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Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
Was gerade los ist
Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Die Geschichte einer Freundschaft (Geschichte von Beoris)

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Beoris
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Charakterinfos
Beruf: adeliger Krieger
Waffen: Anderthalbhänder
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BeitragThema: Die Geschichte einer Freundschaft (Geschichte von Beoris)   Fr Nov 06, 2009 10:15 am

Als Beoris noch ein junger Mann war, unerfahren im Kampfe und erst auf wenige Reisen gegangen, sah er sich in den Wirtshäusern von Jinbutsu um, auf der Suche nach einem reichen Kaufmann, der einige Söldner anheuerte, um seine Waren zu schützen. Wie er am Abend eines kalten Wintertages durchgefroren in ein Wirtshaus ging um sich aufzuwärmen von seiner Suche, die bisher ergebnislos gewesen war. Er rechnete nicht damit, noch jemanden zu finden. Die großen Gasthäuser hatte er alle besucht. Da war niemand, der seine Dienste erkaufen wollte. Und in billigen Absteigen wie dieser verkehrte kein Händler, der reich genug war, Söldner anzuheuern. Er trat an die Theke, Zweihänder und Schild auf den Rücken geschnallt, unverkennbar ein Krieger. Die Leute sahen sich nicht nach ihm um, hier war jeder Gast bewaffnet, Schlägereien waren nicht selten. Er bestellte ein Bier bei dem fetten Wirt. Er wusste nicht, warum er das überhaupt tat, denn Menschenbier schmeckte meist grauenhaft, kein Alkohol und viel Wasser waren die Hauptmerkmale des Biers in Gaststätten wie dieser. Plötzlich spürte er eine Hand auf der Schulter. Schnell drehte er sich um und vor ihm stand ein in Seide gekleideter Elf, hinter ihm ein hünenhafter Mann. „Mein Freund,“ sprach der Elf, „ich bin ein Handelsmann aus Juichi. Doch der Weg ist weit und die Reise gefährlich. Ich suche noch Wachen. Du scheinst mir ein strammer und aufrechter Bursche zu sein. Ich bezahle nicht schlecht! Für getötete Räubersleute gibt es sogar Provision.“
So kam es, dass der junge Söldner mit der Karawane zog, in den frühen Morgenstunden, der Himmel dunkel und der Boden blendend hell mit Schnee bedeckt. Die Männer der Eskorte saßen frierend auf den Wägen, die Mäntel um sich geschlungen, die Waffen neben sich. Nur ein Zwerg mit feuerrotem Bart lief neben einem Wagen her. Beoris fragte ihn, ob er sich nicht auch setzten wolle. Doch der Zwerg lachte nur abfällig. Nicht einmal zu einer Antwort ließ er sich herab. Auf der Reise schien er immer abseits der Gruppe zu sitzen und mit niemandem zu reden. Und niemand schien ihn zu mögen. Nerlorin, so sagte man ihm, war sein Name. Ein verbannter Zwerg, der seinen Bruder ermordet hatte.
Doch eines Tages, mitten in den Elfenwäldern, eine Tagesreise von Juichi war es, wurden sie überfallen. Die Diebe kamen aus dem Gestrüpp am Wegesrand und überfielen die müden und frierenden Wachen. Nur einer wehrte sich sogleich: Der Zwerg Nerlorin. Die anderen Wachen wurden teilweise erstochen, noch bevor sie ihre Waffen zur Hand hatten und nach kurzer Zeit entstand ein kleines Scharmützel, denn die Strauchdiebe waren zahlreich. Beoris hieb mit seinem Schwert auf die Gegner ein und spürte wie sie starben. In diesem Kampfe jedoch, fand er zum ersten Male in seinem Leben seinen Meister, in einem Duell auf Leben und Tod. Ein Dunkelelf war es, hoch gewachsen und mit hochnäsiger Miene, der seine Deckung durchbrochen und ihm, überheblich wie es Elfen und ihre dunkelhäutigen Brüder waren, lediglich ins Gesicht geschlagen hatte. Der Schlag war von einer solchen Wucht, dass er zu Boden fiel und sein Schwert verlor. Der Dunkelelf trat vor, ganz langsam und hob sein Schwert zum endgültigen Schlag. Plötzlich hielt er inne. Im nächsten Moment flog sein Kopf durch die Luft. Die Leiche kippte nach hinten und über sie stieg Nerlorin. Er stieß den Stiel seiner Axt noch einmal in den toten Körper und Grinste. Wie er es geschafft hatte, den Elfen zu enthaupten, war Beoris ein Rätsel, doch da kam er auf ihn zugelaufen und sagte: „Du wirst dich doch nicht von Elfenpack umbringen lassen, oder? Na los Jungchen! Da sind noch genug von denen da!“ Er zog ihn auf die Beine und stürzte sich erneut in den Kampf. In einigen Geschichten über diesen Kampf wurde er als Berserker mit brennendem Bart, in anderen sogar als Volvagia selbst. Wenn man Beoris fragte, so beschrieb er ihn einfach als den größten Krieger, den er je gesehen hatte.
Nach dem Kampf, als alle Räuber geschlagen am Boden lagen, ergab sich eine Schwierigkeit. Der Handelsmann war von einem Gauner niedergestreckt worden und lag in einer Lache seines Blutes. Es entbrannten Streitigkeiten, wie mit den Waren zu verfahren sei. Einige beharrten auf Gerechtigkeit, doch andere wollten alles für sich. Schließlich griff Nerlorin ein und teilte die Sachen auf mit dem Versprechen alle, die in seinem Beisein eine andere Verteilung forderten zu ersaufen. Nachdem er ihnen alle Gliedmaßen ausgerissen hatte.
So gingen sie getrennte Wege, Beoris und der Zwerg Nerlorin nun in enger Freundschaft miteinander verbunden.
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