Amanohara

die Welt liegt in Trümmern, wer wird sich um sie kümmern? Wer wird sie beherrschen? - deutschsprachiges Fantasy-RPG
 
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Zeit
Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Lichtung nahe Tinae

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Vayshan
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BeitragThema: Lichtung nahe Tinae   Sa Dez 04, 2010 9:40 pm

Die Lichtung ist relativ groß und hier und da mit einigen Blumenfeldern bedeckt, die bei Sonnenschein in fast jeder erdenklichen Farbe leuchten. Umrahmt ist sie von hohen Kiefern, weshalb die Sonne nur am Mittag zwischen den Ästen hindurchdringt. Gelegentlich lassen sich auch einige Rehe hier antreffen.

Vayshan kam zwischen den Bäumen hindurch auf die Lichtung. Das Reh war fast zu viel... dachte er und leckte sich über die Zähne um sie von den letzten Blutflecken zu säubern. Dann erst besah er sich die Lichtung genauer, über die er eher zufällig gestolpert war. Ein schöner Ort, dieser Wald ist an manchen Orten wirklich schöner als unser Tal... Sehr viel mehr Bäume und vor allem andere. Bei uns gibt es nur Nadelbäume.
Müde wie er war machte Vayshan es sich am Rand der Lichtung bequem und genoß den warmen Wind, der ihm um die Schnauze strich. Da er sich meistens in großen Höhen aufhielt wo es nur wenige Wochen im Jahr über zwei Grad warm war, empfand er den Luftzug fast schon als heiß.
Vayshan war aufgeregt. Es war das erste Mal, dass er sich in die Nähe einer Menschenstadt begab. Nach allem was er gehört hatte lebten dort tausende von ihnen auf engstem Raum beieinander. Natürlich war er nervös, aber er wollte sich das einfach mal mit eigenen Augen anschauen, obwohl er wenig Ahnung hatte, was ihn erwartete. Doch nach seinen Erfahrungen mit kleineren Menschengruppen im Gebirge schienen sie einigermaßen friedfertig zu sein, oder zumindest genug Respekt gegenüber den Drachen um sie nicht anzugreifen. Ein paar von ihnen waren sogar richtig freundlich gewesen.
Mit einem Auge beobachtete Vayshan einen Vogelschwarm, der über ihn hinwegflog, als er merkte wie seine Lieder schwer wurden.
Es dauerte nicht lange und Vayshan begann leicht zu dösen.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Mo Dez 06, 2010 9:04 pm

[ First Post]

Kahlan lief durch die Lichtung. Sie hatte sich selbst eine kurze Auszeit genommen und das mit Beeren Sammeln ausgemacht. So kann sie dabei noch etwas für ihre Mutter tun. Die Sonne gab heute genug Wärme für alle ab. Die Vögel zwitscherten ein Lied vor sich hin. Immer wieder blieb das Mädchen vor einem Busch stehen und pflückte besagte Frucht. Später sollte daraus Marmelade werden. Sie kniete sich auf die weiche Erde. Der Wald hatte eine Natürlichkeit, die es in der Stadt nicht gab. Frei von Menschen und Technik. Hier konnte man die Gefühle vor sich hin baumeln lassen. Kein Stress. Hier konnte sie ein paar Stunden entspannen. Die meisten Beeren waren bereits Reif. Die wenigen grünen lies sie hängen oder legte diese unter den Busch. Beim sammeln kam sogar ein Hase vorbei um zu gucken was los ist. Kahlan lächelte und gab dem Tier eine Beere. Erst wich es zurück. Nach einer Weile schnappte sich der Hase dann doch das Futter und hüpfte auf und davon. Die dunkelhaarige schaute lachend hinter her. Die Natur und ihr Frieden. Vor den wilden Tieren hatte sie keine Angst. Sollte ein Wolf oder Fuchs vorbei kommen weiß die Frau genug Tricks um zu entkommen. So etwas wie Wälder sicher durchqueren wird einem schon von Kindesbeinen an beigebracht. Es gibt auch genug ältere Menschen die sich eine Hütte im Wald bauen um mit dieser Ruhe zu leben. So ein Wohnort gibt es in ihrer Vorstellung auch. Nur ist die Zeit dafür noch nicht gekommen. Vorher muss noch etwas wichtiges erledigt werden. Eine Person würde fehlen, wenn sie jetzt anfängt.

Nachdem die ersten Beeren im Korb waren, stand Kahlan auf und lief weiter. Sie betrachtete die Umgebung. Die Bäume mit den grünen Blättern und den gesunden Rinden, die Hasen auf den großen Wiesen oder die Vögel in der Luft. Mit den Ohren lauschte sie deren Gesang. Dunkle oder Schmerzvolle Gedanken wurden so gut es ging ausgeblendet. In der Ferne entdeckte die Frau eine Lichtung. Dort schien die Sonne besonders hell. Mit einem lächeln im Gesicht schritt sie darauf zu. Kaum angekommen stolperten die Füße auch schon über etwas drüber. Wäre ihr klar gewesen was und vor allem um wen es sich dabei handelte, sie hätte eher kehrt umgedacht als dort hinzugehen. Nun ist es zu spät. Noch bevor Kahlan auf dem Boden landete, der stutzt kam zu unerwartet als dass man sich hätte fangen können, flogen die Beeren durch die Luft und verteilten sich auf dem Boden. Der Korb landete ein paar Sekunden nach ihr auf der Erde. " Nein" Weniger darüber, dass sie über etwas gefallen ist, ärgerte sich die dunkelhaarige über das raus fallen der Früchte. Sie verzog das Gesicht und schaute welcher Ast dafür verantwortlich war - der würde nachher im Feuer landen. Als ihre Augen dann allerdings einen Drachen erblickten verstummte nicht nur die Wut sondern auch der Atem.
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Vayshan
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Mo Dez 06, 2010 10:42 pm

Vayshan erwachte, als er einen dumpfen Stoß an seinem Schwanz spürte, als hätte jemand dagegengetreten. Schläfrig öffnete er die Lieder und hob den Kopf. Für ein Kaninchen war das eindeutig zu heftig... dachte er verschlafen und wandte den Hals um zu sehen, wer ihn da geweckt hatte.
Zuerst erkannte er aufgrund seiner noch müden Augen nur einen verschwommenen, dunklen Umriss, wusste aber sofort, dass es sich hier um einen Menschen handeln musste. Reflexartig zog er seinen langen Schwanz zu sich, drehte sich blitzartig um und wich einige Meter zurück.
Dann erst konnte er die Gestalt deutlicher ausmachen. Offenbar handelte es sich um einen weiblichen Menschen. Sie waren sehr viel zierlicher als die Männer und kamen Vayshan irgendwie ruhiger vor. Sofort schalt er sich dafür, dass er so zusammengezuckt war. Die Frau, oder das Mädchen, genau wusste er das nicht, sah nicht aus, als wollte sie ihm irgendetwas tun. Um genau zu sein stand sie vollkommen reglos da und schien sogar die Luft anzuhalten.
Vorsichtig schob Vayshan den Hals etwas vor und senkte den Kopf auf Augenhöhe des Menschen. Oh, Verzeihung, ich hatte mich blos erschreckt... sagte er zögerlich und trat ein paar Schritte vor, hielt aber trotzdem noch Abstand zu dem Mädchen, zumindest vermutete er mitlerweile, dass es eines war.
Während er sie musterte suchte er fieberhaft nach Worten um die etwas angespannte Situation etwas aufzulockern. Wie er aus seinen früheren Begegnungen wusste, hatten die Menschen ähnliche Höflichkeitsregeln, wie seine eigene Rasse. Ähm... Mein Name ist Vayshan, mit wem habe ich die Ehre? fragte er unsicher und vielleicht etwas zu steif, aber lieber etwas zu förmlich als es sich direkt durch irgendeinen Fehler mit den Leuten zu vermasseln.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Mo Dez 06, 2010 11:55 pm

Hätte ihr heute Morgen jemand gesagt, dass sich auf der Lichtung ein Drache befindet. Sie hätte sich über ihn lustig gemacht. So etwas erwartet man in den Bergen, in Vulkan Gegend, aber doch nicht in einem Wald - durch den sie in ihrem Leben sicher schon mehrmals gelaufen ist. Die dementsprechende Überraschung stand dem Mädchen dann auch im Gesicht geschrieben. Die Augen standen offen, der Mund etwas geöffnet. Das Herz setzte gefühltechnisch immer noch aus. Als hätte bei ihr jemand die Zeit angehalten, damit die Situation real wird. Das hier kommt nämlich kein bisschen real rüber. Mal abgesehen davon was so ein Wesen hier tut, es ist ja nicht gerade klein und ungefährlich. Kein vergleich mit Löwe und Wolf. Niemand bringt einem bei wie man eine Begegnung mit einem Drachen überlebt. Weil niemand befürchtet einem zu begegnen. Die Drachen leben normalerweise vor den Menschen versteckt. Ihrer Meinung nach gibt es keinen Grund sich vor Menschen zu fürchten, obwohl es durchaus welche gibt die Jagd auf welche machen und auch töten können, dafür sind sie zu stark. Nun allerdings einem Gegenüber zu stehen - pardon. Liegen - ist ein wenig… angsteinflößend.

Der Drache schaute rüber und Kahlan starrte ihn einfach nur an. Sie hatte keine Ahnung ob er versuchen wird ihr den Kopf abzureißen oder gleich Feuer spuckt. Was auch immer von beidem. In dieser Sekunde rechnete sie zum Teil mit dem Ende ihres Lebens. Der andere Teil blieb standhaft. Der Teil der noch nicht sterben darf, weil es noch etwas zu erledigen gibt. So rührte sie sich nicht vom Fleck. Das grüne Wesen vor ihr wich zurück. Er… wich zurück? Der Drache wich vor ihr zurück? Die Frau schloss den Mund und schluckte. Der Herzschlag setzte wieder ein. Eigentlich hatte sie eine Heiden angst vor ihm. Das es nun umgekehrt genauso sein soll war mehr als überraschend. Als das Wesen ein Stück näher kam um sich entschuldigte, kam Kahlan aus ihrer Starre und setzte sich langsam hin. Dieser Drache, warum auch immer, würde sie nicht töten. Das wurde ihr irgendwie klar. " Nein. Nein. Ich muss mich entschuldigen. Immerhin bin ich über deinen Schwanz gefallen" Und hat ihn damit wohl aufgeweckt. Die Beeren die auf dem Boden lagen beachtete das Mädchen nicht. Genauso wenig wie den Korb. Die Angst verflog zwar ein Stück weit, doch es war immer noch genug da um den Drachen nicht aus den Augen zu lassen. Wer weiß, was sonst passiert… " Mein Name ist Kahlan Amnell" stellte sie sich vor. Überlegte auch tatsächlich kurz die Hand auszustrecken, Gewohnheitssache, lies es dann jedoch lieber. Sie schaute sich um. Die Sonne erhellte den Ort nicht nur, sondern erstrahlte auch die Blumen. Ein wunderschöner Ort: Hier muss man sich wohlfühlen. Der blick der dunkelhaarigen ging wieder zum Drachen. " Du. Entschuldigung. Sie. Darf ich fragen was sie hier in der Nähe der Menschen machen?"

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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Di Dez 07, 2010 2:59 pm

Vayshan entspannte sich ein wenig. Hallo Kahlan! Und "du" reicht völlig, ich bin ja erst 70... erwiderte er nun weniger angespannt und neigte leicht den Kopf. Das Mädchen, das sich mitlerweile aufgesetzt hatte starrte ihn an als wäre er ein Geist. Vermutlich war sie einfach noch nie einem begegnet. Die Ältesten hatten Vayshan vorgewarnt, dass die Menschen unterschiedlich auf ihn reagieren könnten. Manche hatten ihn sogar vor möglichen Übergriffen gewarnt. Ohne die Berichte anderer Drachen, die die Stadt in der Nähe bereits besucht hatten, laut denen die dort lebenden Menschen einigermaßen friedlich seien, wäre er allei gar nicht zu dieser Reise aufgebrochen. Das mit meinem Schwanz ist kein Problem. Es tat nicht sonderlich weh und du bist ja auch nicht mit Absicht dagegengetreten sowie es aussieht. nahm er ihre Entschuldigung. Wenn ich mich hier nicht aufhalten darf tut es mir Leid, aber es war lediglich meiner Neugier wegen. Ich wollte einmal die Stadt hier in der Nähe sehen. Einige meiner Artgenossen, die bereits vor mir hier waren, haben mir davon erzählt. erklärte er gut gelaunt. Dann erst vielen ihm die winzigen Früchte auf, die überall um das Mädchen verstreut waren. Vorischtig näherte er sich ihnen und schnüffelte daran. Sie rochen ungewohnt süßlich, aber nicht unangenehm. Zwar hatte er im Wald schon einige Sträucher mit solchen oder anderen Früchten gesehen, sie aber noch nicht weiter beachtet. Oben im Gebirge wuchsen solche Früchte nämlich nicht. Es wunderte ihn, wie man solche Portiönchen als Nahrung ansehen konnte. Für ihn auf jeden Fall waren sie viel zu klein.

Auf einmal kam ihm ein Gedanke und er hob den Kopf wieder. Kommst du vielleicht aus dieser Stadt? fragte er interessiert, aber auch ein bischen aufgeregt. Vielleicht konnte das Mädchen ihm bereits ein paar seiner Fragen beantworten, die ihm auf der Zunge brannten.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Di Dez 07, 2010 5:52 pm

Die Angst minderte sich ein kleines Stück. Vielleicht war es auch die Verwunderung darüber, dass dieser Drache nicht so war wie erwartet. Er erschreckte sich vor ihr, zog sich im ersten Moment sogar zurück. Erwartet hätte sie mindestens ein lautes grollen. Er stellte sich sogar vor. Das Fabelwesen die menschliche Sprache sprechen können ist bekannt, aber nicht alle kennen auch die richtigen Umgangsformen. Der hier kannte sie. Der Drache hier hatte grüne Haut. Von Kopf bis Rücken zog sich ein spitzer Kamm. Nicht zu vergessen die Flügel. Diese sahen größer aus als sein Körper, da sie ihn jedoch von vorne betrachtete war das nicht genau erkennbar. Es reichte zu wissen, dass man hier eine größere Gestalt vor sich hatte. Die Tiere in der Umgebung schienen keine Angst zu haben. Wenn man genau hinsah, konnte man die Ohren eines Hasens entdecken, der sich im Blumenfeld versteckte. Obwohl so jemand schnell als kleiner Snack enden könnte. Die Vögel saßen auf den Ästen und trällerten weiter ihre Lieder.
" Oh. In Ordnung" Erst 70... Kahlan schüttelte den Kopf leicht. Jemand der mit Absicht auf den Schwanz eines Drachens tritt muss außerordentlich dämlich sein. Solche Menschen leben dann nicht lange genug, um jemand bekanntes zu benennen. Allerdings beruhigte es das Mädchen, dass der Drache ihr das nicht übel nahm - und natürlich, dass es ihm nicht weh tat. Daran hatte sie noch gar nicht gedacht. " Das meinte ich nicht" Sie schluckte bei dem Gedanken, dass noch andere hier waren. Auf der Haut machte sich Gänsehaut breit. " Es ist nur... hier im Wald erwartet man Hasen oder Wölfe. Aber keine Drachen" Drachen zu sehen wird erwartet in den Bergen. Ganz oben in den Höhlen. Dort leben sie zurückgezogen in ihren Höhlen. Die lilahaarige schaute auf ihre Hände und Beine. Bis auf ein paar schrammen und Erde hatte sie sich keine Verletzungen zugezogen. Den Dreck von den Händen klatschte sie sich leicht ab. Dann langsam, um ihn nicht zu erschrecken, stand die dunkelhaarige auf und tat das auch beim Rest ihrer Klamotten.
Beim Anblick wie Vayshan an den Beeren roch legte sich ein lächeln in ihr Gesicht. Ob er wusste worum es sich hier handelt? Früchte und Obst liegen wohl eher weiter unten auf der Speisekarte seiner Art. " Das sind Beeren. Du kannst sie gerne haben" bot sie an. Ein Friedensangebot? So etwas in der Art. Der Wald hat noch genug andere Büsche wo es welche zu sammeln gibt. " Ja, aus Lenadur" beantwortete sie ein wenig verwundert seine Frage. Die Neugier hatte ihn ja hier hingetrieben. Dieser Drache dürfte für das Alter seines Stammes noch sehr jung sein und hat eventuell noch nie eine Stadt oder einen Menschen gesehen. Für beide eine neuartige Begegnung. Kahlan schaute in den Korb. Nicht eine Beere ist drinnen geblieben. Aber er war heil.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Mi Dez 08, 2010 9:26 pm

"Nein danke, diese Dinger sind für mich viel zu klein, obwohl sie wirklich gut riechen..." schlug er möglichst höflich ihr Angebot aus. Es entsprach sogar der ganzen Wahrheit: Beim Versuch eine dieser Beeren zu essen würde er mehr Gras als Frucht ins Maul bekommen.
"Nebenbei gehören sie ja sowieso dir... Hoffentlich macht dir das Sammeln nicht zufiel Mühe. Ich würde dir ja helfen, aber wie du dir vorstellen kannst, ist das bei meiner Größe eher schwierig." Entschuldigte er sich zudem.
Dann erzählte Kahlan, dass sie tatsächlich aus einer Stadt kam, allerdings war der Name Lenadur ihm unbekannt. Die anderen Drachen hatten von einer Stadt namens "Tinae" erzählt.
"Toll, aber hieß die Stadt hier in der Nähe nicht Tinae...? Ist ja auch nicht so wichtig. Stimmt es wirklich, dass ihr mit sovielen tausend auf so engem Raum lebt?" fragte er dann mit neu entflammtem Interesse. Er hatte bereits viel gehört aber er war zum ersten Mal außerhalb des Gebirges und konnte es sich einfach nicht richtig vorstellen, dass man dazu in der Lage sein könnte es so nah beieinander dauerhaft auszuhalten ohne verrückt zu werden. Drachen waren, zwar keine Einzelgänger, brauchten aber regelmäßig Zeit für sich alleine...

out: Sry, dass der so kurz ist, hab grad etwas wenig Zeit ^^' Wir ab morgen aber wieder besser Wink


Zuletzt von Vayshan am Sa Dez 11, 2010 8:33 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Do Dez 09, 2010 3:38 am

[ Np^^]

Die Frau musste sich ein kichern verkneifen. Sie konnte sich nicht vorstellen wie der Drache eine einzelne Beere auf einmal Fraß. Er bräuchte eher eine ganze Schüssel voll. Wobei diese Art von Wesen sich laut Informationen lieber von Fleisch ernähren. Sie hatte bisher nur aus den gelesen Büchern von ihnen erfahren - auch nie erwartet irgendwann einen zu treffen. Vielleicht als Wächter der Relikte, aber einfach so während eines Waldspazierganges… Fehler können also auftreten. Auf der anderen Seite war ihr auch nicht klar, was er von den Menschen wusste. Bisher nur, dass der hier einem nicht direkt feindlich gegenüber steht und höfflich ist. Keine klassische Bestie die Prinzessin entführen und von mutigen Rittern mit dem Schwert durchbohrt werden. Was das Aussehen anbelangt stimmte jedoch alles. Der Schlangenartige Körper und die Flügel. Genau wie auf den Bildern. " Wir machen daraus Marmelade" erklärte sie ihm und hoffte damit nicht noch mehr Fragen aufkommen zulassen. " Nein, wir Menschen machen das sehr oft" Das er nicht mithelfen konnte war verständlichen. Die riesigen Pfoten würden die Beeren mit einer Berührungen zermatschen - hilft eher beim Marmelade machen. Kahlan nahm den Korb und fing an die Beeren in der Nähe hineinzulegen. Durch das fallen waren sie zum Glück nicht kaputt gegangen. Ein paar mal schaute sie zu Vayshan rüber, doch die Befürchtung dass er angreifen würde war nur noch gering. " Lenadur liegt mehr an der Küste" Ein kurzes Lächeln huschte über ihr Gesicht. Eine wunderschöne Stadt mit dem Geruh von Meersalz und vielen Möwen. Und Schiffen. Da gibt es genug Seemänner die von anderen Ländern erzählen, in denen sie waren. " Oh. Du meintest die Stadt hinter dem Wald? Hast du sie gesehen?" Oder haben die Menschen ihn gesehen? Nein. Dann wäre der Wald schon voller Wachen. Bei der nächsten Frage schaute sie den Drachen verwundert an. Er war wohl wirklich noch nicht in der Nähe von Menschen. Irgendwie lustig so ein ahnungsloser Drache. Zu tausend. Das hörte sich übertrieben an. " Ich weiß nicht wie viele Menschen in einer Stadt leben, es dürfte schon ein paar hundert sein. Doch tausend, dass glaube ich eher nicht" Es hörte sich zusammengequetscht an. Als gäbe es gerade genug Platz durch eine Straße zu laufen. Doch so ist es in keiner Stadt die ihr bekannt ist. Die letzten Beeren landeten wieder im Korb. Eine warf die Frau nach hinten zu den Blumen, wo sich immer noch das Tier versteckte. Der Hase schnappte sich in einem kurzen Moment die Frucht, ehe er wieder in Deckung ging. Sie verstand zwar nicht warum er nicht weglief, dachte sich aber auch nichts dabei. " Und ihr Drachen? Lebt ihr da oben in den Bergen in euren Höhlen?" fragte die lilahaarige zurück. Der skeptische Gesichtsausdruck wegen der ersten Begegnung mit so einem Wesen wich langsam.
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Vayshan
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Sa Dez 11, 2010 9:41 pm

Vayshan verzog amüsiert die Mundwinkel und entblößte leicht seine Reißzähne. Aus ihrem Mund klang diese Frage irgendwie etwas merkwürdig, als wollte sie wissen ob die Drachen in irgendwelchen schmutzigen Löchern lebten. Naja, mit den Häusern der Menschen waren ihre Höhlen wohl wirklich nicht zu vergleichen. Drachen waren wohl einfach weniger anspruchsvoll. "So gesehen stimmt das, aber es klingt negativer als es ist. Einem Drachen reicht halt eine warme Höhle. Wir wohnen sehr weit oben im Yama-Gebirge, wie ihr es nennt. Ich kann dir leider nicht genau sagen wo. Die Ältesten und viele der anderen sind der Meinung, dass es gefährlich ist, wenn irgendjemand weiß, wo genau wir leben. Ihr Menschen seid leider sehr unterschiedlich. Es gibt sehr freundliche, aber auch viele gewalttätige und brutale unter euch... Zwar gibt es auch bei uns charakterliche Unterschiede aber so Sprunghaft sind wir dann doch nicht..." erwiderte er auf ihre letzte Frage.
Es war ihm ein bisschen unwohl, als sie von oben bis unten musterte, aber vermutlich sah er für ihre Verhältnisse einfach sehr ungewöhnlich aus... Aber auch für ihn war Kahlan ein seltsamer Anblick. Von Kopf bis Fuß war überall etwas violett oder lila: Die Haare, die Klamotten... Kahlan hatte eine ganz eindeutige Lieblingsfarbe. Vayshan konnte sich nicht helfen aber irgendwie fand er die Farbe merkwürdig. Vermutlich auch einfach deswegen, weil er bisher hauptsächlich auf Grün und Blau geprägt war...
Dann besann er sich wieder und sah wieder auf. "Warum bist du dann hier Beeren sammeln? Soweit ich weiß ist es bis zur Küste ziemlich weit... Oder bist du auf Reisen?" fragte er sie etwas verwundert. Lenadur war nämlich wirklich zielich weit entfernt.
Dorthin wollte er irgendwann auch einmal. Diese unendlich weite, blaue Fläche hatte etwas magisches, obwohl er das Meer bisher nur aus sehr weiter Entfernung gesehen hatte. Ob es jenseits dieser Küsten noch andere Kontinente gab? Wenn er sich manchmal bei hohen Flügen versuchte das gewaltige Ausmaß der Welt vorzustellen, die jenseits von Amanohara existieren könnte wurde ihm regelmäßig schwindelig...
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   So Dez 12, 2010 2:49 am

Als Vorwort der Antwort auf ihre Frage deutete Vayshan so etwas wie ein grinsen kann - falls Drachen grinsen können. Vielleicht hörte sich ihre Frage ein wenig unverschämt an. Einen Menschen fragt man ja auch nicht ob er in einer Höhle wohnt. Aber naja. Bei der Person vor ihr handelte es sich auch nicht um einen Menschen. Diese beiden Arten konnte man einfach nicht miteinander vergleichen. Schon allein der Größen Unterschied ordnet für sie andere Heimat an. Ein Drache könnte niemals normal durch eine Stadt laufen, in Häusern leben. Geschweige den einkaufen. Auf jeden fall konnte sich die Frau das nur schwer vorstellen. Menschen dagegen können zwar in Höhlen leben, aber für sie ist das ein geringer Lebensstandart, den man nicht als schön bezeichnen kann. Bei dem vermutlichem grinsen konnte man auch seine Zähne sehen. Nicht, dass sie nicht vorher schon wusste wie diese Aussehen, dazwischen zu hängen ist sicher alles andere als angenehm. " Tut mir leid, es sollte nicht beleidigend klingen. Es ist nur so, dass ich alles über Drachen aus Büchern weiß" Im Yama-Gebirge. Manchmal gehen Menschen dort hin um einen Drachen zu erlegen und damit aufsehen zu erregen. Eigentlich versuchen diese Drachenjäger es überall. Aber es gibt nur wenige die lebend zurückkehren und es dann auch noch geschafft haben. Da weiß man nicht ob sie für ihren Mut bewundert oder für ihre Tat bestraft werden sollten. Das was er über die Menschen sagte stimmte, da konnte sie noch nicht einmal wiedersprechen. " Da hast du recht. Jeder Mensch ist ein einzigartiges Individuum. Jeder lebt für seine eigene Ziele mit seinen eigenen Gesetzen. Ob diese nun gut oder schlecht sind, dass sieht jeder anders"

So kann man auch niemanden anklagen der Gewalt anwendet, dafür aber die richtigen Gründe hat. Das ist zumindest ihre Meinung. Mit dem Korb in der Hand schaute sich die lila haarige auf der Lichtung um. Die Blumen schienen regelrecht zu leuchten. Im Nachhinein sollte sie sich nicht wundern, dass so ein Ort auch Drachen anlockt. Hier herrschte eine warme Temperatur. Ab und zu flogen ein paar Blätter durch die Luft und landeten in einer Gruppe von Blumen. Hätte sie vorher von so einer Lichtung gewusst, wäre Kahlan schon früher her gekommen. Nun kannte sie diesen Ort und hoffentlich ist er nicht so schwer wieder auffindbar. " Ich bin hier weil..." Die Frau schaute zu dem Drachen rüber. Anlügen wollte sie ihn nicht, aber auch nicht alles erzählen. Das ist einfach zu... kompliziert. " Nun. Ich dachte mir hier draußen bekomme ich vielleicht einen freien Kopf. Ein bisschen Auszeit von menschlichen Pflichten" Sie lächelte. " Und du bist also hier um mehr über die Menschen zu erfahren?" Mutig oder verrückt. Nicht, dass ihm normale Menschen was anhaben könnten. Aber wenn die Menschen in der Stadt von dem Wesen im Wald mit bekommen wird sich das herumsprechen wie ein Lauffeuer.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Mo Dez 13, 2010 9:32 pm

Einen freien Kopf wollte das Mädchen also. Vermutlich war das häufiger mal nötig, wenn man in einer so lauten Stadt wohnte. Vayshan konnte sich das kaum vorstellen... Überall Leute, die durcheinanderbrüllen und umherlaufen, kaum genug Platz um sich umzudrehen. Aber irgendwie hatte er die Vermutung, dass Kahlan ihm nicht ganz die Wahrheit erzählte... Naja, jeder brauchte seine mehr oder weniger großen Geheimnisse.

Einen kurzen Moment überlegte er ob er sich das wirklich antun wollte. Er wusste, dass die Sinne eines Drachen sehr viel feiner als die eines Menschen waren, unter anderem auch das Gehör. Hoffentlich bekomme ich da kein Knalltrauma... dachte er unsicher, fasste sich dann aber wieder. Andere Drachen hatten auch schon Städte besucht und hatten es überlebt. Er würde das auch schaffen. Soweit er wusste hatten die Menschen, was sich auch sehr deutlich an dem Mädchen vor ihm zeigte, meistens genug Respekt vor Drachen um auf Abstand zu bleiben.
"Keine Sorge, ich nehm's dir nicht übel. Vermutlich halten uns viele Menschen immernoch für wilde Tiere. Aus meiner Gruppe haben die Jäger ja zum Glück noch keinen erwischt und wie schon gesagt, die meisten Menschen, die wir getroffen haben waren ja auch sehr freundlich um nicht zu sagen manchmal schon ein bischen fanatisch..." erwiderte er gut gelaunt und legte, nun da er sich sicher war, dass von dem Mädchen keine Gefahr ausging, seinen Kopf auf die Vorderpfoten und machte es sich wieder etwas bequemer.
"Ja, aber ich bin hier um deine Rasse besser kennen zu lernen. Ihr seid ein sehr faszinierendes Volk, auch wenn man von den riesigen Unterschieden in eurem Wesen absieht. Besonders interessant fand ich eure Schrift und eure Werkzeuge. Natürlich, wir Drachen haben unser enormes Gedächtnis, unsere Klauen und unsere, der Natur angepasste Lebensweise, aber ihr macht das alles so fundamental anders: Was ihr nicht habt erfindet ihr einfach neu. Wir haben unsere Klauen und ihr habt euch einfach Waffen aus Stahl geschmiedet, Rote Drachen können Feuer speien und ihr erledigt eure Feinde mit Bögen aus der Distanz..." erzählte er aufgeregt und rollte den langen Schwanz zusammen, der vorher dauernd an irgendwelche Bäume oder Steine gestoßen war.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Mo Dez 13, 2010 10:23 pm

So, seine Gruppe ist also noch nie von Drachenjägern erwischt wurde. Das könnte der Grund sein, dass er nicht versucht sie zu töten. Was für sie Glück ist und für ihn eher Pech. Es hätte ja auch ein Jäger durch den Wald laufen können. Und dann, wer weiß schon was dann hätte passieren können. Einer von beiden wäre vermutlich gestorben. Die Gefahr bestand zwischen ihnen beiden zum Glück nicht. Sie hatte keinen Grund den Drachen zu töten. Kahlan ist kein Drachenjäger. Es wäre in ihren Augen Zeitverschwendung die Zeit damit zu verbringen sein Leben zu riskieren nur um Anerkennung von ein paar Menschen zu bekommen. Im Gegensatz zu wirklich wichtigen Dingen im Leben. Und er machte auch keine Anzeichen irgendwas gegen sie unternehmen zu wollen. Die beiden unterhielten sich wie fremde die sich gerade kennenlernen. " Da habt ihr Glück gehabt. Es gibt genug Drachenjäger in der Welt die nichts lieber tun würden als einem von Euch das Schwert ins Herz zu rammen. Sogar die die von euch begeistert sind gehen so weit einen fangen zu lassen und zu züchten" Wobei so etwas wohl nur Königsfamilien mit viel Glück schaffen. Dennoch war es schön zu hören das er nicht glaubt, dass alle Menschen deswegen gleich sind. Das wäre falsch. Es gibt auch Menschen die Drachen wegen ihres Stolzes und ihres Aussehens verehren. Die Wesen der Lüfte mit ihren großen Schwingen und dem Maul aus dem Feuer kommt. Oder woher stammen die Bücher über sie? Vayshan machte es sich wieder gemütlich so wie vermutlich vorher, als die Frau noch nicht hier war. Er befürchtete keine Gefahr mehr, was sie selbst auch beruhigte. Von ihrer Seite aus kommt mindestens genauso viel Angst. " Doch gibt es auch die die zu euch aufsehen und Bücher über Drachen schreiben"Sagte sie dem Drachen lächelnd. Die Lila Haarige legte die Hände offen vor sich offen hin. " Im Gegensatz zu euch haben wir Hände und die müssen für irgendwas gut sein. Menschen sind zerbrechliche Wesen, denen ihr mit einem gezieltem Biss den Kopf abreißen könnt. Deshalb haben wir angefangen zu erfinden. Um uns zu verteidigen, unsere Existenz in dieser Welt zu verteidigen. Nur da jeder Mensch anders ist erfindet auch jeder etwas anderes. Da gibt es gute Sachen, schöne Sachen, nutzlose Dinge oder Sachen die nur Böses in diese Welt holen" Das grüne Wesen schien ganz begeistert zu sein bei seinen Erzählung. Das sind die Unterschiede zwischen den beiden Arten. Der Mensch ist schwächer, jedoch einfallsreicher. Und vielfältiger. Es gibt so viele Menschen auf der Welt. Ob der Mensch nicht schon eines der weitverbreitesten Geschöpfe in dieser Welt ist? Was wäre wohl wenn beide zusammenarbeiten würden, statt sich zu bekriegen? Dazu wird es so wieso niemals kommen. Wie gesagt. Es gibt zu verschiedene Menschen. " Rote Drachen speien Feuer?" fragte Kahlan am Ende nach. Es hörte sich zu auf die Farbe bezogen an. Doch dachte sie, alle Drachen können dasselbe, die Farbe ist nur Zufall. So wie es schwarze und weiße Menschen gibt.
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Vayshan
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Mi Dez 15, 2010 2:48 pm

Vayshan stutzte kurz, doch dann kam ihm der Gedanke, dass er und sein Rudel bisher vielleicht die einzigen Drachen waren, die wieder nach Amanohara zurückgekehrt waren. Er hob den Kopf ein wenig und blickte Kahlan direkt in die Augen. Diese hatten eine andere Farbe als der Rest an ihr. Es fehlte das rötliche und sie hatten dieselbe Farbe wie der Himmel am späten Abend. Eine schöne Farbe... "Vielleicht weißt du es noch nicht, aber die verschiedenen Arten von uns Drachen kann man an ihrer Farbe erkennen. blau, grün, rot und noch viele andere. Wir unterscheiden uns durch unsere Fähigkeiten und unser Wesen. Rote Drachen sind die einzigen von uns, die Feuer speien können und sie sind sehr impulsiv und emotional. Wenn ich dir eins raten kann, dann, dich nie mit einem von ihnen leichtfertig anzulegen... Wir Grünen Drachen hingegen können alle Formen der Windmagie nutzen. Das heißt bis vor kurzer Zeit. Nicht lange nachdem wir nach Amanohara zurückgekehrt waren konnten die älteren Drachen sie von einem Tag auf den anderen nicht mehr benutzen, als wären sie nie dazu in der Lage gewesen. Es war als würde irgendetwas in uns verschwinden..." Ein leichter Schauder durchfuhr ihn bei der Erinnerung an jenen Abend und er schloss kurz die Augen. Es hatte sich Angefühlt wie ein Riss, der sich in ihm öffnete und sich nicht mehr schloss. Es war kein Schmerz und mitlerweile hatten sie sich damit abgefunden, aber der Verlust lastete schwer auf ihnen.
Er fasste sich wieder und sah wieder Kahlan an. "Soweit ich weiß könnt ihr Menschen, und auch die Elfen und Zwerge ebenfalls Magie verwenden. Stimmt das?" fragte er die junge Frau interessiert. Der Duft der Blumen, den er zu Beginn des Gesprächs fast ignoriert hatte, weil er so nervös gewesen war, drang nun wieder mit voller Macht in seine Schnauze und er konnte mindestens zwölf verschiedene Arten ausmachen, die alle auf dieser relativ kleinen Lichtung wuchsen. Im Gebirge waren es nie mehr als zwei Sorten auf einem Fleck, wenn überhaupt einmal irgendwo eine Blume wuchs.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Do Dez 16, 2010 1:18 am

Der Drache schaute sie direkt an. Kahlan schaute in sein Gesicht. Oder besser versuchte es. Der Kopf ist einfach zu Groß um in beide Augen gleichzeitig zu schauen. Dafür bekam sie von den verschieden farbigen Drachen erzählt. Die Dinge mit den Farben die das und das auf ihre Fähigkeiten auswirken waren neu für sie. Dementsprechend überrascht schaute die Frau. Nur rote Drachen können Feuer speien. Das bedeutet, dass er selbst wenn er es wollte nicht mal ein kleines Feuer machen könnte. Das hatte irgendwie was beruhigendes – wenn auch es auch seltsam war. Solche Unterschiede gibt es bei schwarzen und weißen Menschen nicht. Das hatte auch etwas drastisches. Sogar das Wesen soll die Farbe beeinflussen. Und er nennt die Menschen sprunghaft? Es ist genauso seltsam, dass ein Drache anders sein soll, nur weil sie verschiedenfarbig sind. Wegen der Warnung nickte sie. Es ist besser darauf zuhören wenn jemand vor der eigenen Art warnt. So wie es sich anhörte, sind diese roten Drachen das was man einen typischen nennt. Somit hatte sie Glück ihm, einen grünen, begegnet zu sein. Was ihr erst jetzt bewusst wurde. Bei dem Rest schluckte die Lila Haarige. Es hörte sich ernst an, dass sie ihre Fähigkeiten verlieren. So etwas passiert nicht von heute auf Morgen. Sie überlegte sich eine aufmunterte Antwort, doch viel ihr keine ein. Wer weiß was der Grund dafür ist. Menschen? Nein. Menschen mögen schlau sein, doch zu etwas sind sie nicht fähig. Außerdem würde es sich doch herumsprechen wenn Menschen anderen Wesen die Fähigkeiten nehmen könnten. Sie hatte keine Ahnung. " Glaubst du irgendwas entzieht euch die Kräfte?" Fragte Kahlan vorsichtig nach. Sie nickte. " Das stimmt. Manche Menschen verfügen über leichte magische Fähigkeiten. Jedoch nicht so stark wie ihr und auch eher selten" Die Frau hob die Hände vor sich. " Ich zum Beispiel verfüge über keine besondere Fähigkeiten" Es machte ihr nichts aus. Die einen haben es, die anderen nicht. Wer weiß ob es nicht auch Nachteile hat irgendeine Magie zu beherrschen. Man fällt auf und bekommt nicht nur Fans. Es ist auch ganz gut normal zu sein. Fast. Eine Fähigkeit hätte sie doch gerne. Doch die ist viel zu mächtig für einen Menschen. So eine Macht hat nur etwas besonderes. Die Lila Haarige seufzte. Wie ist es wohl für ihn von einem auf den anderen Tag seine Fähigkeit zu verlieren? Es hat sich nicht angekündigt. Sie wachsen mit ihrer Magie auf und verlieren diese plötzlich. Das wäre als würden die Menschen einfach so verlernen zu bauen. Das wäre Chaos pur. Städte würden zusammenbrechen. Die Magie ist ja auch zu ihrem Schutz da. Würden Drachenjäger das herausbekommen... Das Vayshan ihr das einfach so erzählte wunderte sie auch ein wenig. Er hatte entweder großes Vertrauen oder keine Angst. Nun weitererzählen wird Kahlan nichts. Das bringt nur den Jägern was.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Do Dez 16, 2010 8:54 pm

Vayshan bemerkte ihren verwunderten Gesichtsausdruck, als er das mit ihrer Magie erzählte. Dann erst kam ihm die Erkenntnis, dass ein älterer Drache diese Information nicht so leichtfertig ausgeplaudert hätte. Ihre starke Magie war wohl eine der Dinge gewesen, die den Menschen den Respekt vor den Drachen einflößte. Nur da er noch so jung war, dass er seine Magie noch nie richtig benutzt hatte, war sie auch nie etwas so selbstverständliches für ihn gewesen, dass er sie großartig vermisst hätte. Nunja, es war zu spät um dies jetzt noch rückgängig zu machen und er vertraute einfach darauf, dass Kahlan dieses Wissen für sich behielt. Schließlich schien sie ein wirklich freundlicher Mensch zu sein...
Die Mimik und Gestik der Menschen beeindruckte ihn immer wieder. Wenn er mit einem anderen Drachen sprach musste er instinktiv aus seiner Körpersprache erkennen, in welcher Stimmung sein Gegenüber war. Bei Menschen war das weniger schwer. Sie zeigten so offenkundig jedem, wie sie sich fühlten, dass man zumindest immer wusste woran man gerade mit seinem Gesprächspartner war.
Ehrlich gesagt hatte er keine Ahnung wie der Magieverlust geschehen war. Sie waren in ihrem Tal bisher vollkommen ungestört gewesen. Vielleicht handelte es sich aber auch um irgendetwas übergreifendes, wie eine Art Krankheit, die auch bei anderen Arten ausbrechen konnte...
Leider habe ich keine Ahnung, wie das passiert sein könnte. Vielleicht hat es etwas mit der Magie im algemeinen zu tun. Sind eure Magier auch irgendwie beeinträchtigt worden? Oder wie ist es mit den Engeln? Soweit ich weiß sind sie doch auch ein Volk, das eine starke Bindung zur Magie hat...
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Do Dez 16, 2010 11:56 pm

Er hatte keine Ahnung. Wüsste er es hätten die Drachen sicher schon versucht sich ihre Magie zurück zu holen. Gehörte sie doch zu ihnen. Immerhin wurden die Menschen von seiner Gruppe noch nicht verdächtig. Sonst säße dieser nicht hier und unterhält sich mit einem der Dieben als wäre es das normalste der Welt. Das hatte zum Teil was beruhigendes. Menschen können grausame Dinge tun. Wäre dies ihre Schuld, die Frau würde sich nicht wundern. Intelligenz macht Mächtig. Macht bringt Gier mit sich. So beginnt der fortlaufende Teufelskreis indem man immer mehr und mehr haben will. Ohne Rücksicht darauf zu nehmen, dass ihnen etwas nicht gehört. Jeder hat diesen Kreis in sich und kann jeder zeit darin gefangen werden, aber manche Menschen haben wichtigeres zu tun, als Macht zu sammeln. So wie sie selbst diese Macht noch nicht begehrt. Solange es nicht das bewirkt, was ihr sehnlichster Wunsch ist. Gehört es nicht in ihren Interessenbereich mächtig und berühmt zu werden. Sollen andere ruhig ihr Leben diesem Traum widmen.

Deshalb beruhigte es sie irgendwo, dass die Menschen noch nicht unter Verdacht standen. Auch wenn das bedeutet, dass etwas größeres dahinter stecken könnte. Etwas wo von noch keiner weiß. Unheimlich Kahlan schaute in die Luft. Beobachtete die Wolken die hin überzogen. Schließlich versuchte sie jedoch nicht allzu sehr daran zu denken. Das hatte nichts mit ihr zu tun. Wenn die Drachen ihre Magie verlieren sollen sie sich selbst darum kümmern diese wiederzufinden. Sie hatte wichtigeres zu tun.... würde ihr der Drache nicht leid tun. Er war freundlich und offenherzig. Ging in die nähe von Menschen obwohl es so einfacher ist ihn zu töten. " Wenn du weißt, dass euch momentan die Magie fehlt, warum kommst du dann in die Nähe von Menschen? Du wärst das gefundene Fressen eines Drachenjägers" sagte sie ihm. Die Wahrheit. Besser als zu sagen, dass die Menschen Rücksicht darauf nehmen und Mitleid mit den Drachen haben werden. Das wäre eindeutig eine Lüge. Mit so einer sollte keiner von ihnen denken.

Auf die Frage hin schüttelte die dunkel haarige nur leicht den Kopf.. " Es tut mir leid, ich weiß es nicht" Nach einer ruhigen Minute fügte sie seufzend hinzu. " In letzter Zeit gab es andere Dinge die meine Interesse erforderten" Worum es ging erzählte sie aus gutem Grund nicht. Vermutlich würde er das nicht verstehen und am Ende was feindliches darin sehen. " Doch wenn du möchtest kann ich mich bei meiner Heimkehr in der Stadt ein wenig umhören. Ob noch andere Wesen ihre Magie verloren haben oder ähnliches geschehen ist" Sie schaute wieder zu Vayshan und lächelte. Mehr konnte die Frau nicht für ihn tun. Falls er ihr so weit überhaupt traut. Fremde können viel erzählen. Doch umhören würde sie sich jetzt so wieso. Das ist nicht normal. Etwas könnte in der Luft liegen.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   So Dez 19, 2010 2:54 pm

Out: Sorry, war gestern wegen 'nem Konzertbesuch etwas im Stress (Schnee -.-) und hab ein bischen mim Antworten getrödelt^^

Vayshan verstand ihre Bedenken, er selbst hatte über die Gefahren bisher noch garnicht wirklich nachgedacht. Bisher habe ich mir einfach keine Sorgen um irgendwelche Jäger gemacht. Auf meinem Weg hierhin bin ich eben nur höflichen Menschen begegnet, die mir die Richtung gewiesen haben. Und ich glaube in Tinae sind die Leute an Drachen schon erinigermaßen gewöhnt. Wie bereits gesagt bin ich nicht der erste meiner Art, der diese Stadt besucht... Und selbst wenn es gefährlich ist: Ich will einfach nicht mein Leben lang nur in den Bergen verbringen, blos weil ich Angst vor Jägern habe... Mein Vater hat vor kurzem einen Menschen im Gebirge gesehen, der ohne irgendwelche Sicherungen eine Felswand hinaufgeklettert ist. Euch scheint also Angst auch nur von wenigen Dingen abzuhalten oder? Trotzdem danke für deine Sorge..." erwiderte er ohne etwas von seiner guten Laune einzubüßen.
Tatsächlich war ihm die Gefahr von Jägern auch schon in den Sinn gekommen, aber seine Neugier war einfach zu groß, als das dieses kleine Hindernis ihn davon abhalten würde. Und bisher waren ja alle anderen Drachen auch wieder heil aus Tinae zurückgekehrt. So hatte diese Sorge sich schnell wieder verflüchtigt.

Kahlan war wirklich ein merkwürdiger Mensch... Die meisten die er bisher getroffen hatte waren viel offener und redseliger. Aber um ehrlich zu sein gefiel Vayshan ein solcher Charakter sehr viel besser. Sie konnte zuhören, was bei Menschen leider keine sehr verbreitete Fähigkeit war, und blieb im Gespräch ernst. Fast erinnerte sie ihn sogar an einen der weiblichen Drachen, obwohl diese sehr viel impulsiver waren als Kahlan.
Aus ihren Worten ging hervor, dass sie das Gespräch wohl langsam zu Ende bringen wollte... Zumindest machte sie den Eindruck als wolle sie sich langsam auf den Heimweg machen. Vermutlich stelle ich auch etwas zu viele Fragen. Einem Menschen muss ich wohl ziemlich albern vorkommen... schalt er sich und beschloss Kahlan nicht mehr mit Fragen zu löchern, die sie vielleicht noch nichteinmal interessierten.

"Das wäre wirklich nett, meistens ist es ja blos eine Frage der Zeit, bis man jemand anderen irgendwo wiedertrifft. Kann ich im Gegenzug für deine Geduld noch irgendetwas für dich tun? Sofern du keine Angst davor hast, könnte ich dich zum Beispiel irgendwo absetzen..." Er hatte das Angebot schon ausgesprochen, bevor er wirklich darüber nachgedacht hatte. Du meine Güte, ich bin wirklich zu vertrauensseelig... dachte er und verdrehte innerlich die Augen. Bei ihr muss ich mir vermutlich keine Sorgen machen, aber ich könnte das Angebot genausogut einem Jäger gemacht haben, der sich nur verstellt.
Diese Art von Unachtsamkeit war der Grund, weswegen er am häufigsten Ärger von seinem Vater bekommen hatte. "Ohne ein gesundes Maß an Misstrauen und Vorsicht wirst du dich schneller mit einem Messer im Rücken wiederfinden, als du dir vorstellen kannst..." hatte er Vayshan kurz vor seiner Abreise noch geraten und er hatte diesen Rat vollkommen vergessen. Nächstes mal muss ich vorsichtiger sein. Es ist pures Glück, dass der erste Mensch, der mich auf der Lichtung entdeckt hat, ein freundliches Exemplar war... nahm er sich vor.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   So Dez 19, 2010 5:42 pm

Der Drache hatte wahrhaftig Glück nur guten Menschen begegnet zu sein. Auf der Welt gibt es auch viele schlechte. Noch nie so einen getroffen zu haben. Nun. Vielleicht ist es auch nicht gut zu sagen, dass er sich darüber freuen sollte. Somit hat er keine Ahnung von den Bösen und könnte sich so ein falsches Gesamtbild zusammenreimen. Das wäre auch keineswegs gut. Für den Moment jedoch freute es sie. Er sagte ja selbst, dass er mit seinen 70 Jahren noch jung ist. Das Leben hält noch genug Türen offen um anderes zu sehen. Wenn das älterer werden kommt, tut es auch die Weisheit und die Stärke. Für den Anfang sind gute Menschen gut. " Du hast recht. Ich sollte dich wohl eher für deinen Mut bewundern als vor meiner eigenen Gattung zu warnen. Es ist besser sich ein eigenes Bild zu machen und bis jetzt ist dieses doch ganz gut" Es wäre schön, wenn es bis zu seinem Lebensende so bleiben würde. Bei der Erzählung von der Klippe musste die lila haarige grinsend den Kopfschütteln. " Wohl wahr. Wir Menschen neigen gerne dazu unsere Grenzen zu überschreiten" Dinge zu tun, die das Leben in Gefahr bringt. So etwas bringt Geistige Stärke – so fern man es schafft. Zum Schluss nickte die Frau nur.

Es hörte sich schon seltsam an, jemanden vor sich selbst zu warnen. Sie war ja auch ein Mensch. Aber es ist richtig so. Sie selbst sollte nämlich auch nicht zu den guten gezählt werden. Den was sie tut, was sie tun will, dafür ist ihr jedes Mittel recht. Selbst diesen Drachen hier zu erstechen würde sie für dieses Ziel tun. Deshalb sind die Worte wahr. Die Frau schaute in den Himmel um daran die Uhrzeit zu messen. Blau wie das Meer. Viel Zeit sollte nicht vergangen sein. Bei so einem Gespräch vergisst man diese gerne mal. So etwas ist schließlich einmalig im Leben. Wer würde dafür nicht ein bisschen später nach hause gehen? Wer würde so ruhig hier sitzen bleiben? Ebenfalls ein lustiger Gedanke. Vayshan saß ganz ruhig da. Als würde er mit einem Wesen seiner Art sprechen. Wie dieses Gespräch wohl auf einen Außenstehenden wirken muss? Sicher auf den ersten Blick unverständlich. Man muss es besser verstehen. Dann. Wer weiß. Einige könnten es verstehen.

Meistens. Hier wäre es ein komischer Zufall. Einmal einen Drachen zu treffen – und das Treffen zu überleben – ist in Ordnung. Doch zweimal? Irgendwie muss sie ihm ja erfahrenes auch sagen. Daran dachte Kahlan bis jetzt gar nicht. Für sie ist das ein einmaliges Treffen. Das nächste schockte sie jedoch ein Wenig. Absetzen? Das bedeutet Automatisch ging der Kopf wieder nach oben. Fliegen. Er wollte mit ihr durch die Luft fliegen. Eigentlich ein faszinierender Gedanke, jedoch war sie noch nie mit irgendwas so weit oben in der Luft und machte doch etwas angst. " I- Ich weiß nicht" Die Frau rang erst mal noch Worten. Eins musste man diesem grünem Drachen überlassen. Er wusste wie man Leute aus der Fassung bringt. " Würde dich das den nicht stören, wenn jemand auf dir drauf sitzt?" fragte sie. Bei einem Pferd wäre es normal doch ein Drache. In Geschichten wird davon erzählt. Gezähmte Drachen auf denen mutige Ritter reiten und mit ihnen gegen Ungeheuer kämpfen. Doch die Wirklichkeit ist etwas anderes. Da gibt es das normalerweise nicht.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   So Dez 19, 2010 8:49 pm

Vayshan war bei ihrer Reaktion unweigerlich amüsiert, obwohl ihn ihre Frage in gewissem Sinne freute. Es war ein gutes Gefühl, wenn einen unbekannte Leute mit Respekt behandelten. Denn Drachen waren, da hatte sie schon Recht, eigentlich keine Reittiere. Aber wie Vayshan wusste hatte es auch früher schon Menschen gegeben, die auf Drachen geritten waren, wie die Menschen es ausdrücken würden... Es machte Drachen nichts aus, wenn jemand mit ihnen reiste, solange sie dem zugestimmt hatten. Die Grünen Drachen zumindest, sahen das so.
"Nein das ist nicht das Problem. Sofern ein Grüner Drache dir das anbietet, darfst du das Angebot ruhig annehmen. Bei anderen Drachenarten bin ich mir da nicht so sicher, aber wir zumindest haben uns dazu entschieden. Immerhin durften auch in alten Zeiten schon Menschen mit Drachen reisen. Solange dir bewusst ist, dass ein Drache kein willenloses Reittier ist, wie eure Pferde." erklärte er ernst. "Natürlich kann ich es verstehen wenn du nein sagst fühle dich also nicht gedrängt, schließlich seid ihr Menschen von Natur aus Wesen der Erde. Aber ich kann dir garantieren, dass es für dich vollkommen ungefährlich ist. Die Entscheidung liegt bei dir ich würde nur gerne bald aufbrechen, solange die Sonne noch hoch steht." fügte er hinzu und blickte zum Himmel.
Es herrschte nur wenig Wind, weswegen ein Start von dieser Lichtung aus kein Problem darstellte, trotz des begrenzten Platzes. Probehalber breitete er die riesigen Schwingen aus um zu testen ob er genug Platz hatte.
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BeitragThema: Re: Lichtung nahe Tinae   Mo Dez 27, 2010 11:40 pm

out: Sorry, ich weiß, der Post ist seeehr aus dem Zusammenhand aber da Kahlan sich gelöscht hat muss ich das leider so machen. Er fällt dementsprechend auch etwas kurz aus.

in:
Sie scheint tatsächlich große Angst vor Fliegen zu haben... dachte Vayshan bei sich. Es hatte wohl keinen Zweck. Er schüttelte innerlich den Kopf. "Wenn du nicht willst kann ich das verstehen. Ich muss mich nun verabschieden. Leb wohl und vielleicht sieht man sich irgendwann nocheinmal wieder." Er neigte kurz den Kopf vor ihr und trat dann in die Mitte der Lichtung. So behutsam wie möglich, was immernoch heftig genug war, stieß er sich vom Boden ab und gewann mit einigen mächtigen Schwingenschlägen schnell an Höhe. Innerlich war er gar nicht so unglücklich wieder allein zu sein. Kahlan war zwar eigentlich freundlich gewesen, aber sie hatte irgendetwas geheimnissvolles oder sogar finsteres an sich. Tinae dürfte nicht mehr weit sein. Dann kann ich mit eigenen Augen sehen, wie diese Städte sind! dachte er gespannt während die Sonne langsam am Horizont versank und seine durchscheinenden Flügelhäute erleuchtete.

tbc: Tinae
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