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Wetter und Zeit

Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Gasthaus zum springenden Einhorn

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Mei
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BeitragThema: Gasthaus zum springenden Einhorn   Do Nov 18, 2010 10:27 am

Das springende Einhorn ist ein renommiertes Gasthaus in Lenadur, das große Haus liegt direkt an der Hauptstrasse und das Äußere ziert stlisiertes springendes Einhorn aus Holz über dem Türsturz. Das Holz am Einhorn ist größtenteils schon abgesplittert und man sieht nur noch vereinzelt die ursprüngliche silberne Farbe durchscheinen.
Der Schankraum ist groß, er hat viele Tische, in einer Ecke steht sogar eine kleine Bühne für Barden oder Schausteller, die meistens eine Nacht umsonst bekommen wenn sie dort auftreten. Der Schankraum ist eigentlich zu jeder Tages-und Nachtzeit gut besucht, im ersten und zweiten Stock sind sowohl die Zimmer des Wirtes und seiner Familie, als auch die der Übernachtungsgäste.
In der Luft liegt Bratengeruch und zu vorgerückter Stunde manchmal auch noch etwas anderes, wobei man besser nicht so genau nachforscht was es ist.
Die Theke nimmt in ihrer ganzen Länge eine Wand des Raumes ein, hinter der Theke hört man das Geschäftige treiben in der Küche, an der Theke steht meistens der Wirt, beim Getränke einschenken.
Der Wirt ist ein kleiner, rundlicher Mann mit Glatze, der trotz allem ein bisschen verschlagen aussieht, die Bedienungen sind die Frau des Wirtes und seine Töchter über die er mit Argusaugen wacht, sollte seine Kundschaft auf dumme Gedanken kommen. Manchmal stellt er noch eine zusätzliche Bedienung ein, um den Betrieb am Laufen zu halten. Obwohl es freundlichere Wirte gibt, so ist doch das Einhorn das größte Gasthaus in Lenadur und wird vor allem von ortsunkundigen Reisenden wegen seiner zentralen Lage zuerst aufgesucht.


Mei betrat das Gasthaus, es war Mittag und die Luft war warm und erfüllt vom Geruch nach Braten und Suppe. In der einen Ecke des Schankraumes spielten ein paar alte Männer ein Würfelspiel, in einer weiteren stand ein Lautenspieler auf einer kleinen Holzbühne und klimperte ein paar Balladen.
Mei schaute sich um, keiner schien ihn bisher bemerkt zu haben, er setzte sich an einen Tisch möglichst weit weg vom Barden, da er über den Auftrag den er bekomme hatte nachdenken wollte. Mit einem Handzeichen machte er die, ziemlich hübsche, Bedienung auf sich aufmerksam und wartete darauf, dass er bedient wurde. Ausser ihm waren noch einige weitere Menschen da, sie alle aßen oder tranken bereits und die Wirtinnen hatten alle Hände voll zu tun. In der Erwartung wohl nicht so schnell bedient zu werden, legte er seinen schwarzen Mantel neben sich auf die Bank und schaute gedankenverloren auf die Schnittspuren in der Holzplatte des Tisches.


Zuletzt von Mei am Mo Nov 22, 2010 2:51 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Do Nov 18, 2010 10:36 am

Beoris betrat den Schankraum. An seinem Gürtel klimperten einige Münzen. Mit dem geübten Auftreten eines mächtigen und geachteten Mannes betrat er das Wirtshaus und sah sich um. Einige sahen ihn an. Vermutlich verwunderte sie die eher ungewöhnliche Rüstungs- und Kleidungskombination. Doch er lächelte nur im Geiste, er liebte das Bad in der Menge, auch wenn das so gar nicht zu seinem Verlangen nach Sicherheit passte. Aber dort waren nun mal die hübschsten Frauen anzutreffen. Die hübscheste Frau in diesem Raum war eindeutig die Bedienung. Also zwinkerte er ihr zu, was ihm einen zornigen Blick des Wirts einbrachte und die junge Frau offenbar völlig kalt ließ. Vermutlich geschah das täglich. Beoris schob durch die Menge. Alle Tische schienen besetzt, kein Wunder, schließlich war es Mittagszeit. Doch in einer Ecke saß ein eher unauffälliger Mann, neben dem noch ein Platz frei war. Die anderen Gäste schienen ihn gar nicht zu bemerken.
"Entschuldigen Sie verehrter Herr. Wäre es mir wohl gestattet neben Euch an diesem Tische Platz zu nehmen?" fragte er freundlich lächelnd.
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Mei
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Do Nov 18, 2010 10:51 am

Mei saß eine ganze Weile da, ohne etwas zu tun, er bewegte sich um keinen Zentimeter, die Augen immer auf einen Punkt gerichtet, das half ihm sich zu konzentrieren. Doch als dieser junge Mann hereinkam musste er aufschauen, er war nicht der Einzige wie er feststellte, die Person hatte eine ungemeine Ausstrahlung, nicht zuletzt wegen der schimmernden Rüstung und der edlen Kleidung, aber zweifellos war er auch gewohnt Befehle zu erteilen, vielleicht ein Adliger, oder ein Prolet, oder beides. Mei kannte diesen Menschenschlag, es war ein leichtes sich in ihrer Anwesenheit unsichtbar zu machen, da sie jede Aufmerksamkeit sofort an sich banden, was ja auch ihr Ziel war. Mei kam das meistens ganz gelegen, deshalb hatte er nichts gegen sie, solange sie ihn in Ruhe ließen. Doch dieser kam genau auf ihn zu, vermutlich weil alle anderen Tische voll waren. Als er Mei fragte ob er sich setzen könne deutete er nur auf die Bank neben sich und der Fremde setze sich. Die Tradition verbot seinen Leuten unhöflich zu einem Fremden zu sein, der ihnen nichts getan hatte, die meisten waren sogar freundlich zu ihren Feinden, aber dennoch war ihm diese Situation etwas unangenehm, da plötzlich alle Blicke auf den Fremden und auf ihn gerichtet waren, was er vermeiden wollte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Do Nov 18, 2010 11:01 am

Er setzte sich dankbar und winkte die Bedienung heran. Auch wenn der Mann ihm Platz gemacht hatte, wirkte er nicht glücklich darüber, dass Beoris nun neben ihm saß. Das verwunderte ihn. Die meisten Menschen rissen sich geradezu darum, neben ihm zu sitzen. Vermutlich weil man ihm ansah, dass er Geld hatte. Doch dieser Kerl nicht. Das machte ihn interessant.
"Darf ich zum Dank vielleicht ein Bier spendieren?"
Er sah sich nach der Bedienung um, de gerade auf den Tisch zukam. Es war die junge Tochter des Wirts. Normalerweise hätte er gegrinst und sich sofort um sie bemüht, doch lenkte ihn die Anwesenheit seines Nebensitzers ein wenig ab. Und irgendwie beunruhigte sie ihn. Der Mann schien die ganze Zeit auf irgendeinen Punkt über den Köpfen der anderen Gäste zu starren, doch dabei wirkte er nicht unaufmerksam. Im Gegenteil, irgedwie schien er... präsent. Als würde er jede Bewegung wahrnehmen. Doch wahrscheinlich spielte ihm sein Gehirn einen Streich. Er wandte sich der Bedienung zu, die immer näher kam, setzte sein Grinsen auf und versuchte den Wunsch ein Jagdmesser bei sich zu haben in einen kleinen Raum ganz weit hinten in seinem Kopf zu verdrängen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 2:17 am

Er war leicht verkrampft und schaute sich aufmerksam um. Die Aufmerksamkeit, die dem Fremden entgegen ging, hatte sich langsam wieder verflüchtigt, als jeder sah, dass vorerst niemand zur Satisfaktion herausgefordert werden würde, was bei diesem Völklein schon des öfteren vorkam. Dennoch huschte ab und zu ein vorsichtiger Blick zus einem Tisch um zu sehen wann der strahlende Jüngling denn etwas tat, um alle hier von seiner Stärke, seinem Edelmut, seinem Geschick, oder am besten von allem drei gleichzeitig zu überzeugen.
Er musste wieder an seinen Vater und dessen Ehrenkodex denken, es gab zwar die Möglichkeit den Erzfeind zu einem Duell zu fordern, doch wenn man selbst Schande über die Familie gebracht hatte beging der aufrechte Krieger eher Selbstmord, anstatt wahllos alle beteiligten zum Dell zu fordern. Die meisten jungen Adligen in diesen Landen waren da ganz anders, es machte vielen Spaß Blut zu vergießen und ihre Widersacher bloßzustellen. Manchmal verlangten sie auch ein Duell, selbst wenn sie an ihrer Schande selbst schuld waren, denn sie suchten die Schuld generell bei anderen, was auch die ziemlich beeindruckende Zahl an Duellen erklärte.
Doch dieser hier war anders, er hatte einen klaren Blick und eine aufrechte ehrliche Art, sowie eine Selbstsicherheit, die natürlich war, nicht durch Machogehabe überkompensiert, wie das bei vielen dieses Schlkages der Fall ist, ihm gefiel das (was ziemlich absurd klingt, wenn man bedenkt dass er seinen Lebensunterhalt vorwiegend mit dem hinterlistigen Töten von Menschen verdiente).
So kam es, dass er das spendierte Bier annahm und sich noch einen Braten mit Brot dazu bestellte, genug Geld hatte er ja. Die Bedienung war ein bisschen unruhig, ob nun wegen seiner dunklen oder der leuchtenden Ausstrahlung seines Sitznachbarns vermochte er nicht genau zu sagen, aber es war offensichtlich das ihr dieses Duo nicht ganz geheuer war.
Aber eines war auch klar; ein gespräch würde sich nun nicht mehr umgehen lassen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 5:12 am

Zu seiner Freude nahm der Fremde die Einladung an. Das würde wohl ein Gespräch bedeuten, bei dem sich herausstellen konnte, dass seine Sorgen vollkommen unbegründet waren. Oder eben das Gegenteil.
"Hallo, meine Schöne. Ich hätte gerne ein Bier und etwas Braten. Und ein wenig deiner Zeit."
Sie lachte ihn an und sagte nur zwinkernd: "Kommt sofort."
Grinsend wandte Beoris sich dem anderen Mann zu. Er sah gerade der Bedienung nach. Ob er auch an ihr interessiert war? Bestimmt. Schließlich sah sie ziemlich gut aus. Obwohl er nicht so aussah, als ob er Frauen sonderlich nachstellenw ürde. War er vergeben, beherrscht? Oder schwul? Mit einem Schaudern schüttelte er den Gedanken ab und streckte eine Hand aus.
"Beoris."
Nun würde er ein wenig mehr über seinen Sitznachbar erfahren. Und wenn nicht, dann spätestens nach einigen Bieren. So hatte er noch jede Frau verführt. Und einen Mann zum Sprechen zu bringen konnte ja nicht so viel schwerer sein.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 5:29 am

"Ich heiße Mei" sagte er und schüttelte dem Fremden die Hand.
Das leidige an solche Leuten wie Beoris war, dass man in ihrer Gegenwart kaum darauf hoffen konnte eine kleine Affäre mit einer Frau zu haben, denn die meisten schienen sofort auf solche Proleten anzuspringen, vielleicht irgendein Urinstinkt? Man weiß es nicht. Aber Mei war sowieso nicht hier um Frauen nachzustellen, er hatte das auf seinen Reisen und in Saneyd ein paar mal getan, aufgrund seienr Andersartigkeit war es ihm ein Leichtes die neugierigen jungen Frauen ins Bett zu bekommen, aber es war bisher noch nie etwas ernstes daraus geworden und es hatte ihn nur bei sehr wenigen wirklich erfüllt, ansonsten war er nicht immer ganz bei der Sache (was ihn ein wenig in Verruf brachte, aber er schätzte eben ein gutes Gespräch fast genmauso sehr wie Sex, manchmal noch mehr, das war bei vielen aber nicht zu bekommen). Also ließ er Beoris tun was dieser nicht lassen konnte, solange die Wirtin seine Bestellung nicht vergaß sollte es ihm gleich sein. Er hoffte nur dass der Wirt sie nicht rausschmiss, da dieser schon ein wenig Beoris schaute ihn aufmerksam an, er wollte offensichtlich ein Gespräch, aber Mei fand dann sollte auch er den Anfang machen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 5:54 am

Mei. Mehr nicht. Warum bei allen Dämonen der Unterwelt konnte dieser Mann nicht brav seine Lebensgeschichte erzählen? Nein, er musste sich aulles aus der Nase ziehen lassen. Womöglich wollte er dafür auch noch etwas von Beoris wissen. Das war genau der Schlag von Menschen, bei denen man seine gefährlichsten Feinde finden konnte. Oder seine besten und treusten Freunde.
"Seid Ihr von hier?"
Er sah Mei an. Dann beschloss er hinzuzufügen:
"Ich komme aus Tinae."
Was er dort war sagte er lieber nicht. Das war kein guter Gesprächsanfang. Und wenn dieser Mei nicht ganz dumm war, was er nicht zu sein schien, hatte er das so oder so schon gemerkt.
Die Bedienung brachte ihnen die Bestellung. Wie gewohnt bekam er ein Lächeln geschenkt.
"Ich hab leider noch keine Zeit für dich, Süßer. Aber wenn du fleißig weiter bestellst..."
Sie ging wieder.
"So läuft das hier also. Kauf, dann kommt das Mädchen. Fass das Mädchen an, dann wirds ein Dreier mit ihrem Vater." sagte er grinsend zu Mei, sah ihr jedoch trotzdem nach und nahm ein Schluck Bier.
Die meisten jungen Frauen waren einfach zu haben und es war ihm egal, dass sie es nur wegen seinem Geld taten, oder um jemanden zu ärgern. Er hatte seinen Spaß. Doch obwohl er sicher war, dass er diese Frau mit ebensolcher Leichtigkeit verführen konnte wie all die Anderen, lenkte ihn Mei so ab, dass er vollkommen vergaß, sich um ein warmes und vor allem kostenloses Bett für die Nacht zu kümmern. Doch besser ein leeres und kostenpflichtiges Bett, als ein gefülltes Gratisnachtlager, aus dem man sich jedoch nie wieder erhebt, weil der Mann, dem man in der Kneipe nicht genug Aufmerksamkeit geschenkt hat, einem einen Dolch in den Rücken rammt. Denn am Gürtel Meis war ihm nun mehrere Messer aufgefallen. Und die Meisten liefen nicht einmal mit einem Messer herum.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 6:14 am

Er beobachtete Beoris, wie er mit der Bedienung flirtete, er schien es wirklich bitter nötig zu haben, ebenso wie die hübsche Wirtin, aber vielleicht machte er es auch nur aus Gewohnheit, es gab wie immer solche und solche.
"Nein, ich bin nicht von hier, ich komme aus Saneyd." dass diese Aussage der Wahrheit in einer unglaublichen Art und Weise entsprach und auch wieder nicht passte nur umso mehr zu seinem Charakter, der den Ehrvorstellungen seines Vaters entsprach und auch wieder nicht. Er benutzte solche Halbwahrheiten oft, sein Meister hatte ihm erklärt, so müsse man nicht lügen und der Andere könne deshalb schlecht bis garnicht in der Mimik und Gestik lesen.
Den Kommentar mit dem Dreier und dem Wirt überging er einfach, manchmal verfiel er selbst noch in diese jugendlichen Denkmuster, aber er riss sich dann immer am Riemen und zwang sich vernünftig zu sein, deshalb schaute er einfach emotionslos Beoris an.
Als ihm auffiel, dass Beoris auf die kleinen Messer an seinem Gürtel schaute, der nun relativ gut zu sehen war, da er seinen Mantel abgelegt hatte, machte er sich eine Ausrede bereit, um zu erklären warum er so schwer bewaffnet herum spazierte.
"Wie ich sehe interessierst du dich sehr für meinen kleinen Messergürtel, du musst wissen ich bin Messerwerfer und unterhalte ab und zu die Leute mit einem Kunststückchen."
Dass das nicht sehr überzeugend war wusste er selbst, er sah einfach nicht aus wie ein Schausteller, auch wenn er zur Demonstration durchaus in der Lage gewesen wäre die Dinger perfekt zu werfen, so war seine Aussage doch ziemlich leicht als die Lüge zu enttarnen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 6:28 am

Meis Miene war unergründlich. Er versuchte darin zu lesen, doch sie blieb ausdruckslos. Entweder der Mann sagte die Wahrheit, aber da er insgesamt sehr still und emotionslos wirkte konnte er genausogut lügen. Er kannte sich mit so etwas aus, in der heimischen Politik musste man immer wissen, wann jemand log oder die Wahrheit sagte.
"Wie ist die Stadt so? Ich war noch nie dort."
Seine Taktik schien noch nicht gut aufzugehen. Mei gab nicht viel von sich Preis. Nur wenige Brocken. Doch er selbst handhabte es genau so. Immer etwas von sich erzählen, aber Unwichtiges und wenig. So konnte man viel erreichen, selbst bei klügeren Menschen.
Sogar bei seinem Witz blieb er ausdruckslos, dabei war er vermutlich kaum älter als Beoris. Lachte der Mann denn nie? Das Gespräch drehte sich nun um die Messer. Mei hatte seinen Blick wohl bemerkt. Zum ersten Mal begann er von selbst ein gespräch. Doch dieses Mal log er ohne jeden Zweifel.
"Ich zweifle nicht an Eurem Geschick im Messerwerfen." sagte er lächelnd. "Ich erkannte sofort Eure Künstlerseele. Ich selbst bin ebenfalls ein Artist, müsst ihr wissen. Mit diesem Schwert kann ich umgehen wie kein Zweiter. Ich bin Schwertschlucker."
Er grinste. Natürlich war klar, dass er log, doch solche sarkastischen Antworten liebte er über alles. Die meisten seiner Gesprächspartner leider nicht.
"Falls Ihr verwundert seid, warum ich ein so großes Schwert benutze... Nun, wie gesagt: Ich bin besser als die Meisten. Deshalb ist mein Schwert größer."
Er zwinkerte der Bedienung zu, die gerade fragte, ob sie noch Wünsche hätten.
"Ja noch zwei Bier bitte. Und... Ich habe gehört ihre Kohlmeisen sind fantastisch. Könnte ich bitte zwei haben, Verehrteste?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 6:42 am

Er lächelte, mehr ein Zucken des Mundwinkels, zweifellos hatte Beoris erkannt dass er log, deshalb auch die sarkastische Antwort mit dem Schwertschlucken. Normalerweise hätte er sich eine solche Gefühlsregung nicht erlaubt, aber obwohl Beoris die Gefahr in ihm sah, lies er sich davon nicht abschrecken. Dass dieser junge Mann ein auf ihn angeheuerter Kopfgeldjäger sein könnte hatte er bereits erwogen, aber er trug ausser dem Schwert keine Waffen und egal welch großartiger Schwertkämpfer er sein mochte, auf engem Raum hatte er gegen Mei's ganzes Repetoire sowieso keine Chance. Deshalb entspannte er sich ein wenig, entschied sich aber so wenig wie möglich von sich preiszugeben.
"Saneyd ist ein hübsches Städtchen mit vielen jungen Frauen, es würde euch dort bestimmt gefallen. Doch warum erzählt ihr nichts von eurer Heimat, Tinae? Ihr seht wohlhabend aus, ihr müsst ein interessantes Leben gehabt haben bisher."
Auf diese Marotte mit den Kohlmeisen wusste er sich keinen wirklichen Reim zu machen, "Wem's schmeckt" dachte er.
Ihm fiel auf, dass Beoris schon seinen ganzen Braten aufgegessen hatte, er selbst war noch nicht einmal bei der Hälfte, sein Bier hatte er auch noch kaum getrunken, diese Menschen aus dem Osten mussten ja wahre Unmengen verschlingen.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 6:54 am

Zum ersten Mal zeigte Mei den Anflug eines Lächelns. Offenbar über seine Antwort. Doch ob es purer Sadismus war und Mei den Augenblick vor dem Mord auskosten wollte oder der Mann nichts gegen ihn hatte oder von ihm wollte und einfach nur amüsiert war: Beoris freute sich. Immerhin eine Gefühlsregung. Da hatte man doch gleich einen Grund mehr zu reden.
"Ach, was soll ich mit so vielen Frauen. Ich suche etwas Ernsthaftes. Das hab ich in Tinae nicht gefunden. Obwohl es da auch hübsche, junge Dinger gab. Naja. Was ich dort gemacht habe? Meine Fähigkeiten mit dem Schwert trainiert, in erster Linie. Ihr habt doch sicher auch früh das Messerwerfen geübt, nicht wahr?"
Er lächelte freundlich. Der Wirt persönlich kam mit dem gewünschten Essen. Er sah missmutig aus.
"Danke. Aber, Herr Wirt... Könntet ihr nicht nachher noch einmal Eure entzückende Tochter vorbeischicken? Wir haben nett geplaudert und sie ist sehr freundlich."
Über die wütende Miene des Wirts grinsend wandte er sich wieder Mei zu.
"Wie läuft das Geschäft denn so? Verdient Ihr gut mit Messern? Viele Eurer Branche, die ich im Laufe meines Lebens kennen lernte sind am Galgen gelandet, weil sie ihre Ziele nicht richtig getroffen haben. Und schwupps, schon dachten einige Leute tatsächlich, man wolle sie ermorden."
Er lachte herzhaft und falsch.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 7:14 am

Das Eis schien gebrochen, zumindest für Beoris, dieser war nun sehr offen und scherzte, Mei war sich da noch nicht so sicher, er lies erstmal Vorsicht walten. Der Wirt hatte ganz offensichtlich genug davon wie seine Tochter angebaggert wurde, Mei schaute sich heimlich um, ob irgendwo Rausschmiesser zu sehen waren, er würde schneller essen müssen.
"Ich kann versichern, dass ich mein Ziel immer so treffe wie ich es beabsichtige, manche haben manchmal das Gefühl von mir bedroht zu werden, sie erkennen dann ziemlich schnell die Wahrheit. Doch sag was treibt einen so eifrigen Schwertschwinger wie euch durch das Land? In diesen unruhigen Zeiten könntet ihr an der Spitze eines kleinen Schlachtzuges viel Land erobern und ein mächtiger Mann werden."
Aus einem der Hinterzimmer hinter der Theke kam ein großer Glatzkopf, der Wirt redete mit ihm und der Glatzkopf schaute zu Beoris und ihm hinüber, allerdings machte er noch keine Anstalten sie rauszuschmeißen, was er erleichtert feststellte. Mei hoffte zwar, aber glaubte nicht wirklich, dass dies so bleiben würde, er hatte seinen Braten nun fast gesessen und sein Bier fast getrunken, zudem vergewisserte er sich, dass sein Wakizashi griffbereit unter dem Mantel lag, man wusste ja nie wie weit es gehen würde. Alles war nun an seinem Platz und Einsatzbereit, innerhalb von Sekundenschnelle war er jetzt in der Lage jeden im Umkreis von 5 Metern, Beoris einschließlich sofort anzugreifen, er fühlte sich gleich besser mit diesem Wissen.

edit by Yona: Bitte vergiss nicht, dass ich Powergaming nicht grad sonderlich mag^^

edit by Mei: keine Sorge, hab ja nichts gemacht, bin ja auch ein rücksichtsvoller Attentäter und lasse Beoris Mitspracherecht bei allem was geschieht^^ (und habs leicht geändert xD)


Zuletzt von Mei am Fr Nov 19, 2010 7:39 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 7:22 am

Aus den Augenwinkeln sah er den Wirt mit einem fetten Glatzkopf reden. Dass diese Väter immer so übertrieben reagieren mussten. Doch noch geschah nichts. Das war auch gut so, denn sein Schwert war nicht für den Kampf in einer Schänke geschaffen und den Faustkampf hasste er, da er bisher noch immer den einen oder anderen Schlag abbekommen hatte.
"Tja, diese Frage kann ich zurück geben. Was macht ein offenbar so guter "Politiker" wie Ihr es sein müsst in einem Wirtshaus in Lenadur, wo er doch gleichzeitig irgendwelche Konflikte lösen könnte? Denn Ihr wollt mir doch wohl nicht erzählen, dass es in Lenadur, dem politisch langweiligsten Ort in diesem Land Arbeit für Männer wie Euch gibt? Hafenstädte hatten noch nie eine so reichhaltige politische Landschaft. Muss an dem Handel liegen. Wer viel Geld verdient vergisst das Töten. Und ich persönlich strebe nicht nach neuen Ländereien. So einfach ist das."
Die Tochter des Wirts beachtete er nun kaum noch. Sie ging leicht schmollend wieder, doch er hatte hier einen hochinteressanten Mann vor sich, während die Frau ihm wohl nichts geben konnte, was er nicht schon zur Genüge kannte und was es in so vielen Städten zu finden gab.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 7:37 am

Beoris schien die Bedienung völlig vergessen zu haben, was diese ganz offensichtlich nicht gut fand, der Wirt dafür aber umso mehr.
"Oh ich bin ein einfacher Mann, ich treffe keine Entscheidungen, was soll ich in der Politik? Fü das hohle Gerede der Ratsherren hab ich nichts übrig, Speichellecken bei einem Fürsten ist mir auch zuwider und in einer Linie in die Schlacht marschieren ist auch nicht gerade meine Stärke, nein in der Politik habe ich nichts verloren, zumindest nicht Politik im engsten Sinn."
Er fragte sich ob er damit zu viel verraten hatte, aber er dachte Beoris war schlau genug um bereits erkannt zu haben welchem "Beruf" er nachging, deshalb hatte es auch nicht viel Sinn ihm etwas vorzuspielen. Der junge Mann schien ihm sympatisch, er hatte in seinem Leben sehr wenige Freunde gehabt, seinen Bruder, seinen Meister, viel mehr war da nicht. Vielleicht, ganz vielleicht konnte dieser junge Mann ja sein Freund werden, denn wenn er sich eingestand brauchte er soetwas am meisten, oder eine richtige Frau , aber Letzteres war gerade weit und breit nicht zu sehen.
"Und mit was verdient ihr euren Lebensunterhalt, wenn ihr mal keine Schwerter schluckt, oder Jungfrauen verführt?" fragte er leicht amüsiert, um das Gespräch am Leben zu halten.
Aus irgendeinem Grund war der Glatzkopf hinter der Theke noch nicht wieder verschwunden, irgendwas stimmte da nicht.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Fr Nov 19, 2010 1:47 pm

"Tja. Ihr liegt nicht ganz falsch. Irgendwelche dummen Männer, die nicht wissen was sie sagen gibt es viel zu oft. Aber umso besser, wenn sich kluge Männer erbarmen und in die Politik gehen. Speichellecken hat nichts mit Politik zu tun und Krieg ist zwar eine Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln aber dennoch stupide. Selbst für einen Offizier. Aber Verträge zu verhindern, die einem nicht passen, sei es durch rethorische Mittel, oder ein Stilett im Magen, ist etwas für jedermann. Das ist die ware Freude an der Politik. Und ich gehe davon aus, dass ihr zumindest schon Mal jemandem Freude bereitet habt."
Er lächelte wissend. Da es so aussah, als ob Mei nicht hinter ihm her war, fand er ihn ganz in Ordnung. Natürlich durfte er trotzdem nicht unachtssam werden, aber dennoch... Er entspannte sich ein wenig. Auch wenn ihn der Glatzkopf, der noch immer mit dem Wirt sprach und zu ihrem Tisch sah etwas beunruhigte.
"Und nun sind wir bei einem keineswegs salonfähigen Thema: Geld. Naja, was solls. Seht Ihr das Wappen auf meinem Harnisch? Dies ist mein Familienwapen. Ich bin ein Adeliger. Wie Ihr vielleicht schon aufgrund meiner Kleidung vermutet habt. Deshalb muss ich meinen Unterhalt auch nicht verdienen. Auch wenn ich, bevor Ihr mich verurteilt, durchaus weiß, wie man kämpft, arbeitet und entbehrungsreich lebt. Und auf dieser Reise bestand mein größtes Problem auch nicht in wütenden Vätern oder gehörnten Ehemännern. Aber naja, ich rede zu viel."
Und das tat er wirklch. Wenn er einmal die erste Scheu überwunden hatte, begann er doch tatsächlich immer zu plappern. Eine seiner größten Schwächen. Wie sollte man jemanden aushorchen, wenn man die ganze Zeit selbst redete? Und wie verdammt sollte ein Plan, bei dem man möglichst wenig von sich selbst erzählt, funktionieren, wenn man seine ganze Lebensgeschichte herunterbetet? Er musste wirklich weniger reden. Doch vielleicht dachte sich das der Glatzkopf auch, denn soeben kam er aus der Küche. Mit einem weiteren Riesen. Der dieses Mal allerdings Haare auf dem Kopf hatte. Aber da sie sich nicht durch die Menge auf ihren Tisch zuwühlten, war dem Wirt wohl noch nicht der Kragen geplatzt.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   So Nov 21, 2010 6:57 am

Mei fragte sich, was einer wie Beoris, mit seiner Rüstung und seinem Schwert, wohl für Probeme auf einer Reise bekommen könnte, zugegeben die Rüstung war wertvoll, aber wer sein Leben behalten wollte würde sich wohl eher nicht auf ihn stürzen, auch keine gehörnten Ehemänner oder Väter, doch man wusste ja nie, vielleicht hatte er Probleme in seiner Heimat, oder irgendwas dergleichen. Er würde es schon aus ihm herausbekommen.
"Was solltet ihr denn für Probleme auf eurer Reise bekommen? Banditen vergreifen sich meiner Erfahrung anch eher selten an schwer gepanzerten Rittern, eher an ungeschützten Händlern, oder haben sich die Dinge in der letzten Woche meines Aufenthaltes in Lenadur dermaßen geändert?"
Mit einem flüchtigen Blick studierte er die zwei Rausschmeisser an der Theke näher, sie waren noch nicht näher gekommen, aber Verstärkung war nie ein gutes Zeichen: Vorsichtshalber schaute er sich einmal um, ob ihre Feindseligkeit denn einem anderen in diesem Raum galt, doch bis auf ein paar Betrunkene, die sich aber ruhig verhielten, war nichts zu entdecken.
"Mir sind diese Freuden von denen ihr sprecht unbekannt, meine Taten sind nicht von politischen Motiven geleitet, mir geht es zuvorderst darum meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, meine Politik ist höchstens die des kleinen Mannes.
Doch genug geredet von lästigen Themen wie der Politik, sagt mir Beoris, wohin geht eure Reise? Was habt ihr vor? Eine wichtige diplomatische Mission, eine Vermählung mit einer Prinzessin um eurer Familie zu mehr Ansehen zu verhelfen, die Vorbereitung eines Kriegszuges gegen eure Feinde?"
Er sah in Beoris durchaus jemanden, der es weit bringen konnte, vielleicht sogar zum König über dieses Land, dieser jedoch schien keinerlei Interesse daran zu haben. Das verwunderte Mei zutiefst und machte Beoris nur noch interessanter. Er dachte daran wie es wohl war ein richtiger Ninja zu sein, der die politischen Feinde seines Herrn aus dem Weg räumt und für eine hehre Sache kämpft, so wie sein Meister es einst getan hatte. Zudem spielte Treue zu seinem Herrn eine wichtige Rolle in dem Buch, welches sein Meister ihm zum Abschluss und zur Vervollkommnung seiner Ausbildung gegeben hatte. Er schob den Gedanken jedochs chnell bei seite, dies war nicht der richtige Zeitpunkt um über so etwas nachzudenken, die zwei Hünen und der grimmige Wirt, der gerade dabei war seine Tochter davon abzuhalten ihren Tisch zu bedienen (sie hatte ganz offensichtlich Gefallen an Beoris gefunden), machten ihm wesentlich mehr sorgen.
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Beoris
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   So Nov 21, 2010 8:22 am

"Was für Probleme? Ich musste auf meiner Reise durch den Yosei-Wald. Und Wälder sind ein Paradies für Räuber. Wir leben in unruhigen Zeiten, da gibt es viele Räuber. Und je mehr es werden desto weniger lassen sie sich von einer Rüstung abschrecken, im Gegenteil, denn sie verspricht Reichtum. In meiner Heimat führen wir ganze Kriege um Räuber auszulöschen. Und in Lenadur ist es auch nicht gerade ruhig, auch wenn man sich hier aus Seeräuberei konzentriet und es auf den Straßen einigermaßen ruhig ist."
Er lächelte müde.
"Nein. Es sind unangenehme Zeiten. Vor allem für einsame Reisende. Und wenn sie noch so wehrhaft sind. Manchmal bin ich der Abenteuer überdrüssig, obwohl ich kaum seit einem Monat unterwegs bin. Doch die Familientradition verlangt, dass sich ein Jüngling hinaus in die Welt begibt und lernt, mit was für Problemen sie kämpft, wie einfache Leute leben und natürlich soll er beweisen, dass er ein würdiges Mitglied der Familie ist und Ruhm sammeln. Doch wie sammelt man alleine Ruhm? Um eine Antwort auf diese Frage zu erhalten, reise ich durch das Land."
Er nahm einen großen Schluck Bier. Er hatte einiges gesagt. Sich ein wenig von der Seele geredet. Doch er hoffte im auf einige Informationen von Mei zum Ausgleich.
"hr könnt in der Tat nicht politisch sein. Das beißt sich mit dem Geschäft. Ich hingegen muss politisch sein. Und bis ich die Familie führe wird für mich entschieden, welcher Politik ich anhänge. Da habt es Ihr leichter, nicht wahr? Einfach nur leben. Ohne Angst vor Euresgleichen. Ohne die Wut darüber, dass manche gute Ideen im Keim erstickt werden, nur weil Ihr sie ersonnen habt. Die Welt ist ungerecht. Selbst zu Adeligen. Oder seht ihr das anders?"
Er war von den Hünen abgelenkt. Sie kamen nun näher. Noch immer redeten sie mit dem Wirt. Noch waren sie weit weg, doch Beoris war beunruhigt. Wass konnten sie wollen. Vorsorglich trank er sein Bier aus und setzte sich leicht um, sodass er sein Schwert besser ziehen konnte.
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Mei
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   So Nov 21, 2010 9:02 am

"Eine merkwürdige Familientradition seine Söhne auf eine lebensgefährliche Reise zu schicken um sie zu testen, man sollte doch auf seine Söhne aufpassen, sie werden doch die Familie führen wenn man nicht mehr ist. Ruhm hin oder her, wer Tod und Ruhm für das Selbe hält, der hat noch nie einen Mann sterben sehen. Nur wenige Männer haben einen wirklich ruhmreichen Tod, doch braucht man einen Namen um einen solchen haben zu können, einen den man sich selbst gemacht hat."
Er setzte sich ein bisschen weiter an den Tischrand, er hatte, wie Beoris, gemerkt dass die beiden Hünen etwas näher gekommen waren, was das sollte wusste er nicht.
"Es gibt durchaus Grund zur Angst vor Meinesgleichen, denn wenn man sich Meinesgleichen zum Feind macht, so hat man sich einen Feind gemacht den man nicht sehen und nicht hören kann, einen der einem ins Gesicht lächelt wenn man mit einem Dolch im Magen stirbt, das ist Meinesgleichen. Leute wie ihr haben nicht Angst vor ihresgleichen, nicht wirklich, sie haben Angst vor Meinesgleichen, versteht ihr? Leute wie ich haben das Blut von Baronen und Fürsten, von Händlern und mächtigen Kriegern, Leuten wie euch an den Händen, ein Politiker hat Angst vor dem Schatten, denn er weiß nicht was sich im Schatten verbirgt, das ist die größte Last die sie zu tragen haben, denke ich. Ich bin ein Werkzeug sozusagen, ein Werkzeug sagt seinem Meister nicht was dieser zu tun hat, nicht wahr?"
Er hatte auf einmal begonnen zu Reden, obwohl er genau das vermeiden wollte. Diese Offenheit konnte ihn umbringen, er musterte Beoris aufmerksam, um zu sehen wie dieser seinen Monolog aufgenommen hatte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   So Nov 21, 2010 11:05 am

"So ist das mit Traditionen. Niemand versteht ihren Sinn, aber hinterfragt wird er selten. Doch kann ich versichern, dass ich bestens darauf vorbereitet wurde. Und soweit ich weiß kam noch jeder aus meiner Familie zurück. Somit brauchte auch keiner von ihnen über einen mehr oder weniger ruhmreichen Tod nachdenken. Ihr versteht gewiss, dass ich mit dieser Tradition nur ungerne brchen würde."
Ein Lächeln huschte über sein Gesicht, verflog jedoch, als die beiden Hünen in seinem Augenwinkel erschienen und immer näher kamen.
"Wie sagtet Ihr gleich? Ihr seid unpolitisch. Somit ist es schwer, einen der Euren gegen sich aufzubringen. Ih arbeitet für Geld. Ohne Bezahlung ist es den Meisten, zumindest meiner Erfahrung nach, viel zu umständlich einen Mord zu begehen. Somit hat man als mächtiger Mann Angst vor den Schatten, ja, aber noch viel mehr vor den lächelnden Gesichtern seiner Feinde bei Tag, während sie in Gedanken schon eine Intrige spinnen. Doch ist diese Angst noch nicht meine Angst. Ich bin noch unbeschwert. Abgesehen von der Tatsache, dass diese beiden Leute auf uns zukommen und ich keine Ahnung habe, was sie wollen. In Anbetracht der tatsache allerdings, dass Ihr noch mehr nichts getan habt als ich, würde ich dazu raten, aufzustehen. Ich ziehe keine Anderen in meine Streitereien. Es war mir eine Ehre, Euch getroffen zu haben. Vielleicht sehen wir uns ja noch einmal, bevor Ihr mir das Messer in die Brust stoßt."
Ein letztes Zwinkern, dann mussterte er starr die Riesen, die nun noch etwa zwei Meter vom Tisch entfernt waren.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Mo Nov 22, 2010 2:44 am

"Ach seht ihr, mit dem Morden ist es wie mit dem Lügen, man fängt einmal damit an und kann nicht mehr damit aufhören, egal wie sehr man es will, irgendetwas besteht, was einen für immer daran bindet. So kann es passieren, dass man wegen eines kleinen Streites von Meinesgleichen gleich augeschlitzt wird, denn für Leute wie mich ist das Aufschlitzen eines ungeschützten Opfers manchmal die Einfachste Art um Konflikte zu lösen, so wie es für Politiker das Intrigenspinnen und für Krieger das Zuschlagen ist, jeder bewältigt einen Konflikt, beruflich oder persönlich, mit seinen eigenen Mitteln. Meuchelmörder sind selten Männer mit Prinzipien, doch wenn ihr einen erstmal persönlich gegen euch aufbringt, dann kann kein Geld der Welt ihn davon abhalten euch töten zu wollen."
Er musterte die beiden Männer, sie standen jetzt genau vor dem Tisch und musterten Beoris und ihn, der Wirt stand schelmisch grinsend hinter ihnen und lugte zwischen ihren bulligen Körpern hindurch auf das Geschehen. Er könnte vielleicht sogar jetzt noch entwischen und Beoris seinem Schicksal überlassen, doch irgendwas hinderte mit aller Macht daran. Dieser junge Adlige war viel zu Interessant um ihn jetzt allein zu lassen.
"Weißt du", er schwang bewusst auf das 'Du' um, "bei uns gab es auch Traditionen, man achtete die Gastfreundschaft, man lies die Leute reden und mischte sich nicht in ihre Gespräche ein, solange sie einen nichts angingen und das vermutlich wichtigste; man floh niemals vor einer Gefahr aus Angst um sich selbst. Zugegebenermaßen habe ich die Traditionen in letzter Zeit nicht besonders hochgehalten, doch jetzt scheint mir ein richtiger Zeitpunkt zu sein um diese Traditionen, welche das vermutlich wichtigste Erbe meiner Eltern sind, wieder aufleben zu lassen, so närrisch das auch sein mag."
Daraufhin drehte er sich vollständig zu den Hünen um und sah sie mit einem amüsierten Funkeln in den Augen an. Beim Umdrehen hatte er fix unter seinen Mantel gegriffen und ein Stilett hervorgezaubert, welches er nun versteckt, aber einsatzbereit in der Hand hielt, die Messer an seinem Gürtel wurden von dem herabfallenden Stoff nun gut versteckt, jetzt waren die beiden sowieso viel zu nah um sie benutzen zu können.
"Was gibt es so wichtiges zu besprechen Herr Wirt, dass ihr unser Gespräch unterbrecht und gleich zwei Mann an Unterstützung braucht? Haben wir uns denn etwa unschicklich verhalten?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Mo Nov 22, 2010 3:11 am

Die Hünen sahen ihn stumm an. Offenbar waren sie nicht intelligent genug um einen solch Komplexen Zusammenhang wie einen Grund für eine Schlägerei zu erläutern.
"Du hast meine Tochter angeschaut."
Beoris lächelte freundlich.
"Durchaus, mein Freund. Das gebietet die Höflichkeit. Aus diesem Grund schaue ich Euch jetzt auch an."
"Du verdammter kleiner Bastard weißt ganz genau was ich meine!" brüllte der Wirt. Es wurde nun still.
"Ich fürchte, Ihr müsst mir den Sachverhalt genauer erklären. Und ich denke nicht, dass ich es verdient habe, so beleidigt zu werden. Findet Ihr nicht auch?"
"Nein, finde ich nicht. Ich weiß, dass ihr euch heute Nacht treffen wollt, du mieser kleiner Hurenbock."
Beoris wandte sich betont lässig zu Mei.
"Sehe ich es richtig, dass er gerade seine eigene Tochter als Hure bezeichnet hat? Wütende Väter werden auch immer seltsamer."
Er grinste, doch innerlich war er angespannt. Aus den Augenwinkeln konnte er sehen, wie der Wirt hochrot wurden und seine beiden Schläger stumm dastanden und bedrohlich blickten. Doch die Lacher, die auf den Witz zu hören waren brachten den Wirt endgültig in Rage.
"Prügelt ihm die Innereien heraus!"
Die Riesen traten vor und streckten die Arme aus. Doch schon war Beoris aufgesprungen und hatte dabei den Tisch umgekippt, der nun mit lautem Krachen auf den Füßen des Kahlen landete, der zu spät zurückgesprungen war. Er ließ ein lautes Brüllen hören. Beoris grinste zufrieden und beschloss noch ein wenig Mobiliar zu zertrümmern. Als der Stuhl, auf dem Beoris die ganze Zeit gesessen hatte, seinen Kopf traf, brach der Hüne bewusstlos zusammen.
"Erster!" rief Beoris lachend und sah zu Mei.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Mo Nov 22, 2010 3:39 am

Beoris schaffte es sehr schnell von seinem verbalen Geplänkel auf Kampf umzuschalten, als er plötzlich begann den Tisch umzustürzen war Mei klar dass es jetzt eine Auseinandersetzung geben würde. Da die zwei Hünen nicht bewaffnet waren lies er sein Stilett fallen, sprang über den Tisch und schlug dem zweiten Rausschmeisser, dessen sich Beoris noch nicht angenommen hatte, einige Male mit großer Kraft und Frequenz auf den Brustkorb, der Riese taumelte zurück und das nutzte Mei um ihm gezielt in die Kniekehle zu treten, als dieser daraufhin einknickte war seine Schläfe genau auf der richtigen Höhe, mit einem Ellenbogenschlag schickte Mei ihn ins Reich der Träume.
Beoris hatte seinen Gegner bereits niedergerungen, dabei war einiges an Inneneinrichtung in Mitleidenschaft gezogen worden, nicht zuletzt der Stuhl welcher direkt in Kontakt mit dem Schädel des Glatzkopfs gekommen war. Aufgrund seiner exotischen Kampfausbildung konnte Mei seine körperliche Unterlegenheit meistens ausgleichen, so wie diesesmal auch, doch er erkannte wieder, dass Kneipenschlägereien nichts für ihn waren, während sich Beoris in der Aufmerksamkeit sonnte, war ihm ein wenig unwohl, auch wenn er zugeben musste, dass er es genossen hatte, schließlich war er auch nur ein Mann in den frühen Zwanzigern.
In diesem Hochgefühl und irgendwie in Zugzwang weil Beoris so thriumphierend "Erster!" geschrien hatte, sagte er zu dem inzwischen ziemlich bleichen Wirt:
"Sie waren gerade nicht sehr höflich, weder zu uns, noch zu ihren zwei Schoßhündchen da. Wie ich sehe gibt es jetzt zwei Möglichkeiten: entweder sie lassen uns friedich von dannen ziehen und... sagen wir mal geben allen hier einen aus, als Entschädigung für die Aufregung, oder wir verprügeln sie auch noch bis ihnen die Kotze hochkommt, na was sagen sie?"
Er war in einer unglaublichen Art von sich selbst überrascht, hatte er das wirklich gerade gesagt? Unglaublich, er fühlte sich gut dabei, besser als er es je gedacht hätte.
Der Wirt hingegen sah irgendwie aus als würde er angespannt und ernsthaft nachdenken, oder vielleicht rechnete er sich nur aus wie lange es wohl dauern würde, bis man die Kotze aus jemandem rausgeprügelt hatte.
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Mo Nov 22, 2010 6:20 am

Er sah gerade noch, wie Mei dem am Boden knienden mit dem Ellbogen die Kehle kitzelte, dann war es still. Bei Meis weiteren Worten lachte er beinhae laut los. Er kannte ihn zar nicht wirklich, doch hätte er Mei nicht so eingeschätzt. Dass er von einer kleinen Prügelei so leicht gute Laune bekam verwunderte Beoris. Er hatte erwartet, dass Mei zwar mitmachen, aber trotz allem seine Ruhe behalten würde. Doch der Jubel der Leute in der Kneipe brachte in in die Wirklichkeit zurück. Anfangs hatten einige noch überlegt, ob sie dem Wirt helfen sollten. Doch da ihnen nun dank den Fremden Freibier in Aussicht gestellt wurde, waren alle auf ihrer Seite.
"Ich... Ich... Also... Na gut." stammelte der Wirt. Noch lauterer Jubel, der Wirt kehrte an die Theke zurück. Merkwürdigerweise fragte er nicht nach Bezahlung. Seine Tochter indes trat zu Beoris, als die Menge dem Wirt die Sicht verdeckte.
"Hast du heute Nacht schon ein Bett? Wenn nicht... Drittes Fenster von Rechts auf der Gebäuderückseite."
Er sah ihr grinsend nach.
"Nun, wir solten vielleicht rausgehen und uns freuen, dass wir nicht zahlen müssen." schlug er Mei vor.
"Kommst du mit?"
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BeitragThema: Re: Gasthaus zum springenden Einhorn   Mo Nov 22, 2010 7:38 am

Der Jubel der losbrach nachdem der Wirt klein beigegeben hatte war ohrenbetäubend und Beoris genoss es sichtlich, doch Mei hatte sich am Riemen gerissen und seine Euphorie wieder ein bisschen zügeln können.
"Hmm, ich denke es ist vlielleicht keine schlechte Idee hier zu verschwinden." sagte er.
Er schnappte sich seinen Mantel und hob sein Stilett, so unauffällig wie das im Zenrum der allgemeinen Aufmerksamkeit möglich war auch, auf. Als er Beoris ansah fragte er sich, ob er in ihm vielleicht einen Freund gefunden hat, eine gemeinsame Kneipenschlägerei war wohl ein guter Anfang dachte er und alles war besser als allein zu Reisen, auch wenn er das nie offen zugeben würde und es für seinen Beruf so manches Mal hinderlich war einen Begleiter zu haben. Beoris schien ans einem Beruf keinen Anstoß zu nehmen, genau so wenig wie er an Beoris Berufslosigkeit, vielleicht könnte dieser junge Adelige ihm sogar bei seinen Aufträgen von Nutzen sein, zumindest bei Söldneraufträgen wäre er auf jeden Fall ein guter Begleiter.
Allerdings stellte sich vor dieser ganzen Partnergeschichte eine viel banalere aber ebenso grundsätzliche Frage:
"Wie kommen wir durch die Menschenmenge, die gerade da drüben hereinströmt?"
Denn in der Tat schien sich die Sache mit den Freigetränken rasend schnell rumgesprochen zu haben und der Schankraum wurde voller und voller.
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