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Es ist Morgen, 7.00 Uhr

Nach einer klaren Nacht ziehen nun von Osten her Wolken auf. Über dem nördlichen Meer braut sich eine Front zusammen, die auch bereits von der Küste aus zu sehen ist. Es herrscht ein feuchter Ostwind.
In Tinae geht etwas verspätet die Sonne auf, noch wird der Himmel lediglich von einzelnen Schäfchenwolken bedeckt.
In der Höhe liegt Raureif bei spätwinterlichen Temperaturen, auf tieferen Ebenen ist es trocken und etwas wärmer bei leichtem Südostwind.
Im Südenwesten ist es vorläufig noch klar und es ist ein schöner Sonnenaufgang zu geniessen.
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Ereignisse & Plots

Ereignisse:
Die Gildenkämpfe haben sich gelegt, doch die unmittelbaren Folgen sind deutlich sichtbar: verbarrikadierte, beschädigte oder sogar abgebrannte Häuser und unzählige Verletzte. Die Säle der Heilergilde sind zum Bersten voll und es fehlt an fast allem: Material, Platz und Helfer. Jede helfende Hand ist sofort willkommen.
Die Aufräumarbeiten sind schneller angelaufen, aber auch hier könnten zusätzliche Arbeitskräfte gebraucht werden.
Zudem wollen manche Gilden ihre Position verstärken und sind nun auf der Suche nach neuen Mitgliedern.

Plots:
- Eine Elfe in Amanohara?
- Wir waren es nicht!
- Mirars Vermächtnis
- Rekruten gesucht
- Gelehrte verschollen

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 Raikons Niederlage (Geschichte von Raikon Lance)

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BeitragThema: Raikons Niederlage (Geschichte von Raikon Lance)   Mi Dez 24, 2008 12:21 am

Für Raikon war der Tag eigentlich bisher normal, die Diebe stehlen, die Bettler betteln, und die Huren huren. Er wollte sich noch eine Aufgabe holen, denn er war gerade knapp bei Kasse, wie günstig das es morgen Bauernfest giebt. Bei größeren Veranstaltungen, speziell bei solcherlei Anlässen, gab es häufiger mal den ein oder anderen Auftrag. Aber was da auf ihn zukommen sollte, ist fast schon zu merkwürdig um wahr zu sein. Aber um die Geschichte zu verstehen, begeben wir uns einmal an den Morgen des Tages zurück. Wir befinden uns in einem, für bäuerliche Verhältnisse, relativ wohlhabenden Haushalt. Der Haushalt der Familie Rübenfein. Zur Zeit gibt es einen heftigen Streit zwischen Erwin Rübenfein, dem Hausherrn, und seiner Tochter, Emma Rübenfein. "Lass mich doch dieses eine Mal allein Spaß haben Papa!", "Ich hab es dir doch schon hundert Mal gesagt, du gehst mir nicht ohne Schutz weg!", "Ich geh doch mit Heinrich...", "Diesem Taugenichts? Der könnte noch nicht mal nen betrunkenen Bettler niederringen!" , "Dann besorg mir doch eine Leibwache!", "Aber, die sind doch viel zu teuer!", "Ich hasse dich! Nie willst du was für mich tun!" meinte Emma als vernichtendes, letztes Argument und rannte wieder auf ihr Zimmer im Obergeschoss. Ihr Vater setzte sich deprimiert auf einen Stuhl, ihm lag es nicht nahe, seine Tochter zu verletzen, aber er hatte Angst sie loszulassen. Er überlegte sich also vielleicht doch eine Leibwache zu holen, aber sowas konnte sich dieser Haushalt nicht leisten, wirklich nicht. Da kam seine Frau, Gertrud Rübenfein, durch die Tür. Sie hatte draußen beim Wäscheaufhängen etwas zugehört. "Ich wüsste da was; Heuer doch einen Söldner an. Die sind billiger als Soldaten, und wir haben keine Feinde, also würde sie uns niemand wegkaufen." meinte sie mild lächelnd. "Und was ist wenn der Söldner sich an unsere Tochter ranmacht?" erwiderte Erwin. "Nicht alle Söldner sind so, hörst du denn nie die Geschichten der Barden?" antwortete Gertrud, ebenfalls wieder mild lächelnd. Erst seine Tochter, dann seine eigene Frau, Erwin fühlte sich als würde sich die Welt gegen ihn verschwören. Aber das hatte ihn jetzt überzeugt. "Na.. Na schön. Ich schaue ob ich jemanden verlässliches finde." Und gegen Mittag brach er auf um jemanden zu finden. Er hatte keine Ahnung nach welchen Kriterien er suchen sollte, also ging er zu einem örtlichen Wirt, und hoffte auf Auskunft. "Du suchst also nen Söldner der deine Tochter beschützt ohne ihr zu nahe zu treten? Hmm..." Eigentlich war das keine Eigenschaft die normale Söldner hatten, den im Grunde waren sie gewissenlos, aber das traf nicht auf alle zu. "Mir fällt da grad jemand ein, Lance, Raikon Lance. Ja, der hat noch Werte, such ihn.", meinte der Wirt. Erwin nickte begeistert. "Wirklich? Klasse! Wo ist er, und wie sieht er aus?" fragte er nach. "Der Typ da vorne an der Eingangstür, das ist er." gab der Wirt Auskunft. "Danke für die Auskunft." meinte Erwin und eilte zu Raikon. "Ähmm... Herr Lance?" fragte er zögerlich. Zwar sollte Raikon Anweisungen gewissenhaft folgen, aber trotzdem waren seine Größe und seine Statur relativ einschüchternd. "Was gibt es?" erwiederte Raikon. "Ich hoffe es ist wichtig." Ängstlich fuhr er fort. "Nun.. hehe, sie wissen doch das ist dieses.. dieses.. Fest! Ja genau, Fest! Und da, nun, äh, meine Tochter will da hingehen, und ähm, ich, äh, wollte, nun, Fragen, ob Sie auf meine Tochter aufpassen können." Raikon rollte mit den Augen und drehte sich zu ihm um. "Kein Problem, was zahlt Ihr?" fragte Raikon. Erwin stotterte zurück. "Sind 15 Goldstücke in Ordnung?" Raikon sah, dass er unsicher war. "19." sagte er. "Was, ähm, ok, dann 19, machen Sie es?" Raikon nickte zufrieden. "Natürlich, wann und wo?" fragte er nach. Erwin erwiederte: "Kommen Sie im Morgengrauen zu, äh, dem Bauernhof Rübenfein.". "Verstanden, wir sehen uns morgen." Nach diesem Gespräch trennten sich die Wege der beiden. Raikon verbrachte den Rest des Tages in der Taverne, und Erwin nahm wieder seine bäuerlichen Tätigkeiten, wobei Emma hinter seinem Rücken immer mal wieder selbst mitarbeitete. Am nächsten Morgen kam Erwin rasch aus dem Bett und begab sich vor das Haus. Ungeduldig lief er auf und ab, dabei war die Sonne gerade erst aufgegangen. Gertrud und Emma merkten das kurze Zeit später und kamen mit raus. "Was ist los Papa?" fragte Emma. "Ähm, ich warte auf, äh, jemanden." erwiederte er nervös. Eigentlich wollte er es verheimlichen, aber er war unglaublich schlecht darin, Dinge geheim zu halten. "So." meinte Emma spitz. "Und auf wen?" Erwin stotterte. "Auf wen fragst du? Nun, äh, ich sage dir gleich auf wen ich warte, äh, nun ich warte auf." Emma musste kichern als ihr Vater versuchte sich zu erklären. Gleichzeitig kam auch ein Fremder über das Gelände gelaufen. "Auf ihn?" fragte Emma nach, und deutete auf den Fremden. "Hä, was?" Erwin drehte sich um, und wer war da? Niemand anderes als Raikon. "Ja, genau den." meinte Erwin. "Herr Lance! Hier drüben!" rief er ihm zu. Raikon hatte sie zwar vorher schon gesehen, aber na ja. Emma fragte neugierig: "Und wer ist das?" dabei musterte sie den Fremden genau. Er sah fast aus wie ein Soldat, nur das seine Sachen völlig eingedreckt waren. "Nun, äh..." fing Erwin an, aber wurde von Raikon unterbrochen der schon da war. "Euer Vater bezahlt mich, damit euch bei dem Fest nichts geschiet." Raikon sagte das sehr trocken, er war auch nicht sehr aufgeregt, schließlich macht er das täglich. "Heißt das ich..." stammelte Emma, damit hatte sie nicht gerechnet das ihr Vater sie zum Fest lässt. "Oh danke Papa!" meinte sie und umarmte ihren Vater fest, der die Umarmung erwiederte. "Wollen wir gleich zum Fest, oder warten wir noch auf etwas?" fragte Raikon Emma. "Lass uns losgehen!" antwortete Emma erfreut. Sie ging gleich ein paar Schritte vor, und Raikon folgte ihr gemach. Erwin sah zusammen mit seiner Frau den beiden hinterher, dann wandten sie sich ihrer alltäglichen Arbeit zu. "Ähm, Herr Lance..." meinte Emma. "Nenn mich Raikon, ich hasse diese formellen Titel." unterbrach Raikon sie. "Nun gut, Raikon, könnten wir noch bei Heinrich vorbei gehen?" fragte sie. "Nur zu, wer ist das?" fragte Raikon zurück. "Ach, das ist mein Freund." meinte Emma. "Schön, was Ihr heute macht, ist eure Sache, ich bin nur dafür da, um Euch zu beschützen." erwiederte Raikon trocken. "Danke." meinte Emma. "Ach ja, ich heiße Emma." erzählte sie Raikon fröhlich. Und so gingen sie zu einer Lichtung. Raikon war verwundert und fragte gleich einmal nach. "Was machen wir hier?" Emma kicherte, "Eigentlich will mein Vater nicht das wir uns treffen, deshalb wollten wir uns hier heimlich treffen." erklärte sie. Raikon war kein großer Freund von Geheimniskrämerei und Lügen, aber er war ja nicht hier um Moralpredigten zu halten. Da kam ein Mann auf die Lichtung, niemand anderes als Heinrich. Gleich sprangen sich Emma und Heinrich in die Arme. "Heinrich!" "Emma!" nach dem Austauschen zahlreicher Liebkosungen deutete Heinrich auf Raikon. "Wer is der Typ da?" fragte er. "Das ist Raikon, Papa bezahlt ihn, damit er auf mich aufpasst." erwiederte Emma lachend. Heinrich antwortete mit angeschwellter Brust. "Hat er so wenig Vertrauen in meine Fähigkeiten?" sagte er und verstellte seine Stimme in einen tiefen, männlichen Ton. Das fand Emma sehr lustig, und sie fing an zu lachen. Heinrich war eigentlich sehr schmächtig und relativ klein. Raikon näherte sich den Beiden und meinte: "Gehen wir dann weiter?" Emma nickte. "Na klar." Also gingen sie zum Fest. Raikon hielt sich während des Festes im Hintergrund und kümmerte sich eher um sich, während Emma und Heinrich viel Zeit zusammen verbrachten. Mal aßen sie zusammen Karamell, dann lauschten sie den Barden, und am Schluss des Tages schauten sie sich ein Bühnenstück an, das mit Leierkastenmusik und Trommeln unterstützt wurde. Gegen Abend gingen Emma Heinrich und Raikon wieder zurück zur Lichtung. Dort verabschiedeten sich Heinrich und Emma, aber Heinrich machte noch einen kleinen Kommentar: "Wie du siehst, Raikon, du hättest gar nicht aufpassen müssen, ich pass gut genug auf Emma auf." Raikon nickte. "Es war klar das nichts passiert, aber ihr Vater zahlt gut." Heinrich lächelte etwas verschlagen. "Wie gut bist du eigentlich mit den Schwertern?" Raikon lächelte zurück. "War das eine Herrausforderung?" Emma sprang plötzlich auf. Es war ihr Traum einmal im Leben einen richtigen Kampf zu machen, sie war eine wilde Natur, aber ihr Vater hätte es ihr nie erlaubt mit echten Waffen zu kämpfen, mal davon abgesehen das Emma und Heinrich niemals an solche herrankommen. Also posaunte sie gleich raus: "Lass mich gegen dich kämpfen!" Raikon war etwas verdutzt. "Du? Gegen mich?" ein kleines Lachen konnte sich Raikon nicht verkneifen. "Das ist ein Witz oder?" Emma schaute ihm ernst in die Augen. "Nein." daraufhin klopfte ihr Heinrich auf die Schulter. "Emma, lass gut sein." aber sie stieß ihn beiseite. Raikon lachte und warf ihr eines seiner Schwerter hin. "Wir kämpfen bis zum ersten Blut, das heißt, wer zuerst getroffen wird." Emma nahm das Schwert aus der Scheide und konnte es sogar ziemlich gut halten. "Einverstanden!" tönte sie und stürmte gleich auf Raikon zu. Dieser nahm einfach nur sein Schwert hoch und parierte einen Schlag nach dem andern. "Machst dich gar nicht schlecht, aber pass auf, so geht das!" Raikon erwiederte nun die Schläge, zielte aber nur auf die Waffe. Emma bekam Schwierigkeiten die Waffe zu halten, konnte aber gerade noch vermeiden entwaffnet zu werden. "Du bist auch nicht übel." meinte Emma, feurig lächelnd. Nun wollte Raikon den Kampf schnell zu Ende bringen, er holte aus um Emma mit Kraft zu entwaffnen. Sie wollte nicht verlieren, aber mit dem Schwert kam sie nicht weit, da hatte sie eine Idee. Sie setzte einfach mal zu einem flinken Tritt an. Raikon hat nicht soweit gedacht, und wurde erstmal an einer sehr emfindlichen Stelle getroffen und taumelte zurück. "So willst du also kämpfen? Das Spiel kann man zu zweit spielen..." Also stürmte Raikon los. Er wollte sich mit seinem Bein zwischen ihre Beine stellen um sie niederreißen zu können, das wäre ihm fast gelungen, aber was macht sie da? Sie ließ ihr Schwert fallen und klammerte sich an seinem Bein fest. Raikon war etwas verdutzt und machte erstmal gar nichts, dann hatte Emma ihm ins Bein gebissen. "Ah!" schrie er auf. Und da war es schon geschehen, ein Tropfen Blut floss sein Bein hinab. Er war beeindruckt und klatschte in die Hände. "Großartig, du hast es wirklich drauf." Emma lächelte verlegen. "Danke." Raikon nahm sein Schwert und verbeugte sich. "Nun, es ist an der Zeit zu gehen. Ich hole meinen Sold und dann gehe ich." Nachdem sie sich von Heinrich verabschiedeten gingen sie zum Rübenfein Bauernhof zurück. Raikon nahm sich nur sein Geld und wollte verschwinden, aber Emma rief ihm nochmal zu: "Danke für den tollen Abend." Raikon winkte zurück. Aber gesagt hat er nichts. Und so wendete er sich wieder seinem normalen Leben zu.
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