicht ein mal die Bruderschaft erwähnt? Im Zusammenhang mit einem neuen Schüler/Dieb? Vielleicht ist er ein ehemaliges Mitglied gewesen? Daewyn konnte sich nicht mehr genau daran erinnern.

Beoris hatte Mei nach seiner Meinung gefragt und Daewyn stutzte schon ein wenig ob seiner Antwort. Natürlich war der Kampf gegen einen Schwertträger immer etwas herausforderndes - Doch auch das Katana hatte seine Vorteile gegenüber Schwertern - Vor allem Schnelligkeit, wenn man die grösseren (und wesentlich schwereren) Schwerter in Betracht zieht. Wenn Daewyn schneller ist und ihren Gegner kampfunfähig macht, indem sie ihm einen Muskel durchtrennt, nützt ihm das grosse Schwert auch nichts mehr.

Nun ja, eigentlich war das ja nicht unbedingt von Belang. Der Kommentar über Krieg von Mei war durchaus interessanter. "In der Tat... Ich hoffe zwar nicht, dass es soweit kommt... Aber auch die Gilden bestreiten sich schon untereinander, manche werden sogar zerschlagen, nur weil sie erst gerade neu entstanden sind, zu klein sind oder sich einfach nicht wehren können. Falls 2 der grösseren Gilden aneinander geraten, könnte das verheerende Folgen haben..." Sie verfiel in eine nachdenkliche Miene. Welche Rolle würde ihre Gilde dabei spielen? Durch einen Krieg würden sich die Aufträge fürs Stehlen von geheimen Informationen und Schriftrollen geradezu verdreifachen. Aber das Risiko wäre umso grösser. Nun, hoffentlich würde es nicht so weit kommen. "Nun, wenn es dir nichts ausmacht, Mei... Ich bin schon ziemlich hungrig, ich habe ja seit..." gestern Abend... "meinem Frühstück nichts mehr gegessen" Sie mussten ja nicht wissen, dass sie erst zur Mittagsstunde aufgestanden war und noch gar nichts gegessen hatte. Sie lächelte Mei und dann Beoris freundlich und ehrlich an. "Und danke nochmals für die Einladung. Ich richte mich jedoch ruhig nach dir und Mei. Mir ist es , wie bereits gesagt, nicht so wichtig, wo wir hingehen. Hast du einen konkreten Vorschlag für ein Menu? Ich hoffe, ich kann dann ein Gasthaus empfehlen"
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Beoris
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   So Dez 12, 2010 9:31 am

Er grinste Mei an.
"Hey, hat niemand gesagt, dass du mitmachen musst. Auch wenn ich sehr betrübt wäre, wenn unsere Gilden in einen Krieg gerieten. Denn dann wäre ich tot. Zumindest wenn du tatsächlich beitrittst und nicht ein wenig Gnade mit mir hast."
Das Grinsen blieb, dennoch hatte er es ernst gemeint. Er hatte Meis Fähigkeiten gesehen. Ob er ihm im offenen Zweikampf besiegen konnte wusste Beoris nicht, auch wenn er da seine eigenen Chancen besser einschätzte. Doch wozu das riskieren, wenn er auch aus dem Hinterhalt angreifen konnte?
Zu Daewyns Kommentaren meldete er sich nicht zu Wort. Er beobachtete sie nur aufmerksam, aber das Gespräch ging ihn nichts an. So genau hörte er auch nicht zu, zumindest versuchte er es. Es klang sehr persönlich, doch wenn man direkt nebendran stand war es ein wenig schwer wegzuhören. Zumindest schaffte er es, nicht darüber nachzudenken. Er dachte stattdessen weiter über einen Zweikampf mit Mei nach. Mei war leichter gepanzert und schneller und sein Anderthalbhänder war schwerfällig. Doch hatte er es zu einer Schnelligkeit mit dieser Waffe gebracht, die ihresgleichen suchte. Außerdem führte er nicht, wie die Meisten, Hiebe von oben. Er griff seitlicht an, so dass es schwerer war auszuweichen. Außerdem half ihm hier seine etwas längere Klinge. Doch er hörte auf darüber nachzudenken, wie es wäre sich mit Mei zu duellieren. Er mochte den Mann. Er war anders. Und ähnelte ihm in gewisser Weise.
"Ich schlage vor, statt lange rumzustehen und zu reden gehen wir besser. Daewyn, nach dir. Aber wenn es geht nicht zum Springenden Einhorn. Der Wirt wird nicht erfreut sein, wenn wir da auftauchen. Wir haben vielleicht ein wenig seine Einrichtung demoliert und defür gesorgt, dass er Freibier ausgeben musste."
Er lächelte verlegen. Dass seine Tocher sich umso mehr freuen würde erwähnte er nicht.
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   So Dez 12, 2010 10:00 am

Daewyn nahm es ihm offenbar nicht übel, aus einem Grund den er nicht kannte war er darüber sehr froh.
Der Krieg war wirklich allgegenwärtig, Beoris und Daewyn griffen das Thema beide mit Elan auf, es war ein Thema in ganz Amanohara, die Herrschaftsfrage war noch lange nicht geklärt und alle schienen den Atem anzuhalten und auf etwas Großes zu warten, ein Krieg schien über längere Zeit unvermeidbar geworden zu sein.
"Warum sollte eine Gilde von Schwertkämpfern denn in eine direkte Konfrontation mit einer politischen Gilde geraten? Nein Beoris, du wirst wenn dann auf dem Schlachtfeld sterben, oder bei einem Kampf Mann gegen Mann wenn du deinen Meister gefunden hast, aber ich werde dich nicht umbringen." Er überlegte kurz. "Ich denke, obwohl wir jetzt vermutlich in verschiedene Gilden eintreten werden, muss usnere gemeinsame Reise hier nicht zu Ende sein und wenn ihr mir zustimmt und wir unsere Reise gemeinsam fortsetzen, dann, das verspreche ich dir, wird kein Meuchelmörder dir gefährlich werden können udn du beschützt mich dafür in der ein oder anderen prekären Situation, ist das ein Angebot?" er hatte davor schon eine Weile darüber nachgedacht und es schien ihm das beste. Beoris war anders und das faszinierte ihn, er besaß eine Tiefgründigkeit die man bei einem jungen Adligen normalerweise vermisst. Deswegen und weil er die Idee nicht alleine weiter zu Reisen nicht so toll fand hatte er sich dafür entschlossen, zudem gaben sie ein ganz passables Team ab, wie man ja inzwischen gesehen hatte und vor Schlägertrupps und grobschlächtigen Hünen musste er sich dann auch nicht mehr zwangsläufig verstecken, es hatte also mehr vor als Nachteile.

Er kramte ein bisschen ins einem Beute herum und förderte einen trockenen Kanten Brot und ein Stück Speck zu Tage. Etwas verlegen grinste er Daewyn an: "Nun ich fürchte das ist momentan alles was ich dir anbieten kann, ich kam noch nicht dazu meine Vorräte aufzufüllen, aber wie gesagt, es ist ein Provisorium bis wir etwas Richtiges finden" er überreichte ihr die ziemlich kümmerliche Mahlzeit.
"Beoris sollte vorgehen, meine Essgewohnheiten beschränken sich auf das Nötigste, für Feinschmeckerei ist er wohl eher die richtige Station. Ach ja Daewyn, wisst ihr wie ich zum Gildenhaus der Schwarzen Hand kommen kann?"
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   So Dez 12, 2010 11:15 am

Daewyn hob interessiert eine Augenbraue, als sie von Beoris hörte, dass sie wohl besser nicht zum springenden Einhorn gehen würden. Sie hatte ihn gar nicht so eingeschätzt, dass er eine Keilerei anzetteln würde. Einen Adeligen, der sich prügelte, sah man nicht oft... Naja, er hatte ja zuvor ein Blutblad angerichtet, folglich....

Über die Vorhersage von Beoris' Tod musste Daewyn schmunzeln. In der Tat, einem Adeligen sagte man stets eine Art Heldentod auf dem Schlachtfeld vorraus - Sofern er kein Händler war und vor allem wenn man so kämpfen konnte wie Beoris. Aber vielleicht würde er auch ganz schlicht und einfach an einem Herzinfarkt sterben oder an einer anderen Krankheit. Über ihren eigenen Tod hatte Daewyn nie nachgedacht und es war auch noch nicht Zeit dafür. Das war zumindest ihre Meinung. In das Gespräch der Beiden wollte sie sich gar nicht erst einmischen. Es schien, als wolle Mei mit Beoris weiterziehen. Daewyn fühlte sich nicht angesprochen, und das war auch gut so. Sie müsste schon einen guten Grund haben, um nicht mit ihnen mitzuziehen (nebst der Diebesgilde), denn dummerweise hatte sie angefangen, die beiden zu mögen. Sie würde sich nicht so schnell aus dem Verkehr zeihen können - Vor allem nicht wenn sie auch jetzt noch zusammen Essen gehen würden. Nun, sie sah das ganze erst mal als Zeitvertreib an.

Mei hatte etwas Essbares herausgekramt. Sie nahm dankend das Brot und den Speck von Mei an und biss herzhaft in beide Stücke hinein. Sie schmeckte den angenehm starken Geschmack des Specks in ihren Mund. Es war nicht viel, aber das war auch gar nicht nötig. Die beiden schienen wohl nicht mit Trockenfleisch zufrieden zu sein. Nun, Daewyn störte dies nicht - Auf diese Weise würde sie wenigstens mal wieder was anständiges essen können. Während sie kaute dachte sie über die Möglichkeiten nach, die sie hatten. Als sie geschluckt hatte, schlug sie folgendes vor: "Also, ich würde vorschlagen, dass wir in eines der Gasthäuser gerade hier am Dorfplatz gehen sollten. Es gibt einige gute hier. Es ist zwar etwas laut, weil viele Leute auf der Strasse hin und hergehen, aber in den Gasthäusern ist es um diese Zeit nicht so voll und ausserdem hat es ja Wände, die den Lärm des Platztes draussen halten. Die meisten Menschen haben bereits zu Mittag gegessen und das Abendessen lässt noch auf sich warten, folglich haben wir bestimmt irgendwo Platz. Wie wäre es denn mit dem weissen Rappen? Ist zwar ebenfalls ein Pferdename, aber was solls... Hm, Mei, steht das nicht auf dem Aushang, wo man sich melden soll?"
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Mo Dez 13, 2010 5:31 am

Er dachte nicht lange über Meis Worte nach. Er mochte ihn. Und ihm zu misstrauen hatte keinen großen Sinn. Wenn Mei es auf ihn abgesehen hatte, wäre er schon tot. Zumindest vermutete Beris das. Und ihn mitzunehmen hieß nicht, ihm seine Lebensgeschichte und alle Geheimnisse zu erzählen.
"Klar, wir können zusammen reisen. Wer weiß, womöglich hilft mir das ja mehr als ich im Moment erkennen kann. Und die Unterhaltung könnte, gemessen an dem was ich heute erlebt habe, schlechter sein. Aber dann müssen wir Daewyn auch mitnehmen. Schließlich hat sie uns ja in den Hinterhalt geführt."
Er zwinkerte ihr zu.
Sie schien in Gedanken verfallen, als Mei ihr jedoch etwas zu Essen gab war Daewyn hellwach.
Sie muss ja wirklich hungrig sein, wenn sie so in ihr Essen beißt!
Dann kam ihm der Gedanke wegzusehen. Es war taktlos andere bei der Nahrungsaufnahme anzustarren, besonders in einem so peinlichen Moment, da sie ihre guten Manieren offenbar vergessen hatte. Wobei sie natürlich auch einfach keine besitzen konnte. Das konnte man bei ihrer Erscheinung nicht wissen. Genausowenig wie die Tatsache wann sie wirklich zuletzt gegessen hatte. Denn er wusste wie es war einen halben Tag nichts zu essen. Und im Vergleich dazu, wie es war nur das Frühstück verpasst zu haben. Ohne Frühstück fiel man für gewöhnlich nicht so über sein Essen her. Doch er kannte den Grund für die vermutete Lüge nicht. Vermutlich war er aber harmlos. Es konnte gut sein, dass sie sich schämte zuzugeben, dass sie sie vielleicht kein Essen leisten konnte. Besonders einem reichen Menschen gegenüber. Vielleicht auch angesichts der Tatsache, dass er sie einlud. Möglicherweise war es auch etwas anderes, doch das war egal. Er konnte sich in ihrer Gegenwart entspannen und fürchtete keine Hinterhältigkeiten. Das war schon ein Fortschritt.
"Mir ist es egal wo wir essen. Also können wir gerne in den weißen Rappen. Und ich habe nichts gegen Pferdenamen. Nur gegen eine bestimmte Sorte Wirte."
Nämlich die Sorte mit den hübschen und willigen Töchtern
Er lächelte halb in Gedanken. Die Wahrscheinlichkeit noch eine Schlägerei zu erleben war gering. Aber man konnte nicht wissen. Mit Daewyn und Mei hatte er in kürzester Zeit mehr Ärger erlebt als sonst in einer ganzen Woche. Zumindest waren mehr Köpfe gerollt als üblich.
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Mei
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Mo Dez 13, 2010 7:24 am

Er schaute Daewyn leicht ungläubig an. Für jemanden der gerade einmal sein Frühstück verpasst hatte, er selbst frühstückte nie, hatte sie einen erstaunlichen Heißhunger, entweder sie war schwanger, oder hatte sie aus einem nicht erkennbaren Grund ziemlich angelogen.
"Der weiße Rappen hört sich doch nicht schlecht an, zumal ich ja bereits gegessen habe und mich deshalb ohne Weiteres eurem Willen beugen kann. Wie Beoris gesagt hat bist du, Daewyn, jetzt auch mit dabei, nachdem du uns ja gehörige Probleme beschert hast. Letzteres ist nicht unbedingt ein Vorwurf, es hat...nun ja...einige Erkenntnisse geliefert und hatte deswegen einen Wert. Nichts ist besse rum seine Mitmenschen kennenzulernen, als ein kleines Abenteuer" Er grinste, vor allem in Richtung Daewyn
"Und natürlich steht die Adresse der Gildenhalle auf der Tafel, aber ich habe keine wirkliche Idee wie ich dort hinkommen soll. Du darfst nicht vergessen ich bin zum ersten Mal hier in dieser Stadt und ein bisschen orientierungslos."

Wie es aussah würden zumindest Beoris und er zusammen weiterreisen, Daewyn vielleicht auch noch. Auch wenn er sie im Auge behalten müsste, denn ein Dieb (und was sonst sollte sie sein ausser ein Dieb?) gewöhnt sich leichter das Stehlen an, als ein Mörder das Töten. Beoris schien über sein Betätigungsfeld im Übrigen eher besorgt zu sein, als über Daewyns, immerhin hatte er sich wohl ernsthaft gefragt ob er ihn töten könnte und würde. Er könnte, vermutlich ohne Probleme, im Schlaf, oder aus der Entfernung, aber er würde nicht, weil Beoris seiner Meinung anch zu den Guten gehörte, egal was er einem weismachen wollte, er hatte eine Art Funken in sich, einen Funken der in der Lage war zu einem Feuer zu werden, welches Großes bringt. Was genau sei mal dahingestellt. Deshalb würde er ihn nicht töten. Er fühlte sich nicht als jemand, der in das Schicksal der Welt eingreifen sollte, und deshalb tötete er auch keinen dem eine gewisse Größe anhing, denn er sah sich nicht befugt am Gefüge dieser Welt zu rütteln.
Wenn er wirklich einmal gegen Beoris kämpfen müsste, er wüsste nicht was er tun sollte, zweifellos war er einer der besten Assassinen in ganz Amanohara, allein schon wegen seiner professionellen Ausbildung und wenn dieser junge Adelige erstmal den falschen Leuten auf den Schlips getreten wäre, so würde man vermutlich früher oder später auf ihn kommen, aber das waren alles nur Spekulationen.
"Also gut gehen wir, Daewyn du siehst imemrnoch ziemlich hungrig aus und alles was wir jetzt sagen, können wir auch in einem Gasthaus sagen."
Mit diesen Worten ging er los. Nicht weit von ihrer Position, allerdings hinter einem großen Knäuel Menschen, sah er über einer Tür ein Schild mit einem weißen Pferd darauf, an der Fassade stand auch groß und in ziselierter Schrift "zum weißen Rappen". Behände striff er durch die Menschen auf dem Dorfplatz, geschickt nutzte er Lücken im Gedränge, auf Daewyn und Beoris konnte er im Moment keine Rücksicht nehmen, denn als er das Gasthaus erblickt hatte, da hatte er einen alten Bekannten hinein gehen sehen, zumindest bildete er sich das ein.
"Hidetada....mein Bruder?!"

tbc: Gasthaus zum weißen Rappen

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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Mi Dez 15, 2010 8:06 am

Er wartete nicht auf eine Antwort. Deawyn schien ja hungrig, also wollte er sie nicht warten lassen. Er konnte ja auch später weiterreden, auch wenn seine Chance gerade unglaublich gut gewesen war. Naja, er war ein Narr nd vertat die meisten seiner Chancen. Das war schon immer so. Er packte Daewyn am Ärmel und zog sie mit sich, ließ jedoch recht schnell wieder los, als er merkte, dass sie ihm folgte. Er wusste nicht, wie unangenehm ihr das vielleicht war. Mei war nicht mehr zu sehen. Er war bereits in das Gasthaus getreten, einen völlig entgeisterten Gesichtsausdruck zur Schau tragend. Er hatte ausgesehen, als ob ihm ein Geist begegnet wäre.
Er konnte ihn ja fragen. Mit Daewyn im Schlepptau trat er durch die Tür in den Schankraum.

tbc: Gasthaus zum weißen Rappen
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   So Dez 19, 2010 2:18 am

"Aber dann müssen wir auch Daewyn mitnehmen" Zum Glück war Daewyn gerade in Gedanken versunken gewesen und hatte den Satz nicht wirklich mitbekommen, denn dann hätte sie Argumente finden müssen, warum sie unbedingt in Lenadur bleiben wollte... und dies ohne die Diebesgilde zu erwähnen zu schaffen, wäre sehr schwer gewesen. Hoffentlich würden die beiden nicht nochmals auf dieses Thema zu sprechen kommen. Allerdings sprach Mei weiter, als sie aus ihren Gedanken wieder aufgewacht war. "Wie Beoris gesagt hat bist du, Daewyn, nun auch mit dabei, nachdem du uns ja gehörige Probleme beschert hast..." Daewyn hätte sich fast an dem Brocken Fleisch, den sie gerade mit ihren Zähnen zerkaut hatte, verschluckt, als sie das hörte. Sie schluckte den Brocken herunter und schwieg erst. Na gut, er hatte ein gutes Argument, aber... nur weil dieser verdammte Braham ihr eins auswischen wollte, musste sie den beiden doch nicht folgen... oder? Lieber würde sie das Essen ausfallen lassen und sich noch auf die Jagd nach Essbarem machen. Wobei.... So sicher war sie nicht darüber. Am besten sagte sie einfach nichts dazu und würde sich überlegen, was zum Teufel sie beim nächsten mal darauf antworten sollte.

Während sie ass, lauschte sie Beoris und Mei. Bei Beoris Äusserung, dass er nur eine bestimmte Art von Wirten nicht mochten, warf sie ihm einen fragenden Blick zu, doch er schien nicht gewillt, auf die nonverbale Frage zu antworten und sprach nicht weiter.
"Nun, wenn du willst, kann ich dich zum Gildenhaus führen. Es ist nicht weit entfernt, sogar näher als der Weg vom Hafen hier her." antwortete sie auf Meis Frage, ob sie ihn zum Gildenhaus der Schwarzen Hand führen würde.

Die beiden schienen nichts dagegen zu haben, im Weissen Rappen einzukehren, folglich schlug sie den Weg zu dem Gasthaus ein und lief hinter Mei her, oder respektive, sie wurden erst von Beoris am Ärmel mitgezogen, was sie schmerzvollerweise an Ael erinnerte, der dies oft getan hatte, wenn er sie in der Menschenmasse des Marktes nicht hatte verlieren wollte. Beoris liess sie jedoch schnell wieder los, was ihr auch lieber war. Sie hatte schlussendlich allerdings geschmunzelt.
Das Trockenfleisch und das Brot waren schon lange in ihren Magen verschwunden.
Als sie vor dem Gasthaus angekommen waren, stutzte Daewyn aufgrund der Miene, die kurz auf Meis Gesicht aufgetaucht war. Ihr war nicht klar, was Mei gesehen hatte, aber es schien ihn ein bisschen durcheinander gebracht zu haben.
Sie dachte noch darüber nach, als sie in das Gasthaus gingen

tbc: Weisser Rappe
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Mo Jan 31, 2011 5:00 am

Gedanken verloren schlenderte Trey über den Dorfplatz.
Wo soll ich nur anfangen zu suchen. Ich kenne mich hier in der Umgebung kein bisschen aus. Wäre ich dochmal bei den Gauklern geblieben - Aber nein ich habe mich von ihnen getrennt um den Magier der Karten zu finden - Ich Vollidiot.
Plötzlich wurde Trey von einen großen und kräftig gebauten Mann angerempelt wodurch Trey auf den Boden viel. Voller Wut stand Trey auf und drehte sich zu dem Mann hin und rief:
"Kannst du nicht aufpassen? Außer dir Neandertaler gibt es noch andere Menschen die nicht so.."
Trey stoppte den Satz da er bemerkte das der Mann ihn ignoriert hatte und einfach weiterlief.
Sowas unhöfliches - Selbst ich als Gaukler habe mehr Benehmen als er.
Danach klopfte er sich den Staub von seinem Mantel und lief mit einen wütenden Gesichtsausdruck weiter.
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   So März 06, 2011 6:34 am

Nachdem Benihime seinem Vorschlag mehr oder weniger erfreut , Quan konnte ihre Stimmlage nicht so recht deuten , zugestimmt hatte , ging er sofort los. Glücklicherweise befanden sie sich schon nicht weit vom Dorfplatz , daher brauchten sie nichteinmal 5 Minuten um die Straße zu durchqueren und schließlich auf dem großen Platz zu landen. Hier stoppte Quan kurz und schien sich erstmal kurz orientieren zu müssen. Es war schon eine Weile her seit er hier gewesen ist und die meisten Geschäfte hatten sich geändert seit dem letzten Male. Die meisten , aber glücklicherweise nicht alle. Neben einem kleinen , eher unscheinbaren , Schusters-Betrieb fand er schließlich wonach er gesucht hatte. Mit einem kurzen Blick auf das leicht verblichene Bild eines Schimmels über der Tür , drehte sich Quan zu dem Gebäude.
Da wären wir auch schon , das Gasthaus zum weißen Rappen.
Er sprach leise , aber dennoch deutlich. Auch wenn er momentan keine Verfolger feststellen konnte , Vorsicht war die Mutter der Porzelankiste wie es so schön hieß. Wenn er Glück hatte , führte Beowill das Gasthaus immernoch , wenn nicht... hatte er ein ganz schönes Problem. Ihm würde dann ja schon noch was einfallen , jetzt galt es erstmal die Stadt verlassen.
Langsam drehte er sich wieder zu dem Mädchen um.
Also dann , wenn ich bitten darf? Auch wenn ich mir sicher bin , dass alles gut geht , sei gewarnt , dass es durchaus zu...Rangeleien kommen kann.
Auch wenn der Alte davon ausging , dass sie ihm jetzt wiedersperchen würde und ihn dran erinneren würde , dass sie ja kämpfen könne und so weiter , lieber warnte er sie vor und sprach sich so schonmal die Last von den Schultern , sollte wirklich was passieren.

(out: tbc: Das Gasthaus zum weißen Rappen)
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BeitragThema: Re: Der Dorfplatz   Do März 10, 2011 6:32 am

Ein wenig verwirrt war Hime schon, als ihr Begleiter sie nun um Gasthaus lotste.
Allerdings kannte sie den weißen Rappen, sie war schon ab und an hier gewesen.
Als der Fremde sie nun vor eventuellen Raufereien warnte, grinste sie nur. Einen Kommentar sollte sie sich vielleicht sparen, dachte sie, aber mit einer Rauferei einiger Trunkenbolde würde sie klarkommen.
Wenn in Tinae zuhause an Großvaters Schule eine Gruppe Halbwüchsiger eine Prüfung bestanden hatte, gaben sie sich gern in einer Kneipe die Kante und manchmal hatte Hime sich heimlich unter die Jungen gemischt. So war sie schon in manche Wirtshausschlägereien verwickelt gewesen, aktiv wie passiv.
Jetzt lachte sie sogar leise auf, als sie sich daran erinnerte, wie aus Itsukis Feier vor einigen Jahren nach seiner bestandenen Meisterprüfung eine Massenprügelei geworden war.
Hime als Itsukis Nichte (und aufgrund des geringen Altersunterschieds auch so etwas wie seine beste Freundin) war natürlich bei der Feier dabeigewesen.
Wenn sie sich recht erinnerte, hatte sie die Prügelei sogar selbst losgetreten, als ein etwas älterer Mann ihr ein unmoralisches Angebot gemacht hatte, hatte Hime ihm mit ihren Holzsandalen in den Bauch getreten.
Daraufhin hatte der Mann sich auf sie stürzen wollen, Itsuki war dazwischen gegangen und wenig später prügelte das ganze Gasthaus sich.
"Glaub mir, mit Wirtshausschlägereien habe ich Erfahrung!"
Hime fiel auf das ihr Gegenüber sehr leise sprach, fast zu leise, wen man bedachte, dass sie auf einem Platz voller krakeelender Menschen standen. Er schien ein wenig unter Verfolgungswahn zu leiden.
Der Mann öffnete die Tür und Hime betrat das Gasthaus.

tbc: Gasthaus zum weißen Rappen
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Der Dorfplatz
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