Amanohara


 
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Zeit
Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Hafen

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Beoris
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BeitragThema: Re: Hafen   Mo Nov 29, 2010 11:06 am

Sie lieferte sich ein kleines Blickduell mit Mei, zumindest schien es so. Schließlich nannte sie ihren Namen. Falscher Name? Wahrer Name? Er wusste es nicht. Aber das war jetzt egal. Er hatte es geahnt. Sie wollte ihre Namen nun auch wissen. Wütend blickte er Mei an, dann antwortete er:
"Man nennt mich Beoris. Der Beiname ist unwichtig. Der würde Euch vermutlich auch nicht weiterhelfen. Ich stamme von außerhalb, wie man wohl merkt. Und das ist Mei, mein Leibwächter."
Er grinste ihn süffisant an. Wenn Mei sie ihn diesen Mist ritt, würde Beoris ihn eben vom Pferd werfen. Und er hoffte inständig, dass Mei gerade einen unangenehmen Flug erlebte, an dessen Ende er jedoch zu dem Schluss kam, zuzustimmen. Beoris blickte wieder in die verblüffend blauen Augen von Elia.
"Allerdings muss ich sagen, dass Ihr einen wunderschönen Namen tragt. Und oft haben wunderschöne Namen eine Bedeutung. Auch der Eure?"
Ein freundliches und auch ein wenig charmantes Lächeln. Einige Schmeicheleien und freundliche Gesten. Und bald hätte er sie im Sack. Er war zu dem Schluss gekommen, dass er sie verführen musste. Wenn sie ihm verfiel gut. Wenn sie ihm Böses wollte, es jedoch ließ, weil sie sich verliebt hatte umso besser. Doch zum ersten Mal war er sich seines Erfolges nicht sicher. Vermutlich lag das an dem Druck. Wer konnte schon unter Druck gut arbeiten? Aber sie äugte immer wieder auf seine Waffe? Sowohl schlechtes als auch gutes Zeichen, wie er vermutete. Das Gute war, dass sie wohl eingeschüchtert war. Das Schlechte, dass der Einschüchterung vermutlich eine für ihn unangenehme Idee voraus gegangen war.
"Dürfte ich außerdem noch fragen, teuerste Elia, ob ich mich, wenn Ihr uns sicher ans Ziel gebracht habt, noch erkenntlich zeigen könnte? Ich bin so viel Hilfsbereitschaft, und wenn nur durch Neugierde entfacht, nicht gewohnt und sehe sie nicht als selbstverständlich."
Ein gewinnendes Lächeln breitete sich in seinem Gesicht aus. Inzwischen waren sie schon in die Gasse getreten, in der es merklich dunkler war. Kein Vergleich zu Tinae. Da war es in jeder Gasse hell und weit, dafür umgab sie ein dichter dunkler Wald. Jeder Ort hatte Vor- und Nachteile.
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Daewyn
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BeitragThema: Re: Hafen   Mo Nov 29, 2010 11:52 am

"Erfreut, Euch zu treffen, Beoris." Nachname unwichtig? Nun, wenn er dieser Meinung ist, dann wäre er wohl wichtig. Hm... "Und auch euch, Mei." Sie nickte dem Leibwächter zu. Die Rolle passte tatsächlich relativ gut zu ihm, wenn auch nicht ganz. Aber wenn Beoris einen Leibwächter hatte... dann brauchte er 1. Geld um ihn zu bezahlen und 2. einen Lebenstil und eine Familiengeschichte, die es geradezu verlangt, einen Leibwächter haben zu müssen. Jetzt war sie endgültig interessiert an den beiden. Zu gerne hätte sie gewusst, woher er kam. Womöglich war doch mehr zu holen, als sie gedacht hätte - Sofern sie zuvor nicht von seinem Schwert um einen Kopf kürzer gemacht wurde. Das Grinsen von Beoris konnte sie nicht entziffern - Irgendwie passte es gar nicht und schien sich auf etwas zwischen den beiden zu beziehen.

Nun ja, was solls. Und schon wieder kam ihr der Gedanke Schleimer. "Elia bedeutet soviel wie Rose - Wobei ich weder so zerbrechlich noch so einfach bin wie sie und man begegnet einer Blume wie ihr überall, was vielleicht nicht auf mich zutrifft." Sie musste lächeln aufgrund der Symbolik, die hinter ihr steckte - Tatsächlich, eine Frau wie Daewyn fand man schon eher selten... Das würde sie zumindest behaupten.

Teuerste Elia? Mir kommt gleich was hoch aufgrund dieser Höhflichkeit... Wenn der wüsste, in was für einem Tonfall wir in der Gilde sprechen... Sie dachte über die Höflichkeit und das Schleimen von Beoris nach. Er schien es sich gewohnt zu sein, Frauen zu schmeicheln und mit Komplimenten zu überhäufen - Sie kamen ihm jedenfalls ziemlich schnell über die Lippen. Ausserdem sah er auch ziemlich gut aus. Daewyn hätte um einiges gewettet, dass dieser feine Herr schon einige Frauenherzen zum Schmelzen gebracht hatte. Doch mit ihr würde er es nicht so einfach haben. Ihr Herz gehörte noch immer ihrem verstorbenen Freund Ael - Die Gefühle für ihn hatte sie jedoch erst nach seinem Tod entdeckt und so bewahrte sie sie sorgsam auf.

Aber die Sache mit einer kleiner finanziellen Hilfeleistung liess sie aufhorchen. Leider war noch kein Wort aus ihrem Mund gekommen, als ihr Magen knurrte. Ja verdammt, sie hatte noch nicht gefrühstück. Ihr Frühstück wäre auf einem Stand beim Hafen gewesen, wenn sich eine gute Gelegenheit gezeigt hätte. Jetzt, da wohl auch Beoris und Mei ihr Magengrummeln vernommen hatten, konnte sie nicht umhin, ihn um etwas Magenfüllendes zu bitten. "Nun, ich könnte schon etwas zu Essen vertragen." sagte sie leicht gequält. Ihre Stiefel strichen über die beigen Pflastersteine der Gasse wie Wind über eine Wasseroberfläche, die kaum davon gekräuselt wurde, so lautlos lief sie dahin. Dummerweise hatte sie sich diese Gangart angewöhnt - Nicht nur aus beruflichem Interesse.
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Mei
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BeitragThema: Re: Hafen   Di Nov 30, 2010 2:28 am

Sie hatte seinen Blick fest erwidert, das fand er beunruhigend aber es machte sie nur noch interessanter, doch das Gespräch hatte einen Verlauf genommen, der ihm nicht behagte.
Er sah Beoris lange an, offenbar hatte er ihn deutlich überschätzt, denn der Mann war, wie er gerade bewiesen hatte, ein Idiot allerersten ersten Ranges. Nicht nur dass er einen so großen Hehl um seinen Nachnamen gemacht hatte, nein er hatte ihn auch seinen Leibwächter genannt, was nur noch größeren Wohlstand (und potentiellen Wert einer Geisel) suggerierte. Ausserdem gefiel es ihm nicht Leibwächter genannt zu werden, er hatte in seiner vergleichsweise kurzen Karriere schon unverhältnismäßig viele Leibwächter getötet und die meisten davon waren wirklich strohdumm, netter konnte man es nicht sagen, die zwei Riesen von vorhin reihten sich tadellos in diese Tradition ein, bloß dass sie noch lebten.
Er beugte sich zu Beoris und flüsterte, so dass sie höchsten ein Murmeln vernehmen konnte: "Du bist ein Dummkopf, wenn du glaubst, dass sie tatsächlich Elia heißt, ich gebe zu die Frage von mir war nicht unbedingt geschickt, aber du hast uns grade sehr schön mitten in die Scheiße geritten indem du deinen richtigen Namen genannt hast, wenn wir nicht aufpassen wird das für keinen von uns ein gutes Ende nehmen. Jetzt fang endlich an mit deinem Gehirn zu denken, anstatt mit deinem Schwanz und reiß dich zusammen, sie führt etwas im Schilde, sie ist in gewisser Weise wie ich, das darfst du nie vergessen."
Über die Geschichte mit dem Leibwächter verlor er kein Wort, sie würde schon erkannt haben, dass er mehr war als ein Wachhund, zumal er keine offenen Waffen mit sich trug, wie Leibwächter das öfter zu tun pflegen. Sollte sie es allerdings nicht erkannt haben, hatte er sie womöglich überschätzt und sie würde eine böse Überraschung erleben, sollte sie auf dumme Gedanken kommen.
Als "Elia" dann auch noch fast lautlos durch die Gegend schritt war sein Misstrauen wieder vollkommen da, so ging er nur wenn er auf einer Mission war, denn diese Gangart machte auch bei aufrechtem Gang sehr wenig Geräusche und auch wenn ein wirklicher Attentäter nach aussen hin den Schein einer normalen Person wahren konnte (was bei ihr offensichtlich ein Problem war), so war klar dass sie das oft machte und gut konnte, sogar sehr gut. Durch ihre Gangart hatte sie sich verraten, aus einer der zahllosen Taschen, Scheiden, Beuteln und Gürteln an seiner Montur und in seinem Mantel zog er vorsichtshalber einen schmalen Dolch, welchen er versteckt in der Hand hielt. Weder die Frau noch Beoris hatten etwas gemerkt, zumal Elia einige Schritt weit vor ihnen lief und auf eine Lücke zwischen den Häusern zusteuerte und Beoris besseres zu tun hatte als ihn zu beobachten. Er war sich nun sicher dass es mehr war als Paranoia, sie half nicht aus purem Zufall und schon zweimal nicht aus reiner Nächstenliebe. Er hoffte Beoris würde seinen Rat beherzigen und keine Dummheiten machen.
"Ihr solltet euer Pferd so schnell wie möglich in ein Gasthaus bringen, es ist uns hier nu im Weg, Herr" Der sarkatische Unterton war eindeutig herauszuhören.
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BeitragThema: Re: Hafen   Di Nov 30, 2010 8:53 am

Der etwas vorwurfsvolle Blick von Mei irritierte sie ein wenig. Schon wieder etwas zwischen den beiden, von dem sie nicht wusste? Nachdenklich betrachtete sie Mei. Als Leibwächter sah er ziemlich... schämchtig aus. Zumindest sah er nicht wie die üblichen muskelpepackten Männer ohne Hirn aus - Und dass Mei intelligent war, hatte sie ziemlich schnell gemerkt. Ausserdem trug er keine offenen Waffen mit sich - Entweder war er ziemlich geschickt im Faustkampf und konnte selbst mit seinen Händen einem Schwert entgehen, oder aber er trug seine Waffen verborgen mit sich... Mit ihm war jedenfalls nicht zu spassen.

Sie liess von ihm ab, da sie sich nun auf den Weg konzentrieren musste. In den vielen Gassen konnte man sich schnell verlaufen. Sie hörte jedoch, dass Mei Beoris etwas zumurmelte, konnte jedoch kaum ein Wort verstehen, da sie ein kleines Stück vor den beiden lief. Da schien also doch irgend etwas im Busch zu sein.
In Gedanken war sie jedoch schon dabei, sich einen Plan auszuhecken, um Beoris um seine Reichtümer zu erleichtern.

Daewyn bewegte sich auf eine Gasse zu, die sie nehmen wollte, als sie den Sarkasmus in Meis Aussage vernahm. Es war also wirklich etwas seltsam zwischen den beiden. Aber was war es? Sie sprachen von einem Gasthaus. Es sah also so aus, als würden sie über Nacht in Lenadur bleiben - Perfekt!

Gerade, als sie ihnen ein etwas nobleres Gasthaus vorschlagen wollte, entdeckten ihre scharfen Augen ein Gesicht in der Gasse vor ihnen, das Beoris schelmisch aus der Dunkelheit angrinste. Sie erkannte Braham, den Bärtigen. Sie konnte sich gut an ihn und seine Räuberbande erinnern. San hatte sich zu Genüge über sie ausgelassen. Sie waren in die engere Auswahl gekommen für neue Gildenmitglieder, bei ihrem Auftrag jedoch stahlen sie dem Besitzter der Beute etwas, was ihnen nicht zustand - das Leben. Und dies geschah nur, weil sie sicher gehen wollte, dass er nicht aufwachte, um Alarm zu schlagen... Glücklicherweise lief der Auftrag verdeckt und sie hatten sich noch nicht zu erkennen gegeben - Das taten sie nur selten. Folglich hatten sie auch nicht gewusst, dass die Diebesgilde hinter dem Auftrag gesteckt hatte.

Aber was die Bande wusste, war, dass Daewyn ihren Lebensunterhalt ebenfalls durch Diebstahl verdiente und wollten ihr jetzt ihr Opfer streitig machen. Daewyn verkrampfte sich merklich und knurrte leise mit einer hasserfüllten Miene in seine Richtung, um ihm klar zu machen, dass dieser Mann ihre Beute war. Braham sah sie an, grinste noch mehr und verschwand in der Dunkelheit der Gasse. Daewyn schlug urplötzlich eine andere Richtung ein. Aber vielleicht war das auch die Absicht von Braham? Nun ja, sie blieben auf der Gasse, sie war wenigstens grösser und heller als diejenige, in die sie hatte gehen wollen. Sie sah sich nicht um, als sie sich an die beiden Männer richtete. "Wir wurden entdeckt, respektive Sie, Beoris. Ich kenne den Mann, der gerade zu uns herüber geblickt hatte. Er und seine Brüder sind berüchtigt für ihre Überfälle, die selten unblutig enden. Die Gassen hier sind voll von solchem Gesindel. Wir sollten uns beeilen. Haltet Eure Waffen bereit" Unbewusst hatte sie in Mehrzahl gesprochen und somit auch Mei aufgefordert, seine Waffe zu ziehen. Sie schlug ein schnelleres Tempo an.
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BeitragThema: Re: Hafen   Di Nov 30, 2010 9:46 am

Er hatte die Gestalt erst bemerkt, als sie sich bewegte und auch da sah er nurnoch jemanden im Schatten huschen. Elia reagierte indem sie abprubt die Richtung wechselte und Beoris musste seinem Pferd deswegen ziemlich unsanft an den Zügeln ziehen.
Reizende Bekanntschaft, die einen gleich umbringen und ausrauben will dachte er.
Dass sie von ihr gewarnt worden waren war insofern ein gutes Zeichen, dass sie Beoris und ihn immerhin nicht gleich tot sehen wollte, er würde ihr also zur Not durchaus kurz den Rücken zudrehen können, sollte die Situation es erfordern. Der Dolch in seiner Hand war nun bereiter als je zuvor, zumal sie nun langsam aber sicher in etwas abgelegenere Gebiete des Hafens vorstießen, offensichtlich die Umgehungen von denen Elia gesprochen hatte. Für ihn war es ein leichtes ihren schnelleren Schritt mitzuhalten, er hielt sich leicht an der rechten Hauswand und benutzte nun die selbe Gangart wie ihre Führerin. Er vertraute Beoris so weit, dass er die Situation nicht unterschätzen würde.
"Freunde von euch?" fragte er mit etwas Galgenhumor, "Wirklich eine nette Stadt, es ist immer etwas los hier, nicht wahr Beoris?"
Trotz der Tatsache, dass die Straße einigermaßen breit und hell war wurden es immer weniger Leute die zu sehen waren und diejenigen die zu sehen waren wirkten nicht unbedingt sehr vertrauenserweckend, doch eine geplante Falle? Bald würde er mehr wissen.
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BeitragThema: Re: Hafen   Di Nov 30, 2010 10:05 am

Daewyn war nicht mehr ganz so ruhig, wie sie zuvor war. Ihre Augen huschten von einer Stelle zur anderen. Sie versuchte, die Räuber ausfindig zu machen, sie hielten sich allerdings gut versteckt, falls sie sich in der Gasse befanden. Bald würden sie eine Kreuzung erreichen. Sie blickte doch noch einmal zurück und sah erleichtert, wie behände sich Mei bewegte. Er war absolut bei der Sache - um ihn müsste sie sich keine Sorgen machen.
Ihr erster Eindruck von Mei war also wiederum bestätigt worden. Ihr fiel nun jedoch auf, dass auch er nun praktisch lautlos dahin schlich. Kurz war sie verwundert, aber schnell dachte sie daran, wie sie schon zuvor gemerkt hatte, dass da irgendetwas zwischen den beiden nicht stimmte. Es hatte wohl auch damit zu tun.
Beoris musste jedoch noch sein Pferd am Zaun halten, das könnte zu einem Nachteil werden. Sie beschloss, gut auf das Pferd zu achten, falls es vor Schreck durchbrennen und sie über den Haufen traben würde, und ebenfalls auf Beoris selbst, da sie nun mal kein totes Opfer brauchen konnte - das war nicht ihre Mentalität. Sie tötete nur, wenn ihr keine andere Wahl blieb.

"Nun, wir kennen uns flüchtig, und ich würde sagen, dass wir uns nicht gerade allzu freundlich gegenüberstehen... Aber bitte urteilt nicht zu schnell über Lenadur - Jede Stadt hat ihr Gesindel. Hier trifft man es nur öfters an, wenn man sich zur falschen Zeit am falschen Ort befindet. Es tut mir Leid, das Ihr hier reingeraten seid." Das tat es ihr tatsächlich. Sie wollte nun mal nicht das Riskiko eingehen, ihre Beute zu verlieren.

Die Kreuzung kam und Daewyn entschied sich für den Weg zu ihrer Linken.

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BeitragThema: Re: Hafen   Di Nov 30, 2010 10:26 am

Beoris folgte Elia mit ein wenig Abstand. Rose. Und natürlich gleich eine Rechtfertigung. Typisch. Jede Frau, die was auf sich hielt, wollte bloss nicht den Gedanken aufkommen lassen, sie sei zart und zerbrechlich. Und am Ende musste man sie dann doch wieder vor irgendwelchen Straßenräubern beschützen. Obwohl sie tatsächlich aussah, als könne sie für sich selbst sorgen. Ihre Aussage kommentierte er nicht weiter. Er sah keinen Grund dazu, außerdem hatte er das Gefühl, dass sie, anders als seine gewöhnlichen Bekanntschaften, einen solchen Umgangston und die Fülle an Schmeicheleien nicht gewohnt war und sich davon auch nicht beeindrucken ließ.
"Essen? Selbstverständlich werde ich Euch zu einem Mittagessen einladen. Das ist wohl das mindeste, schließlich muss ich Euch sehr danken."
In Gedanken fügte er das Wörtchen "noch" an. Denn er war noch immer gespalten in seiner Meinung. Wäre sie ein Mann oder etwas unansehnlicher gewesen hätte er schon längst einen Grund gefunden gehabt, sie zu verlassen.
Mei beugte sich zu ihm. Beoris hörte ihm konzentriet zu, dann murmelte erzur Antwort:
"Ich weiß, was ich tue. Und ich lüge nicht, was meine Person betrifft. Wäre Unsinn. Und da du für die Zwickmühle gesorgt hast... Und glaub nicht, ich würde ihr vertrauen. Ich vertraue auch dir nicht, falls dich das beruhigt. Mehr als ihr, aber deine Loyalität ist noch nicht getestet. Und nun benimm dich mehr wie ein Leibwächter. Kleiner Scherz des Hauses übrigens."
Kaum merklich zwinkerte er ihm zu. Dann musterte er Elia. Sie lief merkwürdig. Ja, sie war wohl nicht normal. Aber er konnte auf sich aufpassen. Bei Meis nächster Bemerkung hätte er ihn am liebsten geohrfeigt. Das war keine gute Idee, so würde sie nur misstrauisch. Obwohl das auch gut sein konnte, so bekam sie vielleicht auch ein wenig Angst. Schließlich waren sie wohl kam so leicht einzuschätzen.
Plötzlich wechselte sie die Richtung. Räuber? Sogar in der Stadt?
"Schön, wie sicher es hier ist."
Mehr sagte er nicht, stattdessen achtete er nun auf die Schatten. War das eine List? Er wusste es nicht. Aber Beoris war bereit. Auch zu töten. An sein Schwert kam er innerhalb von drei Sekunden, den Überraschungsmoment mit eingerechnet. Er grinste Mei an.
"Ja, mir gefällt es hier. Ich sollte mich hier niederlassen."
Sie bewegten sich nun in eine Seitengasse. Beoris folgte ihr, Mei, ging neben ihm. Gewitterstrum folgte ihnen. Er wirkte angespannt, als ob er spürte, dass die kleine Gruppe besorgt war. Beoris wunderte sich immer wieder über das Pferd. Aber er eines schon gelernt: Es war zuverlässig und auf Kämpfe trainiert.

tbc: Seitengassen
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BeitragThema: Re: Hafen   Di Nov 30, 2010 10:59 am

Mei lies das ganze unkommentiert und lockerte ein wenig seinen Mantel um ihn sofort abwerfen zu können sollte Gefahr drohen, vermutlich würden schon die ganzen Klingen an seiner Ausrüstung den ersten Gegner zu Tode erschrecken. Er nahm den Dolch nun offen in die Hand und schickte sich an neben Beoris in die schon wesentlich dunklere Gasse hineinzugehen.
"Na dann wollen wir mal loslegen und schauen was eure flüchtigen Bekannten alles können."
Nach dem was heute schon alles passiert war würden es ein paar Tote mehr oder weniger auch nicht mehr rausreißen, zudem war er ziemlich zuversichtlich was seine Fähigkeiten anging.
Er schaute sich noch einmal um, ob sie vielleichts chon verfolgt wurden, konnte aber auf Anhieb nichts erkennen, dann folgte er Elia und Beoris und fragte sich langsam ob es nicht besser gewesen wäre, den jungen Adeligen in dem Gasthaus einfach zu ignorieren...aber naja, mitgefangen mitgehangen wie es so schön hieß.

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