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Ereignisse:
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 Die Silberkette (Geschichte von Nerlorin)

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Mei
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BeitragThema: Die Silberkette (Geschichte von Nerlorin)   Fr Nov 06, 2009 8:10 am

Auf der Suche nach Arbeit kam Nerlorin eines Tages, es war Sommer, in ein etwas größeres Dorf in der Nähe von Jubitsu. Er quartierte sich in der Herberge ein, so wie er es in jeder neuen Stadt zu tun pflegte. Als er sich von seinem Zimmer zurück in den Schankraum begab, fiel ihm eine Zwergin auf die an einem Tisch in der Ecke saß, er setzte sich neben sie und begann ein ziemlich unbeholfenes Gespräch. Sie war etwa so groß wie Nerlorin, also groß für einen Zwerg, hatte lange blonde Haare, die sich harmonisch auf ihrem Lederwams machten, ihre Statur entsprach auch dem was Zwerge als angenehm empfinden. Seine Unbeholfenheit schien ihn für sie interessant zu machen und nach ein paar Tagen in dem Dorf waren sie ein Paar. Nerlorin kaufte die Schmiede vom örtlichen Schmied ab und es schien als ob der ewig Geplagte mit seiner schönen Zwergefrau endlich Ruhe finden würde.

So verging ein halbes Jahr, doch an einem Wintertag, der Schnee lag kniehoch und Nerlorin war froh an der Esse arbeiten zu dürfen, sollte sich alles ändern. Seine Frau, Zhilaa hieß sie, war im Haus und kochte Mittagessen, als plötzlich kleine Gestalten auf Pferden auftauschen, es waren Zwerge aus dem Clan Zhilaas, ungefähr zwanzig Schwerbewaffnete. Nerlorin trat aus der Esse heraus um die Besucher zu begrüßen, die nun vor seinem Haus standen. "Was kann ich für euch tun?" fragte er. "Ist Zhilaa hier?" wollte einer der Zwerge wissen. "Ja, sie ist im Haus, was ist denn?" Nerlorin war über den forschen Ton des Zwerges verwundert. Der Zwerg ging an ihm, vorbei und ehe er sich ihm in den Weg stellen konnte spürte er wie ein Knüppel ihn am Hinterkopf traf und er verlor das Bewusstsein.

Als er erwachte musste er husten, überall war Rauch und sein Haus nur noch eine verkohlte Ruine. Er rappelte sich langsam auf, ihm war ein wenig kalt obwohl der Schnee um das Haus herum komplett geschmolzen war, das Feuer musste lange gewütet haben. Er taumelte ins Haus um Zhilaa zu suchen, er fand ihre verkohlten Überreste nicht, dass machte ihm Mut. Doch auf der ehemaligen Türschwelle fand er eine Silberkette die er ihr geschenkt hatte, als er ihr den Verlobungsantrag gemacht hatte. Sie hatte sie nicht freiwillig dort gelassen, soviel war klar, sogar die Erde vor der Tür hatte sie noch aufgewühlt mit ihrem Widerstand und im Schnee weiter weg waren Schleifspuren zu sehen.Angesichts dieser Tatsache fiel Nerlorin noch einmal in eine leichte Ohnmacht, als er aufwachte war es bereits wieder Morgen. Er ging in die Überreste seiner Schmiede, die Werkzeuge waren, wie durch ein Wunder verschont geblieben, er nahm sie und die Axt die er vor zwei Tagen vollendet hatte, die hatte wie jede Axt vorne eine Klinge, der Unterschied lag im Sporn auf der anderen Seite mit dem man einen Gegner problemlos aufspießen konnte. Er schaute die Axt an, sie würde ihm nützlich sein.
Seit langer Zeit verspürte er wieder diesen unbändigen Zorn in sich,wie damals als er seinen Bruder erschlug, alle Müdigkeit und Schmerz verflogen und er rannte den Pferdespuren hinterher, nur mit seinem alten Kettenhemd, Axt und Schmiedeutensielien
ausgerüstet.

Drei Tage nachdem er losgelaufen war hohlte er sie ein, im Gegensatz zu ihnen war er auch die Nacht durchgelaufen unermüdlich immer weiter vorwärts. Sie lagerten in einer Mulde in deren Mitte ein einziges Feuer brannte, Zhilaa konnte er nirgends entdecken. Plötzlich wurde er müde, die Erschöpfung machte sich bemerkbar, er musste sich abstüzen, dabei sah er die Silberkette die er sich um das Handgelenk gewickelt hatte. Der Zorn kam wieder, er gewann seine Selbstbeherrschung zurück und packte seine Axt fester. Nach einer Weile musste einer der Zwerge offensichtlich pinkeln, er ging aus dem Sichtkries seiner Freunde in die Büsche. Nerlorin packte ihn unvermittels von hinten, er schlang einen Arm um seine Kehle mit dem anderen hielter ihm den Sporn in den Rücken gedrückt. Er flüsterte ihm zu, wo Zhilaa sei, er antwortete voller Furcht aber auch Abscheu, dass sich die Gruppe getrennt hatte und die Frau des Clanoberhaupts nach Kobito zurückgebracht worden war.

Sie war also die Frau eines anderen, sie hatte solche Andeutungen gemacht und ihm versprochen ihm nach der Hochzeit alles zu erzählen. Nerlorin verstand langsam auch wenn er es lange später noch nicht wahr haben wollte.

Er brauchte den Zwerg nicht mehr, also drehte er ihm den Hals um, der schlaffe Körper fiel ohne einen Laut in den Schnee. Er schlich näher an das Lagerfeuer, er würde es jetzt noch mit elf Gegnern zu tun haben, fünf schliefen und nur zwei waren als Wachen eingeteilt, der Rest war rüstungslos. Leise aber dafür umso schneller sprang er aus seinem Versteck am Rande des Lichtlkegels und sprang mit erhobener Axt auf die erste Wache zu, er erwischte den Hals zwischen Helm und Schulterpanzerung und ein Schwall Blut ergoss sich auf den Schnee vor ihm, die Wache kiptte nach hinten um.
Nerlorin war schon weiter, er kümmerte sich schnell um einen Essenden und entledigte sich einem der Schlafenden mit einem Hieb des Sporns auf den oberen Teil der Decke, zwei weitere Schläfer fielen auf diese Weise. Die zweite Wache hatte ihn inzwischen bemerkt und näherte sich ihm, die anderen hatten nur ihre Waffen genommen. Aus den Augenwinkeln sah er einen Gegner angestürmt kommen, er wich mit einer Drehung nach vorne aus und hieb ihm das Axtblatt mit einer Pirouette zwischen die Schulterblätter, drehte sich auf die andere Seite des Angreifers und führte noch einen Schlag von oben.
Von seinen Gegnern waren danach nur noch die Wache und ein großer schwarzhaariger Zwerg da, die anderen hatten ob der hohen Verluste die Flucht ergriffen. Den Schwarzhaarigen identifizierte er als denjenigen der mit ihm geredet hatte, er schwang einen großen Kriegshammer und schien keine Angst zu haben. Die Wache griff etwas zögerlich an, Nerlorin fing den Schlag mühelos ab und drängte den Gegner seinerseits zurück, bis dieser über das Lagerfeuer stolperte. Er wollte gerade zum finalen Schlag ausholen als der Schwarzhaarige angriff, man merkte sofort, dass er mehr Erfahrung hatte. Nerlorin lieferte sich einen langen Schlagabtausch und zum ersten Mal half ihm auch sein Ragezustand nicht weiter. Er wurde müde. Er wusste, dass er das nicht mehr lange durchhalten konnte, also schritt er zu einer letzten Verzweiflungstat. Er gab sich auf der rechten Seite eine Blöße und machte einen ungelenken Ausfall, dass nutzte sein Gegner umd ihm den Todesstoß zu versetzen, doch Nerlorin rammte den Stiel seiner Axt in den Boden, so konnte er den waagrecht, aber auch schon schwächer geführten Schlag abwehren, der Schwarzhaarige taumelte zurück und Nerlorin trieb den Sporn seiner Axt von unten in die Achsel seines Widersachers. Dieser stutzte und sah ihn überreascht an, er kannte diesen Blick zu genüge, er hatte seinen Gegner besiegt, seine Augen brachen. Schwer fiel der Zwerg in das Schnee-Matschgemisch am Boden, die Wache die sich aufgerappelt hatte humpelte gerade aus dem Lichtkegel des Feuers. Heute würde es keine Gnade geben, so setzte er ihr nach. Er hatte sie wohl bei einer Finte am Fuß erwischt, der humpelnde Gegner bot ein leichtes Ziel, die Axt durchschlug mühelos den Helm und die Schädeldecke darunter. Mit leisem Scheppern fiel der letzte Gegner des Tages in den Schnee.

Die Blutarbeit für Heute war beendet, Nerlorin setzte sich ans Feuer und schaute die Silberkette an, irgendwann würde er nach Kobito gehen und Zhilaa wiedersehen auch wenn es sein Leben kosten sollte, doch vorher würde er versuchen einen Anderen Weg zu finden, einen besseren....
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